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Meta Platforms: So kritisch steht es um den Gesamtkonzern

Meta Platforms
Foto: The Motley Fool

Meta Platforms (WKN: A1JWVX) hat so manches Problem. Einige Kritiker identifizieren das anhand der hohen Investitionen in das Metaversum. Wohingegen andere ein Kerngeschäft sehen, das bedroht ist. Entweder von Konkurrenten oder allgemein von einer Welt, die sich in einem ständigen Wandel bewegt.

Aber wie kritisch steht es eigentlich wirklich um den Gesamtkonzern? Sehen wir uns einige bedeutende Faktoren an. Auf einige Jahre hin ist es bestimmt noch zielführend, nicht den Teufel an die Wand zu malen. Aber es gibt schon das eine oder andere strategische Fragezeichen.

Meta Platforms: So kritisch ist es wirklich

Generell ist Meta Platforms weiterhin ein starker, führender Tech-Konzern. Das vergangene Quartalszahlenwerk mit Erlösen in Höhe von 27,7 Mrd. US-Dollar und einem Rückgang zeigte, dass die derzeitige operative Basis noch beständig ist. Ich bin für den Moment geneigt zu sagen: Das rückläufige Volumen liegt eher an der konjunkturellen Lage. Für Werbung geben viele Unternehmen derzeit weniger aus, was sich in einem leichten Rückgang manifestieren kann.

Übersetzt bedeutet das: Meta Platforms macht Milliarden von US-Dollar pro Quartal mit digitaler Werbung. Auch der Nutzerkreis ist mit 2,93 Mrd. täglich aktiven Accounts und 3,71 Mrd. monatlich aktiven Nutzern sehr groß. Tatsächlich hat es hier sogar im Jahresvergleich einen Zuwachs von 4 % bei beiden Kennzahlen gegeben. Das Ökosystem bleibt ein Magnet für viele Nutzer, sogar für weite Teile dieser Welt.

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Trotzdem schläft die Konkurrenz nicht. Formate wie TikTok oder SnapChat haben über gewisse Zeiträume mehr Momentum, mehr Mojo und mehr Wachstum auf sich gezogen. Deshalb verändert das Management bereits das Kerngeschäft und möchte hin zu Reels und Videoinhalten. Trotzdem müssen wir zugeben: Plattformen wie Facebook sind in diesem Fall die Nachzügler.

Um das auszugleichen, investiert Meta Platforms in das Metaversum. Möglicherweise wittert das Top-Management rund um Mark Zuckerberg, dass Social-Media vor einer größeren Veränderung steht. Jedoch kostet das primär eines: Milliarden von US-Dollar für Polygon-Welten, die teilweise eher für Lacher sorgen.

Wie ernst steht es daher wirklich?

Ich glaube, dass Meta Platforms in Teilen zu Unrecht angezählt wird. Der US-Konzern ist operativ noch stark in einer konjunkturell nicht einfachen Zeit. Zumindest über ein halbes Jahrzehnt oder auch ein Jahrzehnt mache ich mir keine Sorgen aufgrund der Umsatzbasis und des Ökosystems.

Kritisch sehe ich eher, wofür das Management die freien Mittel verwendet. Die Spielereien im Metaversum sind sehr kostspielig. Damit könnte man auch andere Investitionen tätigen, Aktienrückkäufe anstoßen oder das Kerngeschäft um derzeitige Umsatzbringer erweitern.

Meta Platforms muss sich in gewisser Weise neu erfinden. Ob der eingeschlagene Weg der richtige ist, ist für mich das große Fragezeichen. Aber das Kerngeschäft liefert auf absehbare Zeit voraussichtlich noch milliardenschwere Umsätze.

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Vincent besitzt Aktien von Meta Platforms. The Motley Fool besitzt und empfehlt Aktien von Meta Platforms.



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