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Was ist unser Geld eigentlich wert?

50-Euro-Scheine
Foto: The Motley Fool

Unser Geld ist natürlich so viel wert wie draufsteht. Ein Euro ist ein Euro. Und die meisten von uns wissen, was sie davon kaufen können. Für einhundert Euro bekämen wir theoretisch das Hundertfache. Es ist ziemlich simpel strukturiert.

Trotzdem ist unser Geld jetzt gefühlt weniger wert. Heizen ist teurer, Energie allgemein. Auch Lebensmittel steigen im Preis, das Tanken sowieso. Die Inflation ist der Entwertungsmechanismus. Wir alle wissen das natürlich und wir kennen das auch.

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Aber was ist unser Geld denn eigentlich wert? Wie können wir das alles messen? Interessante Fragen, die vor allem eines liefern können: Dass wir uns weniger von diesem schlechten Wertspeicher abhängig fühlen und eher in den Dingen denken, die wirklich einen Wert haben.

Was ist unser Geld wert? Viele Antworten sind denkbar

Unser Geld hat einen, na ja, sagen wir unterschiedlichen Wert. Wir können und sollten ihn vor allem aus dem Blick der Verbraucher definieren. Das ist es, was die meisten von uns derzeit beschäftigt. Dabei können wir in einem Warenkorb denken, das machen übrigens auch Volkswirte. Sie überlegen sich, was die Verbraucher durchschnittlich benötigen und geben diesem Korb einen indexierten Wert. Wenn er steigt, messen sie anhand dessen die Teuerung und stellen fest: Wir müssen mehr Geld für die Dinge ausgeben, das heißt der Wert sinkt. Für uns können wir anhand dessen festmachen, dass eine gewisse Wertkomponente eben materielle Dinge sind.

Aber auch andere Vergleiche bieten sich an. So zum Beispiel mit anderen Währungen. Ein Euro ist im Moment 1,054 US-Dollar wert. Das heißt, dass es auch diese Vergleichsgröße gibt. Die, übrigens, ebenfalls relativ ist. Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen wir 1,36 US-Dollar bekommen hätten. Oder auch unter einen US-Dollar. Das zeigt eine gewisse Schwankungsbreite, übrigens auch im Hinblick auf andere Währungen. Theoretisch könnten wir auch noch die Deutsche Mark als Vergleich anziehen. 1,95583 hat damals der Umrechnungskurs betragen und auch zu diesem Wert können wir noch tauschen. Doch hilft uns das nicht mehr, die Deutsche Mark hat im Alltag an Bedeutung verloren.

Zu guter Letzt ist Geld ein Wert, den wir sparen können. Das Problem: Wir überführen diese Mittel keinem direkten Konsumzweck zu. Unser höchstes Gebot sollte es jedoch sein, dass wir den inneren Wert über die Zeit portiert bekommen. Gelingt uns das, so haben wir effektiv gespart. Lassen wir die Inflation den Wert vernichten, ist das tendenziell problematisch. Heutiger Konsum wäre in diesem Szenario sogar besser, oder würde zumindest nicht zu einem Wohlstandverlust führen.

Was bedeutet das alles?

Wenn wir über den Wert von Geld nachdenken, so dürften wir auf einen Nenner kommen: Er ist hochgradig relativ. Und leider tendenziell sinkend, da wir stets eine gewisse Inflation haben. Auch die Zentralbanker wollen eine Inflationsrate von 2 % pro Jahr anstreben, damit wir Verbraucher die Konjunktur am Laufen halten und nicht zu viel sparen. Insofern ist der Wert relativ und tendenziell leicht sinkend.

Den Wert schützen können wir, indem wir entweder mit Erhalt konsumieren. Erst wenn wir Geld in materielle Dinge tauschen, erhält es einen konkreten Zweck und der Wert spiegelt sich wider. Oder wir müssen dringend schauen, dass wir die Kaufkraft portiert erhalten.

All das zeigt jedoch, dass Geld, sehr allgemein gesprochen, kein guter Wertspeicher ist. Wir sollten daher mindestens überlegen, es zu investieren. Ansonsten begehen wir den Fehler, dass wir mit dieser Entscheidung unseren Wohlstand langfristig gefährden.

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