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5 Gründe, die jetzt für die BASF-Aktie sprechen könnten

Geschäftsmann mit Lupe untersucht Papier Bericht
Foto: Getty Images

Die BASF (WKN: BASF11)-Aktie in Topform? Diese Sichtweise kann man momentan leider nur schwer teilen. Immerhin tritt die Aktie des Chemieriesen derzeit weiterhin eher auf der Stelle. Zudem ist das Papier seit Anfang des vergangenen Jahres noch immer im Korrekturmodus. Die alten Hochs von teilweise weit über 90 Euro sind bei einem aktuellen Kursniveau von 62,56 Euro (05.07.2019) noch immer weit entfernt.

Nichtsdestoweniger könnte es einige Gründe geben, weshalb der Ludwigshafener Chemieriese für langfristige Investoren weiterhin interessant bleibt. Im Folgenden habe ich sogar fünf spannende Argumente für dich parat, über die man möglicherweise einmal nachdenken sollte.

1) Die Dividende

Ein erster guter Grund, weshalb man aktuell über die BASF-Aktie nachdenken könnte, hängt definitiv mit der Dividende zusammen. BASF schüttete in diesem Jahr 3,20 Euro je Anteilsschein aus. Beim derzeitigen Kursniveau entspräche das immerhin einer Dividendenrendite von 5,11 %.

Dieses Ausschüttungsniveau gilt gewissermaßen auch als untere Messlatte für künftige Dividenden. Gemäß der eigenen Dividendenpolitik möchte BASF nämlich konsequent mindestens eine Dividende auf Vorjahresniveau ausschütten. Zudem haben sich innerhalb der vergangenen Jahre Wachstumsschritte von 0,10 Euro pro Jahr als gewisse Regel erwiesen.

Eine stabile und langfristig womöglich weiterhin wachsende Dividende könnte daher für langfristig orientierte Investoren ein erstes Attraktivitätskriterium darstellen.

2) Günstige fundamentale Bewertung

Zusätzlich zu der hohen Dividendenrendite existieren jedoch auch weitere Faktoren, die hier derzeit auf eine Unterbewertung schließen lassen könnten. So kam BASF beispielsweise im vergangenen Jahr auf einen bereits ordentlich eingebrochenen Gewinn je Aktie in Höhe von 5,12 Euro. Bei den derzeitigen Kursen würde das einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,2 entsprechen.

Bei einem 2018er Umsatz je Aktie in Höhe von 68,24 Euro notiert die BASF-Aktie zudem derzeit auch unter diesem Wert. Auch das könnte vielleicht ein weiterer Indikator dafür sein, dass das Papier aus einer langfristigen Perspektive heraus derzeit günstig bewertet sein könnte.

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3) Operative Verbesserungen

Zudem könnten über kurz oder lang auch wieder operative Verbesserungen eintreten. Rein formal betrachtet, rechnet das BASF-Management so beispielsweise auch für das aktuelle Geschäftsjahr 2019 mit einer leichten Verbesserung bei den Umsätzen und Ergebnissen. Allerdings deutet sich hier bereits gegenwärtig an, dass die aktuellen Prognosen vielleicht nicht haltbar sein werden.

Nichtsdestoweniger könnten die Zeichen langfristig dennoch wieder auf Verbesserung stehen. Wenn sich einige wirtschaftliche Rahmenbedingungen langfristig wieder verändern, könnte auch die zyklische BASF-Aktie ein Profiteur einer solchen Entwicklung sein. Zwar nicht unbedingt in diesem Jahr und vielleicht auch noch nicht im kommenden, allerdings könnte das durchaus ein Aspekt sein, den man ebenfalls im Auge behalten sollte.

4) Eine zu pessimistische Sicht auf die Aktie

Eng damit verknüpft könnte gegenwärtig auch die Tatsache sein, dass die BASF-Aktie vielleicht zu pessimistisch wahrgenommen wird. Eine im Raum stehende Prognosesenkung, die Fortführung des Handelskonfliktes und das vergangene operativ schwierige Geschäftsjahr 2018 kleben quasi noch immer an dem Ludwigshafener Chemiekonzern. Diese Aspekte haben hier möglicherweise zu Verunsicherung geführt.

Wer hingegen an die operative Wende glaubt und davon ausgeht, dass der eine oder andere Handelskonflikt über kurz oder lang gelöst werden kann, könnte möglicherweise zu einer etwas optimistischeren langfristigen Einschätzung der BASF-Aktie gelangen.

5) Besserer Newsflow und Überraschungen

Zu guter Letzt könnten zudem ein besserer Newsflow und Überraschungen der BASF-Aktie ein wenig auf die Sprünge helfen – vielleicht sogar recht kurzfristig.

Falls sich beispielsweise eine weitere Annäherung zwischen China und den USA abzeichnen würde, könnte das als deutlicher Konjunktur-Aufheller gewertet werden. Das ist ein Aspekt, der derzeit mit Sicherheit auch dem zyklischen Chemieriesen guttun würde.

Außerdem scheinen derzeit einige Investoren erneut mit operativen Problemen aufgrund von Wetterkapriolen zu rechnen. Sollte jedoch in diesem Jahr eine längere Trockenheit ausbleiben oder BASF die Auswirkungen eines solchen Wetterereignisses abfedern können, würde das vielleicht ebenfalls für eine positive Überraschung sorgen, die der BASF-Aktie einen gewissen Kick geben könnte.

Viele Baustellen, aber …

Wie ich hoffentlich ebenfalls zeigen konnte, besitzt die BASF-Aktie durchaus so einige Baustellen: Konjunkturelle Sorgen, Handelskonflikte oder auch Sorgen rund um Trockenheit und die Produktion belasteten zuletzt die BASF-Aktie.

Nichtsdestoweniger könnte all das zu einer günstigen, dividendenstarken Aktie geführt haben, die inzwischen mit einer gehörigen Portion Skepsis betrachtet wird. Für Foolishe, langfristig orientierte Investoren sind die Ludwigshafener daher vielleicht einen Blick wert.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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