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Aufschrift H2 auf einem Wasserstoff-Tank
Foto: Getty Images

Ich habe in meinem Leben schon viele Trends kommen und gehen sehen. Und mit ihnen die Aktien, die aus diesen Bereichen stammten. Aber einige Entwicklungen hatten natürlich auch bis heute Bestand. Hier zum Beispiel die Digitalisierung und die Ausbreitung des Internets. Doch viele um die Jahrtausendwende hoch gefeierte Technologieunternehmen gibt es heute nicht mehr.

Eine Sache, welche heute bei den Anlegern ganz hoch im Kurs steht, ist unbestreitbar das Thema Wasserstoff. Und nachdem nun immer eindeutiger klar wird, dass batteriebetriebene Fahrzeuge nicht der Weisheit letzter Schluss sind, schiebt sich die Brennstoffzelle immer weiter in den Vordergrund. Doch gestern wie heute gibt es hier die verschiedensten Firmen, die an dieser Entwicklung teilhaben wollen.

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Wenn ich vom Trend rund um Wasserstoff profitieren wollte, würde ich mich hierbei allerdings auf starke und schon länger etablierte Konzerne konzentrieren. Und diese gibt es in Bezug auf mit Brennstoffzellen angetriebene Autos natürlich auch. Den für mich interessantesten möchte ich im heutigen Artikel einmal kurz vorstellen.

Top in Sachen Wasserstoff

Du wirst es vielleicht kaum glauben, aber ein Vorreiter in Sachen Wasserstoff kommt tatsächlich aus dem benachbarten Frankreich. Und zwar geht es hier um den Energiekonzern Total (WKN: 850727), denn dieser mischt in diesem Bereich bereits ganz vorne mit. Das Unternehmen hat recht frühzeitig erkannt, dass sich der Energiemix im Mobilitätssektor verändern wird. Elektrische Antriebe werden hier nämlich in der Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Doch geht es wahrscheinlich nicht um batteriebetriebene Fahrzeuge, die in Zukunft dieses Segment dominieren werden. Denn mit langen Ladezeiten und begrenzter Reichweite weisen sie gleich zwei entscheidende Nachteile auf. Allerdings gibt es ja noch eine fortschrittliche Alternative, die sogar annähernd den Komfort der klassischen Mobilität bieten kann. Die Rede ist hier von Wasserstoff-Fahrzeugen mit Brennstoffzelle. In weniger als fünf Minuten können diese betankt werden und auch die Reichweite kann sich mit 400 bis 600 Kilometern sehen lassen.

Der Energieriese Total hat in Deutschland bereits im Jahr 2002 seine erste Wassserstoff-Tankstelle eröffnet. Damit nimmt das Unternehmen ganz klar eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der Infrastruktur in diesem Bereich ein. Unter anderem sind die Franzosen auch Mitglied von H2 MOBILITY Deutschland. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture, welches sich für den flächendeckenden Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur verantwortlich zeigt. Insbesondere sollen die H2-Stationen die Versorgung in den Ballungsräumen sowie entlang der Fernstraßen und Autobahnen sicherstellen.

Man kann also erkennen, dass Total anscheinend große Chancen in der Wasserstofftechnologie sieht. Damit er auch vermehrt Wasserstoff in den eigenen Raffinerien einsetzen kann, hat der Mineralölkonzern bereits 2019 eine Kooperation mit dem Dresdner Start-up Sunfire geschlossen. Dies war sehr sinnvoll, denn Sunfire entwickelt und produziert Hochtemperatur-Elektrolyseure und Brennstoffzellen.

Blicken wir auf die Aktie von Total

Mit seinem Engagement im Bereich Wasserstoff bewegt sich Total meiner Meinung nach in einem äußerst zukunftsträchtigen Markt. Und es lässt weiterhin erkennen, dass sich der Energiekonzern ein Stück weit unabhängiger machen will. Weil er nämlich damit nicht mehr nur ausschließlich auf das Öl- und Gasgeschäft setzt.

Doch obwohl sie sich von ihren letztjährigen Tiefstständen schon wieder gut erholt hat, spiegelt die Total-Aktie die guten Zukunftsaussichten des Konzerns meines Erachtens noch nicht richtig wider. Aktuell notiert sie mit 40,11 Euro (04.03.2021) in etwa auf demselben Niveau wie vor einem Jahr. Bewertet werden die Papiere mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 15 und liefern dem Investor derzeit eine Dividendenrendite von 6,58 %.

Hier könnten sich also für Investoren, die am Wasserstoff-Boom teilhaben wollen, durchaus noch Chancen bieten. Denn für mich sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Marktteilnehmer das wahre Potenzial der Total-Aktie entdecken. Wer genauso denkt, könnte das Unternehmen also durchaus einmal etwas näher betrachten.

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Andre Kulpa besitzt Aktien von Total. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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