Vervierfacht in 3 Jahren: Die Nu-Aktie setzt schon wieder ein Allzeithoch

Nu Holdings (WKN: A3C82G) ist eines der am schnellsten wachsenden digitalen Banken der Welt und bietet Millionen Menschen einfachen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Für langfristige Anleger bleibt die Nu-Aktie spannend, weil das Fintech in mehreren Ländern Marktanteile gewinnt, seine Produkte ständig erweitert und dabei profitabel wächst.
Nubank-Aktie auf Allzeithoch: Das sind die neuen Impulse
Nu hat erneut gezeigt, dass das Geschäft gut läuft. CEO David Vélez nutzte die Gelegenheit, um die langfristige Vision zu betonen: Nu möchte ein „AI-first“-Unternehmen werden und ein komplett KI-basiertes Nutzererlebnis in den Bankensektor bringen. Das könnte ein wichtiger Vorteil sein, wenn Banking immer digitaler wird.
Die Zahlen für das dritte Quartal 2025 unterstreichen die starke Entwicklung. Die Kundenbasis wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf 127 Mio. Besonders beeindruckend ist, wie tief Nu in seinen Kernmärkten verankert ist: In Brasilien erreicht das Unternehmen 61 % der erwachsenen Bevölkerung. In Mexiko liegt der Anteil bei 14 % und in Kolumbien bei 10 %. Von den 127 Mio. Kunden waren 105,9 Mio. aktiv, was einer Aktivitätsrate von 83 % entspricht. Das ist zwar ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr, aber immer noch ein sehr hoher Wert.
Wie Nu immer mehr Geld verdient
Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro aktivem Kunden legte deutlich zu. Er stieg von 11 auf 13,4 US-Dollar. Gleichzeitig blieben die Kosten, um einen Kunden zu betreuen, mit 0,9 US-Dollar pro Monat konstant niedrig.
Genau diese Kombination aus steigenden Einnahmen und stabilen Kosten macht das Geschäftsmodell so attraktiv. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 42 % auf 4,17 Mrd. US-Dollar. Auch der Gewinn legte kräftig zu und erreichte 782,7 Mio. US-Dollar nach 553,4 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Genau das, was wir für die Nu-Aktie sehen wollen
Besonders spannend ist die Entwicklung in Mexiko, wo Nu inzwischen rund 13 Mio. Kunden hat. Das Wachstum verläuft ähnlich dynamisch wie damals in Brasilien. Der Unterschied: Die Monetarisierung funktioniert heute in Mexiko schon deutlich besser als in der vergleichbaren Phase in Brasilien. Die Zinseinnahmen liegen jetzt bereits bei 0,9 Mio. US-Dollar. In Brasilien waren es im dritten Quartal 2019 – bei 15,6 Mio. Kunden – gerade einmal 0,4 Mio. US-Dollar.
Auch die durchschnittlichen Einnahmen je Kunde sind in Mexiko mit 12,5 US-Dollar fast doppelt so hoch wie damals in Brasilien mit 6,7 US-Dollar. Das ist ein sehr ermutigender Trend und spricht dafür, dass Nu sein internationales Wachstum effizienter gestalten kann als früher. Investoren der Nu-Aktie sollten das als sehr gutes Zeichen für die Zukunft werten.
Unsere langfristige Einschätzung zur Nu-Aktie
Alles in allem zeigt Nu Holdings auch in diesem Quartal, dass das Unternehmen weiterhin stark expandiert, profitabel arbeitet und seine langfristige Strategie konsequent vorantreibt.
Die größte Chance bietet die internationale Expansion, vor allem in Lateinamerika. Der gesamte Kontinent weist „Underbanking“ auf und bietet eine starke Gelegenheit für Nu. Außerdem liegt der durchschnittliche Umsatz je Nutzer (ARPU) von Nu, bspw. im Hauptmarkt Brasilien, noch deutlich unter dem Schnitt herkömmlicher Banken.
Auf der Seite der Risiken müssen wir politische Stabilität nennen. Regierungen in Südamerika sind nicht unbedingt für politische Sicherheit bekannt. Zudem herrscht in diesen Märkten ein erhöhtes Inflationsrisiko.
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