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Ist das die „geheime“ Kennzahl, mit der wir die Coca-Cola-Aktie bewerten sollten?

Coca-Cola Aktie
Foto: flickr/Elvis Fool

Die Coca-Cola-Aktie (WKN: 850663) zu bewerten fällt vielen Dividendenjägern offensichtlich nicht schwer. Bei einem Aktienkurs von 65,24 US-Dollar liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei einem Ergebnis je Aktie von 2,25 US-Dollar bei ziemlich genau 29. Dazu kommt eine Dividendenrendite von 2,7 %, wenn wir eine Quartalsdividende von 0,44 US-Dollar in den Betrachtungskreis mit einbeziehen.

So weit, so gut. Ohne Zweifel sind das entscheidende Kennzahlen, um ein Gespür für die Coca-Cola-Aktie zu bekommen. Relevant ist außerdem, dass das Management von einem Ergebniswachstum im höheren einstelligen Prozentbereich spricht. Das heißt, dass sich dieses Bewertungsmaß relativieren kann.

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Vielleicht gibt es eine Kennzahl, die besser zur Bewertung geeignet ist. Zumindest Warren Buffett dürfte dieser Kennzahl eine größere Bedeutung beimessen. Aber viele Einkommensinvestoren oder Investoren allgemein dürften nicht einmal wissen, auf welchen Wert sich die Basiskennzahl überhaupt beläuft.

Coca-Cola-Aktie: Ist der freie Cashflow besser geeignet?

Die Coca-Cola-Aktie können wir nicht nur am Gewinn je Aktie oder Ergebnis je Aktie bewerten. Nein, sondern auch am freien Cashflow je Aktie. Schließlich heißt es des Öfteren, dass sich hinter dem US-amerikanischen Getränkekonzern eine Cash-Maschine versteckt. Warum daher nicht auf diese Kennzahl konzentrieren?

Aber wie hoch ist eigentlich der freie Cashflow des US-Konzerns und der Buffett-Beteiligung. Na, eine Idee? Wenn wir ein wenig recherchieren, so finden wir schnell einen Wert von 2,59 US-Dollar für das Gesamtjahr 2021. Das heißt, dass der freie Cashflow sogar über dem Ergebnis je Aktie gelegen hat. Deshalb ist der Multiplikator an dieser Stelle gemessen am Aktienkurs lediglich 25,2. Trotzdem bleibt die Aktie damit vergleichsweise sportlich bewertet. Doch kann auch dieser Wert natürlich konsequent wachsen.

Was misst der freie Cashflow mit Blick auf die Coca-Cola-Aktie denn eigentlich? Vereinfacht ausgedrückt: Das, was an Mittelzuflüssen nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit übrig bleibt. Oder eben die Mittel, die das Management frei zur Verfügung hat, unter anderem für die Dividende oder auch für Aktienrückkäufe. Kurzum: Für die Investoren, wenn man die Mittel nicht doch einbehält, um sie in das eigene Geschäft zu reinvestieren.

Warren Buffett misst dem freien Cashflow jedenfalls eine größere Bedeutung zu als Ergebnissen oder Gewinnen. Dem Starinvestor geht es primär darum, von einem guten Cashflow und Mittelzuflüssen zu profitieren. Das ist, so das Orakel von Omaha, was langfristig einen Investor vermögender werden lässt. Die Dividende ist quasi eine Ausprägung dessen.

Fokus auf diese Kennzahl …?!

Ganz ehrlich: Bei der Coca-Cola-Aktie als defensive, dividendenstarke Blue-Chip-Aktie empfiehlt es sich wirklich, primär auf diese Kennzahl bei der Bewertung zu achten. Zum Beispiel erkennen wir daran auch, dass die Dividende mit einem Ausschüttungsverhältnis von 68 % gemessen am freien Cashflow überaus nachhaltig erscheint und noch eine Menge Potenzial besitzt.

Aber wir sehen auch, wie Coca-Cola operativ abschneidet in Zeiten der Inflation oder steigender Zinsen. Die Mittelzuflüsse sind entscheidend für die Dividendenperle und den Dividendenkönig, um die Ausschüttungen zu leisten. Warum daher nicht auf diese Kennzahl konzentrieren, die unsere Rendite doch so maßgeblich beeinflusst?

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Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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