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Unter 500 Euro Rente: Lächerlich? Lach lieber nicht!

Rente nachdenklicher Mann prüft Unterlage
Foto: Getty Images

Unter 500 Euro Rente? Das reicht ja nicht einmal für die Miete. Ob das ein Thema ist, das lächerlich ist? Zweifellos. Aber trotzdem keines, über das wir lachen sollten. Es gibt nämlich einen ernsten Kern hinter dieser Schlagzeile.

Mehr Renten, als du vielleicht vermutest, liegen derzeit unterhalb der Marke von 500 Euro. Der größere Kontext ist entscheidend, nicht jeder ist aufgrund dieser Zahlen direkt arm. Trotzdem zeigt sich immer mehr, dass dieses System für viele nicht mehr ausreichend ist, um im Alter gut über die Runden zu kommen. Eigene Vorsorge ist wichtiger denn je.

Unter 500 Euro Rente: Vor allem Frauen betroffen

Unter 500 Euro Rente zu beziehen, das ist wirklich alles andere als viel. Jeder fünfte Altersrentner ist gängigen Schlagzeilen zufolge jedoch davon betroffen. Genauer gesagt sind es 19,8 % der Bezieher dieser gesetzlichen Einkommensbasis. Das ist wirklich eine Menge, aber ordnen wir die Zahlen in einem größeren Kontext ein.

Genauer gesagt sind es 3,4 Mio. Altersrenten von insgesamt ca. 21 Mio. Beziehern, die so ausfallen. Quelle dieser Daten ist die Antwort der Bundesregierung anlässlich einer Anfrage zum Thema Rente. Des Weiteren kam heraus, dass fast die Hälfte aller Renten bei unter 1.000 Euro liegen. Nämlich 49,5 %.

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Unter 500 Euro Rente, unter 1.000 Euro? Im Wesentlichen sind das Zahlen, die zeigen, dass es für viele schon jetzt kein bequemes Polster gibt. Zumindest nicht, wenn diese Einkünfte die einzigen sein sollten. Des Weiteren seien überproportional Frauen betroffen aufgrund von Teilzeitarbeit oder kaum Erwerbstätigkeit in früheren Jahren. Trotzdem heißt das nicht automatisch, dass die Bezieher dieser Einkünfte zwingend arm sein müssen.

Nein, in den Haushalten, in denen es einen Berechtigten mit unter 500 Euro Rente gibt, sei sogar überproportional häufig ein hohes Gesamteinkommen vorhanden. Trotzdem bleibt für mich die Kernbotschaft bestehen, dass die Altersbezüge in weiten Teilen schon heute sehr niedrig sind. Auch mit unter 1.000 Euro kann man nicht den großen Wurf landen.

Eigene Vorsorge ist absolut entscheidend!

Die eigene Altersvorsorge ist daher für mich auch weiterhin entscheidend. Die Rente als sicher zu bezeichnen, ist nicht mehr zeitgemäß. Selbst die Rentenbescheide sprechen davon, dass es sich hierbei lediglich um eine Säule unter vielen handeln sollte. Warnindikatoren, die man wahrnehmen und mitnehmen muss.

Um einem Schicksal von unter 500 Euro oder auch unter 1.000 Euro Rente zu entgehen ist eine frühe Vorbereitung wichtig. Nachzusehen, wie viel Geld man im Alter erwarten kann, ist das eine. Aber auch das effektive Stopfen der Rentenlücke ist entscheidend. Zeit ist dabei ein Faktor, den man wirklich nicht außer Acht lassen sollte. Aber auch Rendite natürlich nicht.

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