Steigende Zinsen: Berkshire Hathaway könnte 44.000 US-Haushalte mit diesem „einfachen Move“ versorgen

Dollarscheine zu einer Rolle gerollt auf weiteren aufgefächerten Dollarnoten.
Foto: pasja1000 via Pixabay

Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) besitzt ca. 88 Mrd. US-Dollar in Cash. Das ist wirklich eine Menge Geld. Entscheidend ist jedoch, wie Warren Buffett und sein Kamerad Charlie Munger das Geld investieren. Wobei sie stets ein gewisses Polster auf der hohen Kante haben werden, um liquide und flexibel zu bleiben.

Trotzdem wollen wir heute einem etwas anderen Gedankenspiel nachgehen gehen: Mit diesen 88 Mrd. US-Dollar könnte Berkshire Hathaway ca. 44.000 US-Haushalten ein Jahr lang den Lebensunterhalt finanzieren. Dazu bräuchte es noch nicht einmal einen Kapitalverzehr. Rechnen wir ein bisschen herum, steigende Zinsen sind jedenfalls der Hebel, der das ermöglichen könnte.

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Berkshire Hathaway: 88 Mrd. US-Dollar Cash und steigende Zinsen

Die Mathematik hinter der Überlegung ist eigentlich relativ simpel. Berkshire Hathaway hält 88 Mrd. US-Dollar in Cash. Würden Warren Buffett und Charlie Munger dieses Geld zu 2 % Zinsen pro Jahr anlegen, so erhielten sie ca. 1,76 Mrd. US-Dollar auf das eingesetzte Kapital. In der Regel ziemlich risikolos, wenn man bei Festgeldprodukten bleibt.

Bei 40.000 US-Dollar Kosten pro Jahr könnte Berkshire Hathaway rund 44.000 US-Haushalte ein Jahr lang nur mit den Zinserträgen versorgen. Natürlich ist das ein theoretisches Gedankenspiel. Aber es zeigt, welches Potenzial jetzt noch in dem Cashpolster der Beteiligungsgesellschaft steckt. Vielleicht auch einmal sehr, sehr plastisch.

Warren Buffett und Charlie Munger haben hier noch ein enorm großes Potenzial, das ungenutzt ist. Vermutlich wollen sie es nicht zu 2 % Zinsen pro Jahr festlegen, sondern in renditestärkere Aktien von Unternehmen investieren. Der springende Punkt ist jedoch: Selbst wenn die zwei Starinvestoren kurzfristig keine geeigneten Investitionen erblicken, so können sie im neuen Zinsumfeld trotzdem einen Ertrag mit diesem Cashpolster generieren. Es ist zwar kaum vor der Inflation geschützt. Aber besser als nichts. Selbst mit einem Teil dieses Geldes lassen sich vermutlich Zinserträge in dreistelliger Millionenhöhe generieren.

Trotzdem nicht die Zeit, um Cash zu haben

Berkshire Hathaway sitzt weiterhin auf sehr viel Cash. Wie Charlie Munger zuletzt erklärte, finden die zwei Starinvestoren momentan wenig geeignete Investitionen. Das liegt auch daran, weil die Beteiligungsgesellschaft so groß ist und sich Investitionen eher im Large-Cap-Segment lohnen.

Cash ist daher die logische Konsequenz sowie das Halten dieser liquiden Mittel. Die Größenordnung ist weiterhin sehr beeindruckend. Kein Zweifel: Mit diesen Mitteln und alleine mit den Zinserträgen kann man eine Menge reißen. Beispielsweise 44.000 US-Haushalte mit 40.000 US-Dollar pro Jahr unterstützen (und das bei nur 2 % Zinsen!). Oder: Eine zusätzliche Rendite im Moment herausholen. Wobei die Inflation natürlich die Kaufkraft entwertet, das dürfen wir trotz aller Euphorie nicht vergessen.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway.



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