2 Aristokraten-Aktien mit solidem Dividendenwachstum und über 4 % Anfangsrendite!

So stellen wir uns die Entwicklung von Gewinnen und Aktienkursen an der Börse vor.
Foto: PublicDomainPictures via Pixabay

Die Idee, sich das Einkommen ein wenig aufzubessern, haben sicherlich viele Leute. Und nicht wenige gehen dafür vielleicht einer kleinen Nebentätigkeit nach. Doch es geht auch wesentlich einfacher. Indem man nämlich beispielsweise in Aktien investiert, die eine solide Dividende abwerfen.

Besonders erfolgreich kann diese Strategie verlaufen, wenn man dabei auf Firmen setzt, die ihre Gewinnausschüttung schon sehr lange auch regelmäßig etwas anheben. Weshalb wir uns heute einmal mit den beiden Dividendenaristokraten Black Hills (WKN: 867434) und Fortis (WKN: 881347) beschäftigen werden.

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Dividendenpower aus Rapid City

Rapid City liegt im US-Bundesstaat Süddakota und ist der Hauptsitz des Elektrizitäts- und Gasversorgers Black Hills. Mit seinen fast 3.000 Mitarbeitern betreibt das Unternehmen ein umfangreiches Netzwerk an Pipelines und anderen Infrastrukturelementen. Wodurch es Black Hills möglich ist, seine 1,3 Mio. Kunden mit Erdgas, Strom oder beidem gleichzeitig zu versorgen.

Der amerikanische Versorger zahlt seinen Investoren derzeit eine Quartalsdividende von 0,65 US-Dollar je Aktie. Dieser Betrag liegt um 67 % höher als vor zehn Jahren, was uns für diesen Zeitraum eine durchschnittliche jährliche Dividendenanhebung von immerhin 5,24 % signalisiert. Beim derzeitigen Kurs der Black-Hills-Aktie von 53,10 US-Dollar (21.06.2024) kann man sich dabei übrigens über eine schöne anfängliche Ausschüttungsrendite von 4,9 % freuen.

Dies hat aber sicherlich auch damit zu tun, dass das aktuelle Kursniveau um rund 13 % unter dem von vor einem Jahr angesiedelt ist. Und ausgehend von ihrem bisherigen Höchststand haben sich die Black-Hills-Papiere bis heute um 38 % verbilligt. Hier treibt den Anlegern unter anderem wohl eine höhere Schuldenlast einige Sorgenfalten auf die Stirn. Weil steigende Zinssätze die Kosten des Unternehmens erhöht hatten.

Allerdings sind die Zinsen nicht in Stein gemeißelt und die amerikanische Notenbank FED hat noch für dieses Jahr eine kleine Zinssenkung signalisiert. Des Weiteren wächst die Zahl der Kunden von Black Hills fast dreimal schneller als das Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten. Was zumindest in meinen Augen als Zeichen für eine gesunde Geschäftsbasis stehen sollte.

Mit einem KGV von 13,5 könnte die Aktie von Black Hills derzeit günstig bewertet erscheinen. Hinzu kommen eine hohe Anfangsrendite bei der Dividende sowie die Chance auf weitere Erhöhungen der Gewinnbeteiligung. Für Einkommensinvestoren könnte das amerikanische Energieunternehmen also eventuell einen Blick wert sein.

Solider Aristokrat aus Kanada

Auch die Papiere des in Neufundland beheimateten kanadischen Versorgers Fortis scheinen, nachdem sie mit 65,05 CAD (24.05.2022) ihr letztes Allzeithoch erreichten, jegliche Energie verloren zu haben. Denn mit 52,70 CAD (21.06.2024) notieren sie im Moment immer noch 19 % darunter. Und dies, obwohl die Aktie 2023 eine regelrechte Aufholjagd startete und im Jahresverlauf auf einen Kurs von über 61 CAD angestiegen war.

Da könnte man glatt vermuten, dass die Geschäfte nicht unbedingt gut laufen. Doch die letzten sechs Quartale hat Fortis jedes Mal die Erwartungen der Börsianer übertroffen. Und für das Gesamtjahr 2023 konnte man mit 1,5 Mrd. CAD einen um 13 % höheren Nettogewinn ausweisen als 2022. Wenn man jetzt noch einen hohen Sondergewinn aus dem Jahr 2019 ausklammert, dann war 2023 sogar das beste Jahr in der Firmengeschichte.

Schauen wir auf den mittelfristigen Ausblick, dann soll sich laut MarketScreener der Nettogewinn bis 2026 jedes Jahr weiter erhöhen und dabei schon 2025 das vom Sondergewinn geprägte Ergebnis von 2019 übertreffen. Dies könnte sich meiner Ansicht nach früher oder später auch positiv auf die Fortis-Aktie auswirken. Womit wir es hier also durchaus mit einer gewissen Kursfantasie zu tun haben sollten.

Bis es so weit ist, könnte man als Investor alle drei Monate eine Quartalsausschüttung von 0,59 CAD je Aktie vereinnahmen. Was für einen Zeitraum von zwölf Monaten eine Gesamtdividende von 2,36 CAD bedeutet. Wobei die Ausschüttung damit um 84 % höher ausfällt als noch vor zehn Jahren. Insgesamt geht es mit der Dividende nun aber schon 50 Jahre in Folge nach oben.

Aufgrund des aktuellen Durchhängers bei der Fortis-Aktie kann man sich auch hier derzeit gleich von Beginn an eine recht hohe Dividendenrendite von 4,5 % sichern. Auf seiner Webseite hat das Unternehmen übrigens angekündigt, die Gewinnausschüttung bis 2028 jedes Jahr zwischen 4 und 6 % weiter erhöhen zu wollen. Auch hier könnten meines Erachtens also beste Voraussetzungen für den Aufbau eines passiven Zusatzeinkommens vorhanden sein.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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