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Amazon.com expandiert vom Wohnzimmer in die Küche

Mayr-Melnhof Amazon
Foto: Julia Roegner

Amazon (WKN:906866) hat schon die Kontrolle über dein Wohnzimmer übernommen und möchte nun in deine Küche mit einer neuen Linie von Alexa-fähigen Haushaltsgeräten expandieren, was General Electric (WKN:851144) und den Investoren des Unternehmens Sorgen bereitet.

Amazon hat einen neuen Mikrowellenherd vorgestellt, der, obwohl er nicht mit Alexa geliefert wird, mit den Echo-Geräten funktioniert, sodass man mit Sprachbefehlen kochen, aufwärmen und Popcorn bestellen könnte. Die neue Amazon Basics-Mikrowelle hat einen eingebauten Dash-Button für Popcorn, sodass man mehr bestellen könnte, wenn es knapp wird.

Die Mikrowelle ist für etwas weniger als 60 US-Dollar zu haben. Die Smart-Mikrowelle von GE, die auch mit Alexa arbeitet, kostet 140 US-Dollar. Sie verfügt auch über eine Scan-to-Cook-Technologie, die es dem Nutzer, wie der Name schon sagt, ermöglicht, einen Barcode auf Lebensmittelverpackungen über eine mobile App zu scannen, und die Mikrowelle stellt die entsprechenden Einstellungen für Garzeit und Leistungsstufe von allein ein. Obwohl die Mikrowelle von GE fortschrittlicher ist, wird die Preisdifferenz schwer zu überwinden sein.

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Alle Geräte verbinden

Amazon will dein Zuhause übernehmen. Wie der Gründer von Amazon und CEO Jeff Bezos sagte: „Wir wollen, dass Kunden Alexa überall nutzen können.“ Alle Aspekte in der Wohnung und im Auto befinden sich nun im Blickfeld von Amazon. Zusätzlich zur Mikrowelle stellte Amazon auch eine aktualisierte Version des Fire TV mit einer Aufnahmefunktion vor. Diese Aufnahme wird dann an andere Geräte übertragen; der Echo Sub kann mit einer bestehenden Stereoanlage verbunden werden; der Echo Auto ist ein Gerät fürs Auto; zusätzlich gibt es noch eine neue Ring-Sicherheitskamera.

Die Aktien von General Electric haben im vergangenen Jahr die Hälfte ihres Wertes verloren, da man plant, den Mischkonzern aufzuteilen. Das Unternehmen gliedert die Gesundheitssparte aus und verkauft seine Beteiligung an Baker Hughes, während es sich auf die Bereiche Energie, Luftfahrt und erneuerbare Energien konzentriert. GE verkaufte das Gerätegeschäft 2016 für 5,6 Mrd. US-Dollar an den chinesischen Riesen Haier, aber das GE-Etikett bleibt auf den Produkten im Rahmen eines 40-jährigen Lizenzvertrags erhalten. Damals sagte der CEO der Geräteabteilung: „Wir möchten (den Kunden) das Vertrauen geben, dass wir hinter unseren Produkten stehen, wie wir es immer getan haben.“

Zuhause ist, wo Alexa ist

Das vernetzte Zuhause wird ein wichtiger Bereich für Amazon sein. Im Mai kündigte das Unternehmen die Eröffnung von Amazon Experience-Centern in Zusammenarbeit mit dem Wohnungsbauer Lennar an, die mit zwei Echo-Lautsprechern in ausgewählten neuen Häusern ausgestattet sein werden, um den Fernseher, die Beleuchtung, den Thermostat, die Beschattung und vieles mehr zu steuern. Wiederkehrende oder On-Demand-Heimdienste können über Amazon gebucht werden.

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Obwohl es mit einem Mikrowellenherd begonnen hat, kann man wohl ohne Übertreibung sagen, dass andere verbundene Geräte im Laufe der Zeit entwickelt werden. Kühlschränke, die mit Dash-Buttons ausgestattet sind, um eine Vielzahl von Produkten zu bestellen, die regelmäßig verwendet werden, sowie Geschirrspüler, die Reinigungsmittel bestellen, wenn die Tabs nahezu alle sind, könnten leicht in der Zukunft verfügbar sein. Nicht nur GE (oder Haier) sollte sich um diese Entwicklungen sorgen, sondern auch Whirlpool, LG und andere Gerätehersteller sollten das genau beobachten.

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John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon. 

Dieser Artikel wurde von Rich Duprey auf Englisch verfasst und am 25.09.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.



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