Ist die Meta-Aktie auch 2026 noch ein gutes Investment?
Bei der Meta-Aktie (WKN: A1JWVX) setzen wir auf den führenden Social-Media-Konzern rund um die Plattformen Facebook, WhatsApp und Instagram. Mittlerweile können wir jedoch sagen, dass das Management-Team rund um Mark Zuckerberg ein wenig vom Metaverse abrückt. Wohl auch, damit man die nötigen KI-Investitionen finanzieren kann.
Daneben spart das Management auch bei Aktienrückkäufen ein, die im letzten Quartal bei 0 US-Dollar gelegen haben und für das Gesamtjahr 2025 eben „nur“ bei 26,2 Mrd. US-Dollar lagen. Auch das halten wir jedoch für den richtigen Schritt.
Meta-Aktie: Deutlicher Sprung nach den Zahlen
Der Markt konzentriert sich bei Meta Platforms trotz geringerer Kapitalrückführungen aber bloß auf das intakte Wachstum. Eine Sichtweise, die wir ebenfalls für richtig halten. So stieg der Umsatz im vierten Quartal um 24 % auf 59,8 Mrd. US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 konnte der Social-Media-Konzern 200,9 Mrd. US-Dollar als Erlöse vorweisen. Mit einem Plus von 22 % bleibt diese Wachstumsgeschichte absolut dynamisch.
Entscheidender sind jedoch mittlerweile die Nettoergebnisse. Meta Platforms erzielte im vierten Quartal hier ein Ergebnis von 22,76 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 9 % entsprach. Das Ergebnis je Aktie legte hingegen um 11 % auf 8,88 US-Dollar zu. Für das Gesamtjahr 2025 konnte ein Ergebnis je Meta-Aktie von 23,49 US-Dollar erzielt werden, was jedoch 2 % unter dem Vorjahresniveau lag. Im interaktiven Chart von aktien.guide siehst du, die Aktienkurs (blau) und Gewinnentwicklung (rot) bei Meta Hand in Hand gehen.

Zur Einordnung: Im dritten Quartal hat es einen Steuersondereffekt in Höhe von mehr als 15 Mrd. US-Dollar gegeben. Ohne diesen Wert läge das Wachstum ebenfalls im zweistelligen Prozentbereich. In Summe sehen wir daher, dass Meta Platforms wächst.
Wo das Wachstum bei Meta Platforms herkommt
Auch wenn man inzwischen meinen könnte, dass Meta Platforms über ein zunehmend reifes Geschäft im Bereich der Social-Media-Aktivitäten besitzt, stimmt auch hier noch die Dynamik. Die Anzahl der täglich aktiven Nutzer steigerte der Konzern um 7 % auf 3,58 Mrd. Zudem gelang es dem Management, die Anzahl der geschalteten Werbeanzeigen um 18 % zu erhöhen. Der Preis je Anzeige verteuerte sich hingegen um durchschnittlich 6 %. Wir sehen daher, dass das Wachstum, das dennoch weiterhin auf zyklischer Werbung basiert, auf mehreren Treibern basiert. Eine gute Ausgangslage. Für ein derart führendes Ökosystem aber alles andere als verwunderlich.
Was gibt es noch zu berichten? Nun, vielleicht sollten wir darauf eingehen, dass das Nettoergebnis im Verhältnis zum Umsatz nicht stärker gewachsen ist. Das liegt primär daran, dass Meta Platforms im vierten Quartal noch einmal hohe Verluste im Bereich Reality Labs (Metaverse) mit über 6 Mrd. US-Dollar schreiben musste. Der Wert dürfte in den nächsten Quartalszahlen aber allmählich weniger werden.
Daneben stiegen die Kosten für Forschung und Entwicklung von ca. 12 Mrd. US-Dollar auf über 17 Mrd. US-Dollar. Das liegt insbesondere an höheren Investitionen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Die anderen Kosten blieben weitgehend unverändert. Wobei ein höherer Personalstand die allgemeinen Kosten leicht von 8,8 Mrd. US-Dollar auf ca. 10 Mrd. US-Dollar getrieben hat.
Unser Fazit zur Meta-Aktie
Nichtsdestotrotz bleibt Meta Platforms ein starker Konzern mit einer Nettomarge von beeindruckenden fast 38 %. Auch der operative Cashflow bleibt mit über 25 Mrd. US-Dollar einfach beeindruckend. Mark Zuckerberg stellt die Investoren auf unverändert hohe Investitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ein. Demnach sollen die operativen Kosten bei 162 bis 169 Mrd. US-Dollar im Jahre 2026 liegen. Der Markt erfreut sich aber auch scheinbar daran, dass Meta Platforms seine Wachstumsinitiativen zunehmend an relevanten Märkten ausrichtet. Uns gefällt es ebenfalls. Trotz höherer Bewertungen bei den Mag-7-Aktien (wozu Meta Platforms zählt), bleiben wir aus einer langfristig-orientierten Perspektive heraus optimistisch für die Meta-Aktie.
Das größte Risiko für die Meta-Aktie sind Fehlinvestitionen und Konkurrenz: Meta Platforms hat die Tendenz zu Kurzvideoformaten zunächst verschlafen und ist eine Zeit lang TikTok hinterhergelaufen. Zudem birgt das Metaverse das Problem, dass es zwar ein Megatrend sein mag, der jedoch noch wenige greifbare Möglichkeiten und Umsatzquellen bringt. Das hat in den letzten Quartalen und Jahren die Zahlenwerke belastet, die Profitabilität gedämpft und könnte im Worst-Case ein teurer Irrweg gewesen sein.
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