Diese Aktien legen sich Insider jetzt ins Depot

Ein anonymer Insider oder Geschäftsmann im Anzug zeigt den Daumen nach oben
Foto: Lukas via Pexels

An der Börse haben seit einigen Monaten die Optimisten die Oberhand gewonnen und die Aktienkurse in die Höhe getrieben. Seit Ende September hat der deutsche Leitindex DAX um mehr als ein Viertel auf 15.427 Punkte zugelegt und ist inzwischen nicht mehr weit von seinem Allzeithoch entfernt (Stand: 10.03.2023).

Auch unter den Vorständen der Unternehmen ist man scheinbar optimistisch. Denn in den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Aktienkäufe durch Unternehmensinsider.

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Bei diesen Aktien greifen Insider zu

Kommt es regelmäßig zu solchen Aktienkäufen, kann man das als gutes Indiz sehen, dass die Aktie günstig bewertet ist. Denn wer kann die Zukunftsaussichten besser einschätzen als das Management? Allerdings sollte man das auch nur als Anhaltspunkt sehen, bei welchem Unternehmen sich eine genauere Analyse auszahlen könnte.

Hier sind zwei Aktien, bei denen Insider in den letzten Wochen zugegriffen haben.

BASF

Die BASF-Aktie (WKN: BASF11) ist bei vielen Anlegern beliebt. Das gilt auch für die eigenen Vorstände und Aufsichtsräte. Nach dem Kurssturz im letzten Monat haben drei Vorstände zugegriffen und über die Börse Aktien im Wert von fast 300.000 Euro zugekauft.

Angesichts des niedrigen Aktienkurses ist es auf den ersten Blick auch nicht verwunderlich, dass das Management die Gelegenheit nutzt und sich weitere Aktien sichert. Denn im letzten Geschäftsjahr hat BASF sehr solide Zahlen abgeliefert, wenn man die milliardenschwere Wertberichtigung auf eine Beteiligung unberücksichtigt lässt.

Das laufende Jahr wird für BASF aber deutlich schwieriger. Das Unternehmen rechnet mit einem deutlichen Gewinnrückgang und hat deshalb auch den Aktienrückkauf vorzeitig beendet.

Das Management geht aber offenbar davon aus, dass wir es hier nur mit vorübergehenden Problemen zu tun haben und die Aktie jetzt günstig bewertet ist. Angesichts der schwachen Prognose sollte man als Anleger aber vorsichtig sein und nicht mit einem großen Kurssprung in naher Zukunft rechnen.

Kommen wir damit zum zweiten Unternehmen, der Commerzbank (WKN: CBK100)

Commerzbank

Auch bei der Commerzbank blickt das Management offenbar optimistisch in die Zukunft. Denn auch hier haben mehrere Vorstände für viel Geld weitere Aktien über die Börse zugekauft.

Im Gegensatz zu BASF hat die Commerzbank für das laufende Jahr weitere starke Zahlen in Aussicht gestellt. Die Commerzbank war für viele Jahre eins der großen Sorgenkinder der deutschen Bankenwelt. In den letzten Jahren hat das Institut aber den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Im letzten Jahr konnte die Bank sogar das beste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren ausweisen. Das Nettoergebnis lag bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, was etwa 1,12 Euro je Aktie entspricht. Aktuell kostet die Aktie 11,10 Euro, also nur das 10-Fache des Gewinns. Und in diesem Jahr soll das Ergebnis ein weiteres Mal kräftig steigen.

Eine konkrete Prognose wurde bisher zwar nicht veröffentlicht. Aber für das Geschäftsjahr 2024 hat sich das Institut das Ziel gesetzt, eine Eigenkapitalrendite von mehr als 7,3 % zu erreichen. Im vergangenen Jahr lag diese Kennzahl bei 4,9 %. Sollte das Eigenkapital konstant bleiben, müsste der Gewinn also um weitere 50 % ansteigen.

Sollte die Commerzbank ihre Ziele erreichen, könnte die Aktie deshalb in den nächsten Quartalen weiter an der Spitze des DAX zu finden sein.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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