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Wasserstoff bald günstiger als fossile Kraftstoffe und 2 Großprojekte

Wasserstoff Erneuerbare Energien Photovoltaik Windkraft
Foto: Getty Images

Bisher befindet sich die industrielle emissionsfreie Wasserstoff-Produktion immer noch in den Anfängen. Aus diesem Grund wird sie vielfach weiterhin staatlich subventioniert. Sobald der grüne Wasserstoff jedoch günstiger als bisherige Treibstoffe ist, sollten die Investitionssummen der Großindustrie in den Sektor deutlich steigen. Dies würde den sauberen Wasserstoff weiter verbilligen und so die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Hydrofuel Canada strebt günstige Wasserstoff-Produktion an

Nel (WKN: A0B733) möchte dieses Ziel bis 2025 und Hydrofuel Canada vielleicht noch schneller erreichen. Das kanadische Unternehmen hat mit dem Georgia Institute of Technology eine exklusive Lizenzvereinbarung für das zum Patent angemeldete MAPS-System geschlossen. Es soll die saubere Wasserstoff- und Ammoniakproduktion günstiger als fossile Kraftstoffe machen.

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Das MAPS-System ermöglicht mithilfe eines elektrochemischen Gasphasenprozesses eine nachhaltige und effiziente Ammoniaksynthese aus Luft und Wasser. Über eine dezentrale Produktion trägt es darüber hinaus zu einem geringeren Energieverbrauch im Vergleich zur zentralen Herstellung bei. So soll der Verkaufspreis auf 1,50 US-Dollar pro kg sinken.  

1. In Portugal entsteht eine 500-MW-Anlage

Das Projekt in Sines wird von Power2X, Madoqua Renewables und Copenhagen Infrastructure Partners (Energy Transition Fund) entwickelt und soll bei Fertigstellung jährlich 50.000 Tonnen umweltfreundlichen Wasserstoff und Ammoniak produzieren. Die Investitionskosten liegen bei 1 Mrd. Euro. Die Unternehmen rechnen bis 2025 mit einer Inbetriebnahme.

„Portugal ist strukturell gut positioniert, um eine führende Rolle im Bereich der Energiewende in Europa zu spielen. Das Projekt wird zusammen mit der Entwicklung spezieller Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien einen wichtigen Beitrag zur nationalen Wasserstoffstrategie Portugals leisten“, so der Madoqua-Renewables-CEO Rogaciano Rebelo.

„MadoquaPower2X wird den Weg für die Dekarbonisierung kritischer Industrieprozesse und eine geringere Abhängigkeit von Erdgasimporten ebnen“, sagte der Power2X-CEO Occo Roelofsen.

2. Masdar Clean Energy unterstützt ägyptisches Wasserstoff-Großprojekt

Die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ansässige Masdar Clean Energy hat mit der ägyptischen Hassan Allam Utilities eine Absichtserklärung zur Unterstützung eines 4-GW-Projekts unterzeichnet. Die neue Wasserstoff-Anlage entsteht in der Wirtschaftszone des Suezkanals und soll bis 2030 jährlich bis zu 480.000 Tonnen umweltfreundlichen Wasserstoff, auch für den Export, produzieren.

„Diese Vereinbarungen sind ein entscheidender Schritt in der Entwicklung der grünen Wasserstoffwirtschaft sowohl für die VAE als auch für Ägypten. Sie werden eine wichtige Rolle bei den Dekarbonisierungsbemühungen unserer beiden Länder spielen. Durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Hassan Allam Utilities können wir dazu beitragen, dass der Markt für grünen Wasserstoff in den kommenden Jahren sein volles Potenzial entfaltet und seinen Teil zur Unterstützung der globalen Energiewende beiträgt“, so der Masdar-Clean-Energy-CEO Mohamed Jameel Al Ramahi.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.



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