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Bald kommt der große Börsenkrach

Börsencrash / Börsenkrach ETFs Börsenkorrektur
Foto: Getty Images

In der nächsten Zeit könnte ein großer Börsenkrach auf uns zukommen. Immerhin ist die Stimmung an der Börse schon seit Jahresbeginn schlecht. Nun mehren sich die Indikatoren, die auf einen möglichen Börsencrash hindeuten.

Einen Vorgeschmack dazu lieferte der Handelstag am vergangenen Freitag (26.08.2022), als nach der Ansprache von US-Notenbankchef Jerome Powell die Kurse von vielen Aktien deutlich einbrachen. Indizes wie der S&P 500 und der Nasdaq 100 verzeichneten hohe Tagesverluste.

Das könnte lediglich der Anfang sein. Bestimmte Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die Lage am Aktienmarkt weiter verschlechtern könnte. Die Gründe dafür und die damit zusammenhängenden Chancen möchte ich nachfolgend erläutern.

Restriktive Geldpolitik als Anzeichen für Börsenkrach

Der Markt reagierte so empfindlich auf die Ansprache von Jerome Powell, da der FED-Chef ankündigte, an der restriktiven Geldpolitik festzuhalten. Konkret bedeutet das keine Lockerungen, sondern weitere Zinserhöhungen. Und diese sollen auch zukünftig nicht zu gering ausfallen.

Der eingeschlagene Weg in der amerikanischen Geldpolitik verunsichert weltweit Investoren. Infolgedessen reagierten diese mit starken Aktienverkäufen. Es ist nicht auszuschließen, dass dies erst der Anfang von einem echten Börsenkrach ist. Zumal auch andere Notenbanken, wie die Europäische Zentralbank, dem Beispiel der Amerikaner folgen könnten.

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Steigende Zinsen sorgen für Bewegung

Um die aktuelle Situation an der Börse überhaupt beurteilen zu können, muss man um das Zusammenspiel zwischen steigenden Zinsen und ihrer Auswirkung auf Aktienkurse wissen.

Erhöhen die Notenbanken den Preis des Geldes, indem sie die Zinsen erhöhen, fallen in der Folge die Kurse von börsennotierten Unternehmen ganz automatisch. Das liegt zum einen daran, dass Investoren ihr Kapital wieder in Anleihen umschichten. Aktien verlieren also an Attraktivität.

Zum anderen können sich Unternehmen schlechter mit Krediten (re)finanzieren, da diese durch die erhöhten Zinsen teurer sind. Das betrifft insbesondere dynamisch wachsende Unternehmen, die auf ein hohes Fremdkapital angewiesen sind.

Ein möglicher Börsencrash als Chance

Klar ist, dass Aktienkurse bei steigenden Zinsen üblicherweise fallen. Man kann jedoch nicht absehen, wann und wie stark es zu einem Börsenkrach kommt. Zudem spielen noch weitere Unsicherheiten und Problemherde wie Lieferengpässe, der Ukraine-Konflikt und eine mögliche Energiekrise mit in diese Entwicklung ein.
Für mich liegt allerdings auf der Hand, dass ein möglicher Börsenkrach viele Kaufgelegenheiten an der Börse eröffnen könnte. Denn während eines Börsencrashs fallen die Aktienkurse normalerweise überproportional stark. Ist man darauf vorbereitet, kann man Aktien von starken Unternehmen zu günstigen Preisen einsammeln.
Dadurch kann man den Grundstein für einen langfristigen Vermögensaufbau legen und schützt ganz nebenbei auch sein gegenwärtiges Vermögen, da Aktien als Sachwerte gegenüber Bargeld in einer Inflation nicht im gleichen Maße entwerten.

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