Deutschlands Wirtschaft ist groß, aber die DAX-Konzerne sind Börsenzwerge

Die Bundesrepublik Deutschland ist die größte Wirtschaft Europas und noch immer die viertgrößte der Welt. In der Börsenwelt muss sich Deutschland aber viel weiter hinten anstellen.
SAP und das mittlerweile halbdeutsche Linde sind mit einer jeweiligen Marktkapitalisierung von grob 140 Mrd. Euro die wertvollsten DAX-Unternehmen. Damit knacken sie in Europa aber nur eher knapp die Top Ten, und weltweit sind sie kaum von Bedeutung. Zum Vergleich: Apple ist aktuell nicht mehr allzu weit von einem Börsenwert in Höhe von 3 Billionen US-Dollar entfernt.
Wieso aber spielen Deutschlands Aktienunternehmen nicht in einer Liga, die der wirtschaftlichen Größenordnung des Landes gerecht wird? Die Antwort darauf bietet wichtige Lektionen für Anleger.
Die Börse interessiert wenig, welchen grundlegenden Umfang in Form von Umsatz und Kapitalverwendung ein Unternehmen hat – viele deutsche Konzerne spielen daran gemessen eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft.
Viel eher interessiert sie sich für zukünftiges Wachstum und das Margenprofil des Geschäftsmodells. Anders ausgedrückt: Es zählt in besonderem Maße die Aussicht auf profitables Wachstum. Und hier punkten besonders zukunftsorientierte und wenig kapitalintensive Geschäftsmodelle, wie sie vor allem im Technologie- und Softwarebereich zu finden sind.
Da Deutschland, das seine Stärke eher in klassischen Industriezweigen hat, hier nicht ausgeprägt vertreten ist, bleiben die DAX-Konzerne aktuell weltweit gesehen Börsenzwerge.
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Offenlegung: Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Linde. The Motley Fool empfiehlt SAP sowie die folgenden Optionen: Long März 2023 $120 Calls auf Apple und Short März 2023 $130 Calls auf Apple.


