Wenn dir eine Aktie sagt, dass sie verkauft werden will

Ein roter Knopf mit der Aufschrift "Sell" ("Verkaufen") auf einem Holztisch
Bild: Aktienwelt360, KI-generiert via Dall-E

Aktien reden nicht mit uns, trotzdem verraten sie uns manchmal, wenn wir sie besser verkaufen sollten. Das heißt: Es gibt einige Gedankengänge, die wir als Investoren haben können. Auch das ist mehr Kunst, als strikte Wissenschaft. Aber die Indikatoren sollte man durchaus kennen.

Blicken wir heute daher auf drei solcher Fälle. Ich bin mir sicher, dass einem eine Aktie sagen kann, wann man sie besser veräußern sollte. Du wirst vielleicht auch solche Gedankengänge kennen.

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Aktie will verkauft werden: Das Herausquetschen

Der erste Fall einer Aktie, die verkauft werden möchte, hängt mit unserer eigenen Einstellung zusammen. Manchmal betrachten wir eine Aktie in unserem Depot. Egal ob sie im Plus oder im Minus liegt: Wir denken lediglich noch daran, ein paar Prozentpunkte mitzunehmen. Und dann irgendwann bei einem höheren Kurs auszusteigen.

Aber was steckt dahinter? Meiner Meinung nach: Dass man als Investor nicht mehr an sein Unternehmen glaubt. Möglicherweise ist die fundamentale Bewertung zu teuer. Oder die Investitionsthese ist nicht mehr intakt. Vielleicht wittert man auch, dass man auf dem jetzigen Bewertungsniveau keine gute Gesamtrendite mehr mit Blick in die Zukunft einfährt. All das können Gründe sein, warum man solche Gedanken bei einer Aktie hat.

Der springende Punkt ist für mich: Die Aktie ist nicht mehr die primäre Wahl. Sie besitzt nicht mehr die Qualität, die man als Investor sucht. Besser, man verkauft sie gleich. Im Endeffekt teilt man schließlich nicht mehr die Überzeugung, dass man dieses Unternehmen noch die kommenden drei oder fünf Jahre mindestens im Depot haben möchte. Das könnte dazu führen, dass man bei einsetzender Volatilität wieder eine Verlierer-Aktie im Depot hat, an die man nicht mehr glaubt. Besser, man verkauft daher sofort.

Man zweifelt am Turnaround

Der für mich zweite Fall, wenn eine Aktie einem den Verkauf nahelegt, ist im Verlustbereich. Einige Investoren neigen generell dazu, Verlierer-Aktien zu lange zu halten. Zugegebenermaßen ist es auch nicht einfach zu ermitteln, wann ein Turnaround möglich ist. Und ab welchem Zeitpunkt die Investitionsthese ein für alle Mal gescheitert ist.

Aber das ist ein anderes Thema. Der für mich entscheidende Faktor ist, dass man bei ernsthaften und fundamentalen Zweifeln an einem Turnaround die Reißleine ziehen sollte. Das heißt auch: Selbst wenn die Aktie im Minus liegt. Oder, möglicherweise sogar stark im Minus.

Auch hierbei gilt: Als Investor sollten wir vermuten, mit jeder Aktie eine möglichst gute Qualität im Depot zu haben. Und das unabhängig von der Performance. Zweifeln wir, so sollten wir lieber einen Verkauf in Erwägung ziehen. Vor allem, wenn wir deutlich bessere Aktien sehen, die ein größeres Renditeversprechen für unser Depot bedeuten können.

Aktie will verkauft werden: Die These verändert sich für uns

Zu guter Letzt ist für mich ein relevanter Grund, wenn sich die Investitionsthese lediglich für uns verändert. Das muss nicht heißen, dass das Unternehmen an Qualität einbüßt. Aber wir bekommen möglicherweise nicht das, was wir uns ursprünglich mal erhofft haben.

Der für mich klassische Fall ist: Wir sind Einkommensinvestor und benötigen eine Dividende für den Ruhestand. Ein Management erklärt die Dividende jedoch für gestrichen, weil man beispielsweise attraktivere Investitionsmöglichkeiten sieht. Die Entscheidung des Managements kann in dem Fall richtig sein. Trotzdem passt die Aktie dann nicht mehr in unser Depot.

Auch hier heißt es lieber: Aktie verkaufen und weiter machen. Schließlich dürfte es andere Unternehmen und deren Aktien geben, die besser in unser Depot und zu unserer Strategie passen.

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