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Neben W. P. Carey & Realty Income: Kann der Hamborner REIT ein Top-REIT in meinem Depot werden?

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Foto: Getty Images

W. P. Carey (WKN: A1J5SB) und Realty Income (WKN: 899744) sind Top-REITs in meinem Depot, aber ist hier auch Platz für den Hamborner REIT (WKN: A3H233)? Grundsätzlich kann ich sagen: Ich habe ein wenig in die Anteilsscheine dieses deutschsprachigen Real Estate Investment Trusts investiert. Aber sehe ich eine Basis, das auf ein deutlich größeres Niveau anzuheben?

Das ist eine interessante Frage, der wir im Folgenden auf den Grund gehen wollen. Die Aktie des Hamborner REIT besitzt grundsätzlich Qualitäten. Aber können sie mit Realty Income und W. P. Carey mithalten …?

Realty Income, W. P. Carey: Hamborner Reit im Dividendenvergleich

Bei der Aktie des Hamborner REIT geht es, wie bei Realty Income und W. P. Carey, letztlich natürlich um die Dividende. Fangen wir bei den zwei US-amerikanischen REITs an: Mit ihren ca. 4 % bis sogar über 5 % Dividendenrendite setzen sie die Messlatte bewertungstechnisch nur teilweise hoch. Aber die Qualität ist das Entscheidende: Eine aristokratische und eine fast adelige Historie ist alles andere als unattraktiv.

Die Aktie des Hamborner REIT kann hier nur bedingt mithalten. Der deutsche Real Estate Investment Trust schafft es im Moment zwar auf ca. 4,8 % Dividendenrendite. Zudem ist die Historie zwar mit seit über zwei Jahrzehnten konstant ausgeschütteter Auszahlungen ziemlich gut. Aber: Es gibt kein regelmäßiges jährliches Dividendenwachstum bei dem deutschsprachigen Vertreter.

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Ist das ein Problem? Im Endeffekt sind Realty Income und W. P. Carey nicht die Wachstums-Champions. Mit lediglich unter 1 % pro Jahr ist auch hier das Dividendenwachstum eigentlich sehr gering. Insofern: Mit Blick auf die Dividende kann die Qualität durchaus mithalten.

Aber: Anderer Immobilienansatz

Was jedoch eigentlich das Entscheidende ist, ist der Ansatz als Immobiliengesellschaft. Der Hamborner REIT besitzt ein Portfolio bestehend aus unter 100 verschiedenen Immobilien, die zwei Segmente kennen: den weitgehend nichtzyklischen Einzelhandel bestehend aus Supermärkten, Baumärkten und dergleichen sowie High-Street-Objekte in Innenstädten. Ein Ansatz, der zumindest historisch auf Stabilität gepolt war.

Allerdings bietet sich auch hier der Vergleich mit W. P. Carey und Realty Income an. Die beiden US-REITs besitzen mit teilweise deutlich über 1.000 Immobilien ein deutlich breiteres Portfolio, was die Auswirkungen eines vereinzelten Leerstands reduziert. Zudem sind die Portfolios innerlich diversifizierter. Mehrere Segmente besitzen natürlich sowohl Chancen als auch Risiken. Für mich ist diese Breite daher insgesamt ein Schutz.

Wenn ich daher den Hamborner REIT mit Realty Income und W. P. Carey qualitativ und unternehmensorientiert vergleiche, so glaube ich: Hier gibt es doch einen Qualitäts-, zumindest jedoch einen Quantitätsunterschied. Die Dividende ist wiederum ähnlich stark. Aber trotzdem: Für eine gleiche Allokation reicht mir das Gesamtpaket nicht, vielleicht aber für ein etwas höheres Gewicht.

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Vincent besitzt Aktien der Hamborner REIT, von Realty Income und W. P. Carey. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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