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Defensiver Dividendenstar Nestlé mit kleinem Wachstumsschub – das könnte ein vielversprechender Anfang sein

Kaffee
Foto: Getty Images

Nestlé (WKN:A0Q4DC) hat vor wenigen Tagen einen Ausblick auf das dritte Quartal gegeben. Die Umsätze des Schweizer Lebensmittelkonzerns sind innerhalb der ersten neun Monate dieses Jahres organisch um moderate 2,8 % gestiegen – im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 2,6 %.

Auch wenn dieser Schritt möglicherweise sehr klein wirkt, könnte das der Beginn einer größeren, zügigeren und profitableren Wachstumsreise werden.

Die strategischen Änderungen scheinen zu greifen

Wie du möglicherweise weißt, befindet sich Nestlé derzeit in einem strategischen Umbau. Der Lebensmittelproduzent möchte sich von weniger profitablen Marken und Produktionsstandorten trennen. Im Gegenzug wollen die Schweizer sich jedoch auf das konzentrieren, was die größten und profitabelsten Umsatzbringer werden dürften.

Besonders das Geschäft mit dem Kaffee hat es Nestlé hierbei beispielsweise angetan. Zumindest haben sich die Schweizer hier mit dem sogenannten Retail-Geschäft von Starbucks verstärkt. Auch werden unter der Marke Nespresso neuere und auf die individuellen Märkte zugeschnittene Kapsellösungen produziert, die das Potenzial für weiteres Wachstum haben.

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Nestlé dürfte wachsen und profitabler werden

All das macht Mut. Und die jüngsten Quartalszahlen scheinen im Ansatz zu bestätigen, dass sich diese Spezialisierung künftig auszahlen könnte – wie gesagt, noch in einem lediglich kleinen Ansatz.

Nestlé könnte aber durch diese strategische Neuausrichtung vor einer interessanten Zukunft stehen. Moderat wachsende Umsätze würden schließlich ausreichen, um bei steigender Profitabilität aus Ergebnissicht noch höhere Wachstumsraten zu generieren. Zur Erinnerung, bis zum Jahr 2020 möchte Nestlé in diesem Zuge die operative Marge von 14,7 % auf 18,5 % verbessern.

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Das könnte wiederum dafür sorgen, dass die Wachstumsstory weiterhin intakt bleibt – oder sogar neuen Schwung bekommt. Sowie dazu führen, dass Einkommensinvestoren bei dieser interessanten und nach wie vor defensiven Dividendenaktie steigende Dividenden kassieren können – und vielleicht in nicht einmal mehr drei Jahren den Einzug der Schweizer in den Club der Dividendenaristokraten feiern können.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Starbucks. The Motley Fool empfiehlt Nestlé.



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