3 wichtige Lektionen für den Aktienkauf

Eine der größten Herausforderungen beim Investieren ist es, deine Emotionen zu kontrollieren. Es liegt in der Natur des Menschen, darauf zu achten, wie wir uns mit einer Entscheidung fühlen und nicht darauf, ob sie logisch ist oder nicht. Unser Bauchgefühl und das Hören auf unsere Emotionen kann in vielen Lebenslagen helfen, aber das Investieren gehört nicht dazu.
Viele Investoren bekommen beispielsweise große Angst, wenn Aktienmärkte unten sind. Das liegt daran, dass sie dabei häufig im Gebiet der Verluste sind und sich daher Angst einstellt. Diese hält sie dazu an, ihre Risiken zu reduzieren und sich vom Aktienmarkt fernzuhalten. Das erscheint vielleicht wie eine vernünftige Annahme für Investoren, da sie auf dem Aktienmarkt Geld verloren haben, jedoch wird während dieser Abschwünge Profit gemacht. Obwohl es manchmal lange dauert, bis sich Aktien wieder erholen, zeigt uns doch die Geschichte, dass sie das immer getan haben.
Auf ähnliche Wiese kann es auch Renditen verringern, wenn man auf Bullenmärkten zu selbstgefällig und selbstbewusst wird. Viele Investoren kaufen dann in solchen Zeiten, weil der Ausblick für den Aktienmarkt positiv ist. Das spiegelt sich jedoch oft in den Anteilspreisen wider, weswegen es nur eine geringe Sicherheitsmarge für die Angebote gibt. Deswegen kann die Rendite negativ sein, wenn die Zukunft auch nur ein bisschen enttäuschend ausfällt.
Natürlich ist es schwierig, Emotionen zu ignorieren, wenn man Entscheidungen über das Investieren trifft, aber indem man sich auf Fakten und Zahlen konzentriert und nicht auf Angst und Gier, kann man seine Renditen deutlich erhöhen.
Eine weitere Möglichkeit, seine Renditen zu erhöhen, ist es, geringere Steuern auf Investitionsgewinne zu zahlen. Während die Steuern kurzfristig vielleicht relativ klein sind, kann längerfristig eine große Summe zusammenkommen. Es ist daher sinnvoll, steuereffiziente Investitionsmittel wie Konten mit Steuerprivilegien und besondere Rentenanlagen zu nutzen.
Besondere steuerprivilegierte Konten im Vereinigten Königreich wie ISAs bedeuten, dass man auf Profit keine Kapitalertragssteuer zahlen muss, während die Dividenden nicht für das zu versteuernde Einkommen eines Einzelnen zählen. Und wenn man auf besondere Altersvorsorgemodelle und Rentenbeiträge keine Einkommenssteuern zahlen muss, sollten sie langfristig höhere Renditen generieren als ein normales Aktiengeschäftskonto.
Neben dem Ignorieren von Emotionen und dem steuereffizienten Investieren könnten Dividenden für langfristige Investoren auch ein weiser Schritt sein. Das liegt zum Teil daran, dass ein Großteil der Gesamtrenditen langfristig durch Einkommen generiert wird, aber auch daran, dass Dividenden für die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens sprechen.
Start-ups und schnell wachsende Unternehmen zahlen natürlich selten hohe Dividenden, aber für viele Geschäfte sind sie ein gutes Zeichen für ihre finanzielle Gesundheit. Eine steigende Dividende zeigt, dass das Management Vertrauen in die langfristigen Aussichten eines Unternehmens hat und sie können ein Zeichen für die weitere Geschäftseistung sein. Da die Zinsraten außerdem in den kommenden Jahren gering bleiben werden, könnte die Rendite von 4 % des FTSE 100 sich als sehr lukrative Möglichkeit für viele Investoren erweisen.
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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und am 10.6.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.