Bankenkrise reloaded? 3 Qualitätsaktien für die Ewigkeit

Die schwarze Königin steht mit einer Krone auf einem Schachbrett, umringt von Bauern
Foto: klimkin via Pixabay

Ukrainekrieg, Energiekrise und nun kursiert in den Medien bereits der Begriff „Bankenkrise“. Die Negativschlagzeilen finden kein Ende. Kein Wunder, dass sich manche Anleger da lieber auf Qualität konzentrieren wollen, anstatt den großen Kursgewinnen nachzujagen. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf drei Aktien für die Ewigkeit, die man sich getrost ins Portfolio legen und dann für viele Jahre vergessen kann. Die Titel eignen sich also perfekt für eine Buy-and-Hold-Strategie.

Doch was macht eine Aktie für die Ewigkeit eigentlich aus? In meinen Augen sollten sie von Unternehmen stammen, die mindestens die folgenden Merkmale aufweisen:

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  • ein starkes Geschäftsmodell und eine solide Marktstellung
  • ein oder mehrere Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz (Stichwort „Burggraben“)
  • ein konstantes Umsatz- und Gewinnwachstum, hohe Profitabilität und eine gesunde Bilanz

Daneben gibt es natürlich noch andere Punkte, die stimmen müssen. Zum Beispiel sollten die Risiken für das Geschäftsmodell überschaubar sein und auch die Reputation ist in meinen Augen ein nicht zu vernachlässigender Faktor.

Goldstandard der Chipbranche

Die erste Aktie für die Ewigkeit, die ich schon lange im Portfolio habe, ist TSMC – die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (WKN: 909800). Nicht umsonst gilt das Unternehmen als eine Art Goldstandard der Chipbranche. Der Konzern hat einen gewaltigen Burggraben, denn als größter Auftragsfertiger der Welt (mit einem Marktanteil von über 50 %) zählt er unter anderem Apple, AMD, Nvidia oder Sony zu seinen Kunden. Er produziert die fortschrittlichsten Halbleiterchips der Welt und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 76 Mrd. Dollar und der Gewinn war fast 60 % höher als im Vorjahr. Die operative Marge lag im letzten Jahr bei sagenhaften 52 %.

Der Halbleitermangel der letzten Jahre hat dem Chiphersteller ebenfalls in die Karten gespielt. Nun sind manche Marktteilnehmer allerdings skeptisch, weil durch den Mangel an Halbleitern in Europa und den USA fieberhaft Investitionen in neue Werke und Fertigungslinien angeschoben wurden. Dadurch könnte TSMC mit neuen Wettbewerbern konfrontiert werden. Ich selbst sehe dahin gehend aber kein größeres Risiko, denn eines steht fest: Weltweit verfügt kein Unternehmen in Sachen Tempo, Menge und technologischer Tiefe über mehr Know-how in der Auftragsfertigung als TSMC. Und das wird so schnell keiner nachahmen können.

Unscheinbarer Datenriese

Die zweite Aktie haben viele Anleger nicht auf dem Schirm, ist aber grundsolide: S&P Global (WKN: A2AHZ7). Als einer der weltweit führenden Datenanbieter verfügt S&P Global über eine breite Kundenbasis: Investoren, Unternehmen, Regierungen, Finanzinstitute, Investmentmanager und Berater. Er ist die Nummer 1 für Kreditratings und die Nummer 3 für Finanzdaten.

Da es nur wenige Ratingagenturen gibt, die einen nennenswerten Einfluss haben, muss S&P Global sich in diesem Bereich mit wenig Konkurrenz herumschlagen und verdient daher operative Margen von ca. 60 %. Das Geschäft mit Finanzdaten ist ebenso attraktiv, denn die Daten werden oft im Abomodell bezogen, was für sichere und wiederkehrende Umsätze sorgt. Außerdem wächst der Markt mit 11 % pro Jahr. Und was die Bilanz angeht, kann man ebenfalls beruhigt sein, denn das Unternehmen ist fast schuldenfrei. Wenn das mal kein vielversprechender Kandidat für die Ewigkeit ist …

Gewinner im Luxusmarkt

Die letzte Aktie ist mit Abstand Europas wertvollstes börsennotiertes Unternehmen: LVMH (WKN: 853292). Bei dem französischen Luxusgüterkonzern dreht sich alles um Lifestyle und Exklusivität. Hinter LVMH stecken Marken wie Dior, Louis Vuitton oder Rimowa. 2022 ist dem Luxusgüterriesen ein Rekordjahr gelungen. Tatsächlich haben die Konjunktursorgen den Luxusmarkt kaum tangiert.

Eine Strategie macht sich LVMH in seinem Geschäft besonders geschickt zunutze: Verknappung. Konzernchef Bernard Arnault drückt es so aus: „Unsere Produkte verkaufen sich unglaublich gut, obwohl sie schwer zu finden sind.“ Diese Verknappung macht die Produkte umso begehrter bei Konsumenten. Der Luxusgütermarkt dürfte langfristig weiter stabil wachsen. Daran dürften auch geopolitische Unsicherheiten und Konjunkturdellen nicht viel ändern.

Für die oben genannten drei Qualitätsaktien gilt: Langfristig lässt sich die beste Rendite erzielen, wenn man möglichst günstig einsteigt. Alternativ kann man aber auch mit einem Aktiensparplan über einen längeren Zeitraum in die Unternehmen investieren. So sichert man sich über verschiedene Kaufkurse letztlich einen langfristigen Durchschnitt.

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Franziska besitzt Aktien von TSMC. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple, Nvidia und TSMC.



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