Sensationelle Versprechen am Aktienmarkt: Die Mär vom 50-Bagger!

Eine Person schaut mit einem Fernglas den Kursen an der Börse hinterher.
Foto: Luisella Planeta via Pixabay

Auf dem Finanzmarkt werden immer wieder sensationelle Versprechungen gemacht. Aktien, die sich angeblich verzehnfachen oder gar verfünfzigvielfachen, sind oft Gegenstand reißerischer Werbung.

Doch solche Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen, denn die Zukunft lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Selbst erfahrene Börsenprofis können nicht mit Garantie sagen, wie sich eine Aktie entwickeln wird.

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Als Analysten und Investoren können wir nur versuchen, anhand von Kennzahlen und Prognosen die besten Chancen zu erkennen. Dabei achten wir auf Bilanzkennzahlen und Faktoren wie Marktanteile und -chancen, dem Management oder Wettbewerbsvorteile. Eine Garantie für eine bestimmte Kursentwicklung gibt es aber nie.

Vervielfacher-Aktien: Beispiele sind schnell gefunden

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt durchaus Beispiele von Aktien, die sich im Laufe der Zeit vervielfacht haben. Einige der bekanntesten sind Unternehmen wie Amazon (WKN: 906866), Apple (WKN: 865985), Microsoft (WKN: 870747) oder Google (heute Alphabet (WKN: A14Y6F). Sie haben sich seit ihrem Börsengang verfünfzigfacht oder sogar mehr. Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums geraten auch scheinbar langweilige Unternehmen wie BASF (WKN: BASF11) oder Volkswagen (WKN: 766400) auf die Liste der Vervielfältiger.

All diesen Unternehmen ist es gelungen, ihr Geschäft erfolgreich auszubauen, innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten und sich den veränderten Marktanforderungen anzupassen. Die beeindruckenden Kurssteigerungen verdeutlichen letztendlich nur die Möglichkeiten, die in Aktien stecken können. Dabei hat sich gezeigt, dass Aktien mit der besten Performance sich meist auch in Zukunft gut entwickeln – eine Garantie dafür gibt es allerdings nicht.

Die Chancen, dass sich eine Aktie erneut vervielfacht, sind zwar gut. Oft ist es aber so, dass der Markt solche Erwartungen bereits eingepreist hat. Hohe Bewertungen im Verhältnis zum Umsatz oder Gewinn sind die Folge. Das bedeutet auch, dass das Risiko entsprechend gestiegen ist. Erfüllt sich die optimistische Investitionsthese nicht, wird die Aktie in der Regel abgestraft.

Eine Garantie gibt es nie!

Somit ist sicher: Es gibt keine Aktie, die sich garantiert vervielfachen wird. Was es aber gibt, sind Analysten oder Investoren, die über einen längeren Zeitraum gute Ergebnisse erzielt haben. Aber auch die besten Investoren wie Warren Buffett oder Peter Lynch haben in der Regel keine 100-prozentige Trefferquote.

Eine Trefferquote von 60 Prozent gilt dabei oft schon als sehr gut. Das bedeutet, dass sechs von zehn Aktien den Markt schlagen sollten, während die restlichen vier unterdurchschnittlich abschneiden werden. Um die Trefferquote zu erhöhen sollten Anleger daher strategisch und diversifiziert an die Sache herangehen.

Back to the Roots: Normale Renditen sind auch gut!

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, vollmundige Werbeversprechen kritisch zu hinterfragen und sich bewusst zu sein, dass es an der Börse keine Garantien gibt. Das Chancen-Risiko-Verhältnis eines Vervielfältigers sollte gut überlegt sein. Letztlich ist aus meiner Sicht eine solide Anlagestrategie, die auf fundierten Analysen und Diversifikation basiert, immer noch der beste Weg, um langfristig an den Finanzmärkten erfolgreich zu sein.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple, BASF, Microsoft und Volkswagen. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet, Amazon, Apple und Microsoft.



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