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Was der Fresenius-Crash uns über die aktuelle Verfassung des Marktes mitteilen kann

Broker schlägt Hände vor rotem Chart über den Kopf Börsencrash schlechte Performance Crash Börsenkorrektur
Foto: Getty Images

Die Aktien von Fresenius (WKN: 578560) sind zum Ende der letzten Woche unweigerlich in den Fokus gerückt. Durch den Kurssturz von rund 17 % haben die Papiere viel Aufmerksamkeit bekommen. Letztlich war das ja auch eine wirklich beeindruckende Korrektur an lediglich einem Handelstag.

Wenn du mich fragst, könnte diese Performance der Fresenius-Aktie allerdings viel über die aktuelle Entwicklung des Marktes offenbaren. Schauen wir mal, was das sein könnte.

Fresenius könnte symptomatisch für das Anlegerverhalten stehen

Wie du im oben verlinkten Artikel nachlesen kannst, hat die Aktie von Fresenius korrigiert, nachdem die mittelfristige Prognose des Gesundheitskonzerns nicht mehr aufrecht gehalten werden konnte. Die Ziele bis zum Jahre 2020 sollen nicht mehr erreicht werden. Langfristig könnte das Wachstum jedoch auch weiterhin auf einem soliden Niveau bestehen bleiben. Zudem könnte der Kurssturz die Aktie inzwischen wieder zu einer mehr als günstigen Value-Chance gemacht haben.


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Und trotz alledem brach die Aktie um fast ein Fünftel ein. Bei einer Neuigkeit, die nach aktuellem Prognosestand lediglich eine kurzweilige Delle hinterlassen dürfte, aber der langfristigen Wachstumsstory keinen Abbruch tun sollte.

Das ist ziemlich beeindruckend. Denn anscheinend fokussieren sich die Marktteilnehmer derzeit lediglich auf kurzweilige Entwicklungen und stoßen Papiere in großem Maße ab, wenn sich auch nur eine Kleinigkeit zum Schlechten hin wandelt. Definitiv interessant.

Der Metakontext

Um es mit anderen Worten auszudrücken: Die Anleger scheinen derzeit ängstlich zu werden. Möglicherweise natürlich auch, weil die vergangenen Wochen bereits von hoher, marktbreiter Volatilität geprägt gewesen sind und viele Investoren inzwischen vermehrt fürchten, kurz- bis mittelfristig Geld zu verlieren.

Das könnte allerdings ein idealer, Foolisher Nährboden für alle langfristig-orientierten Investoren sein. Denn wie auch Warren Buffett einst sagte: Sei gierig, wenn andere ängstlich sind. Womöglich beginnt daher nun wieder die Zeit, in der etwas weiter denkende Investoren in einem ängstlichen Marktumfeld kluge Entscheidungen treffen können, die sich nach der Korrektur auszahlen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.



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