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Royal Dutch Shell, BP & Co.: Ölmarkt im Gleichgewicht …?!

silhouette of working oil pumps on sunset background
Foto: Getty Images

Für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S), BP (WKN: 850517) und Co. ist eines mittel- bis langfristig sehr wichtig: Dass der Ölmarkt in ein Gleichgewicht kommt. Bei einem Angebots- und Nachfrageverhältnis, das in etwa ausgeglichen ist, könnte es langfristig stabile Ölpreise geben.

Wobei wir derzeit wieder in einer solideren Situation stecken. Die Ölpreise von Brent und WTI haben sogar ein Kursniveau von über 60 US-Dollar je Fass erreicht. Ein Preismaß, bei dem Royal Dutch Shell, BP und die anderen Öl-Aktien operativ wieder profitabel sein dürften.

Bleiben wir beim Thema des Ölmarktes im Gleichgewicht: Jetzt gibt es eine Einschätzung zum Markt, die besagt, dass der Ölmarkt ausgeglichen sein könnte. Hier ist, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

Royal Dutch Shell, BP & Co.: Gleichgewicht?

Genauer gesagt war es ein russischer Politiker und Funktionär, der eine solche Einschätzung von sich gegeben hat. Allerdings nicht irgendein Politiker. Nein, sondern jemand mit dem Nachnamen Nowak, der gleichzeitig auch der Vize-Ministerpräsident Russlands ist.

Nach Nowaks Ansicht sei der globale Ölmarkt jetzt wieder in einem Gleichgewicht. In den vergangenen Monaten hätte es kaum Volatilität gegeben, weshalb das Ölangebot und die -nachfrage vermehrt in Einklang zueinander stünden. Die Preise hätten sich außerdem in einer Spanne zwischen 45 und 60 US-Dollar stabilisiert. Ein vergleichsweise bequemes Niveau für viele Akteure.


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Allerdings gibt es nach Einschätzung des russischen Politikers weiteres Potenzial: Die Nachfrage liege noch immer zwischen 8 und 9 % unter dem Pre-COVID-19-Niveau. Für einen ausgeglichenen Markt muss es nach Ansicht des Politikers jedoch augenscheinlich nicht zu einer höheren Nachfrage kommen. Immerhin: Die OPEC+ stützt die Preise mit ihren Förderkürzungen.

Für Royal Dutch Shell, BP und Co. könnten das gute Aussichten sein. Wobei es eigentlich offensichtlich ist: Der Preis von Brent und WTI steht schließlich hoch. Das spricht zugegebenermaßen zumindest für einen temporär ausgeglicheneren Markt.

Ein Risiko …?

Das wiederum könnte jedoch ein Risiko für den Ölmarkt und damit verbunden auch Öl-Akteure wie Royal Dutch Shell, BP und Co. werden. Und das an mehreren Fronten. Zum einen dürfte es einige OPEC+-Staaten geben, die auf diesem Niveau an die Förderbeschränkungen gehen wollen. In letzter Zeit ist einigen Mitgliedsstaaten die Politik des Kartells ein Dorn im Auge gewesen.

Auch Fracking-Unternehmens dürften wieder vermehrt auf den Markt zurückkehren. Ein Preisniveau von über 60 US-Dollar je Fass könnte hier sehr attraktiv sein. Das zeigt: Ja, möglicherweise sind Brent und WTI jetzt wieder vermehrt in einem Gleichgewicht. Das könnte jedoch bloß eine Momentaufnahme sein mit einem Risiko für Royal Dutch Shell, BP und weitere Öl-Akteure. Sowie den Gesamtmarkt.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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