Neustart 2024: Warum diese beiden Aktien ein deutliches Erholungspotenzial besitzen!

Verschiedene farbige Flaggen mit dem BASF Logo und Slogan
Foto: BASF SE

Das Jahr 2024 bringt frischen Wind an die Börsen. Die Karten werden neu gemischt und den Anlegern bieten sich neue Chancen für eine Outperformance. Entsprechend suchen sie nach aussichtsreichen Optionen, um ihre Portfolios zu stärken. 

Zwei Aktien, die besonders im Fokus stehen und Erholungspotenzial bieten könnten, sind Vonovia (WKN: A1ML7J) und BASF (WKN: BASF11). Schauen wir uns genauer an, was diese Aktien so spannend machen könnte.

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Vonovia: Immobilienkonzern wieder in der Spur?

Deutschlands größter Vermieter Vonovia steht mit einer strategischen Neuausrichtung unter Beobachtung. Der starke Zinsanstieg in Kombination mit der hohen Kosteninflation sorgte zuletzt für kräftigen Gegenwind. Nun ist ein Umdenken nötig. Die lange Expansionsphase ist zu Ende. Jetzt steht die Konsolidierung im Vordergrund. 

Der Verkauf von rund 66.000 Wohnungen im Gesamtwert von rund 13 Mrd. Euro signalisiert eine Fokussierung auf Kernbereiche. Für Investoren ist die Umsetzung dieses Ziels eine entscheidende Marke, um Stabilität zu erreichen.

Was jedoch im neuen Jahr zu einer weiteren Entspannung führen dürfte, ist die Verlangsamung des Zinsanstiegs. Dies wirkt sich positiv auf die zu erwartenden Finanzierungskosten aus und verringert insgesamt den Druck auf das Unternehmen. 

Mit einem erwarteten KGV von 8 und einem KBV von 0,84 (Stand 31.12.23, Morningstar) erscheint die Betongold-Aktie aus Bochum weiterhin attraktiv bewertet, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. Ein besonderes Augenmerk wird auch darauf liegen, ob Vonovia die Dividende stabil halten kann, was für Investoren von großem Interesse ist.

BASF: Klarheit schaffen und Chancen nutzen

Auch der größte deutsche Chemiekonzern BASF gehört zu den Aktien, die im neuen Jahr eine Verbesserung spüren könnten. Mit der Zusammenlegung des Wintershall-Geschäfts mit der britischen Harbour Energy (WKN: A3CRBA) machen die Ludwigshafener einen klaren Schritt in Richtung Zukunft. 

Eine entsprechende Vereinbarung mit Letter One und Harbour Energy über das Explorations- und Produktionsgeschäft der Dea Wintershall schafft gewisserweise Klarheit. Das Geschäft soll ohne die russischen Aktivitäten an Harbour Energy übertragen werden, wobei der Preis von 10,2 Mrd. Euro überwiegend in Aktien der übernehmenden Gesellschaft bezahlt wird. 

Für BASF ergeben sich daraus Chancen und Risiken zugleich. Obwohl der Preis nicht außergewöhnlich hoch ist, empfinde ich die gefundene Lösung tendenziell als Befreiungsschlag. Die Hoffnung ist nun, dass sich die BASF in Zukunft stärker auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann. 

Das Öl- und Gasgeschäft gilt in Zeiten der Klimakrise ohnehin als nicht zukunftsfähig, auch wenn sich mit fossilen Brennstoffen heute noch gutes Geld verdienen lässt. Aber gut, das Kerngeschäft ist eben Chemie.

Die Aktie könnte im nächsten Konjunkturaufschwung wieder an Fahrt gewinnen. Ein erwartetes KGV von 14 (Stand 31.12.23, Reuters) erscheint vor diesem Hintergrund nicht hoch. Zudem verspricht BASF den Aktionären eine weiterhin stabile Dividende, die zuletzt bei 3,40 Euro je Aktie lag.

Fazit zu den Aktien mit Erholungspotenzial

Insgesamt bieten Vonovia und BASF Anlegern vielversprechende Perspektiven für den Neustart 2024. Die strategischen Weichenstellungen machen die Aktien tendenziell zu interessanten Optionen für Anleger, die auf einen nachhaltigen Turnaround setzen.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von BASF und Vonovia. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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