3 Dinge, die ich an der BASF-Dividende nicht perfekt finde

Verschiedene farbige Flaggen mit dem BASF Logo und Slogan
Foto: BASF SE

Die Dividende der BASF-Aktie (WKN: BASF11) ist ein Bestandteil in meinem Depot. Ich kann mich outen: Mit über 7 % Dividendenrendite habe ich sogar noch einmal zugekauft. Allerdings setze ich nicht auf den Chemiekonzern als eine große Säule in meinem Depot. Dafür sind mir einige Unwägbarkeiten einfach zu groß.

Eigentlich sind wir da bereits beim Thema: Es gibt nämlich drei Dinge, die ich bei der BASF-Dividende nicht so recht mag. Bereit, dass wir uns diese Faktoren einmal näher ansehen? Los geht’s!

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BASF-Dividende: Stabil …?!

Die BASF-Dividende ist stabil, keine Frage. Das Management erklärte unlängst, erneut 3,40 Euro je Aktie an die Investoren auszahlen zu wollen. Das zeigt mir, dass das Management wirklich um stabile Zahlungen bemüht ist. Für Einkommensinvestoren kann auch das ein überaus wichtiges Zwischenfazit sein.

Trotzdem ist die Dividende nicht in jedem Jahr (operativ) stabil. Im Jahr 2022 lag das Ergebnis je Aktie zum Beispiel bei -0,70 Euro, was zeigt: Durch den Verlust zahlt man aus der Substanz heraus. In den letzten vier Jahren hat es insgesamt ein Ergebnis je Aktie von 6,75 Euro gegeben. Im gleichen Zeitraum sind 13,40 Euro (mit der Ausschüttung im Jahr 2023 von voraussichtlich 3,40 Euro je Aktie) an die Investoren ausgezahlt worden. Das zeigt mir, dass wirklich ein großer Teil der vergangenen Ausschüttungen aus der Substanz gezahlt worden ist.

BASF hatte mit einigen Sondereffekten zu kämpfen. Weder das Coronavirus noch die Abschreibungen auf Wintershall DEA dürften so schnell wiederkehrende Events sein. Aber mit Blick auf die Dividende erkennen wir, dass es in den letzten Jahren einige Kompromisse gegeben hat, zumal der Chemiekonzern zyklisch bleibt.

Kaum Dividendenwachstum

BASF ist im Moment mit ca. 7 % Dividendenrendite für seine hohe Ausschüttung bekannt. Keine Frage: Das kann attraktiv sein, wenn der Wert stabil bleibt. Ich sehe zumindest eine gute Chance aufgrund der Dividendenpolitik und der guten Disziplin des Managements. Aber das ist nur eine Sichtweise.

Relevant ist für die Dividende stets auch eine gewisse Dynamik. Wenn wir uns das Wachstum ansehe, so erkennen wir: Es ist kaum vorhanden. Bei den letzten vier Ausschüttungen hat es lediglich einen Wachstumsschritt von 3,30 auf 3,40 Euro gegeben. Für die letzten zehn Jahre liegt das durchschnittliche Dividendenwachstum bei gerade einmal 2,33 % pro Jahr. Das ist vergleichsweise wenig.

BASF zahlt eine hohe Ausschüttung. Aber in der Vergangenheit hat das Management eher die Dividende leicht um 0,10 Euro je Aktie erhöht, wenn es der operative Erfolg zuließ. Das kann das Fundament für zukünftige Stabilität sein, zeigt jedoch auch: Mit großen Wachstumssprüngen sollten Einkommensinvestoren nicht unbedingt rechnen.

BASF-Dividende: Keine Fundament-Qualität

Zu guter Letzt sehe ich bei der BASF-Dividende kein Fundament für mein Einkommensdepot. Das haben wir in der Einleitung bereits thematisiert. Aber als Chemiekonzern mit einer zyklischen Tendenz glaube ich, dass es immer mal wieder unsichere Phasen gibt. In diesen Phasen können wir die Aktie mit hohen Dividendenrenditen kaufen. Als Einkommensinvestor, der Haus und Hof auf die Aktie gesetzt hat, kann einen das nachts aber auch unruhiger schlafen lassen.

Insofern müssen wir uns eingestehen, dass es defensivere, qualitativ hochwertigere Dividendenaktien gibt. Das ist für mich das dritte Zwischenfazit, das ich nicht so mag. Auch wenn ich ebenfalls überzeugt bin, dass 7 % Dividendenrendite tendenziell auf eine Unterbewertung hindeuten können.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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