Aktien kaufen in der Korrektur: So maximierst du deine Rendite!

Der Bulle und der Bär stehen an der Börse für steigende und fallende Kurse.
Foto: 3D Animation Production Company via Pixabay

Aktien in der Korrektur zu kaufen ist ziemlich clever. Es stellt schließlich sicher, dass wir nicht den höchsten Preis bezahlen. Idealerweise kaufen wir sogar zu günstigen Konditionen. Das ermöglicht eine solche Korrektur schließlich.

Trotzdem erfordert auch dieses Vorgehen einen gewissen Plan. Ich möchte dir heute drei Schritte vorstellen, mit denen ich während der Korrektur Aktien kaufe und meine Rendite maximiere. Das kannst du mit Sicherheit auch für dich nutzen!

Aktien kaufen in der Korrektur: Nach einem fixen Fahrplan!

Das Wichtigste beim günstigen Aktien kaufen ist für mich der feste Plan. Gerade in volatilen Marktphasen sind es manchmal die Emotionen, die uns zusätzlich belasten. Wenn wir im Vorfeld einen festen Leitfaden zusammengestellt haben, können wir die Emotionen einfach ausblenden und uns an diesem Werk orientieren.

Ein solcher Plan kann relativ einfach sein. Zum Beispiel: Ich investiere 20 % meines Cashs, wenn der Markt 10 % korrigiert ist. Weitere 20 % wenn der Markt 25 % im Minus liegen sollte. Und wenn wir bei einem Minus von 35 % sind, dann erhöhe ich erneut um 20 % meiner Cashreserve, die ich in Aktien investiere.

Natürlich erfordert das eine Cashreserve, die man im Vorfeld aufgebaut haben muss. Aber mit diesem Plan kann man einfach Aktien kaufen und muss sich lediglich auf den Indexstand konzentrieren. Sobald eine gewisse Schwelle gerissen ist, investiert man wiederum. Dadurch kann man attraktives Averaging-Down betreiben und bis zum Schluss von den günstigen Kaufkursen profitieren.

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Für uns als Investoren ist es in der Regel wichtig, dass wir bis ins Tief der Korrektur handlungsfähig bleiben. Ein solcher Fahrplan stellt genau das sicher. Smarte Investoren sollten daher besser einen solchen Plan für sich aufstellen, um nicht von der Korrektur überrascht zu werden.

Überlege, welche Aktien Priorität haben!

Mit dem Fahrplan wissen wir, wann wir kaufen. Aber wir müssen noch etwas anderes für uns klären: Welche Aktien wir in der Korrektur wirklich kaufen möchten. Das ist Teil zwei meiner Vorbereitung, um möglichst gut zu profitieren und die Rendite zu maximieren. Nämlich eine gut sortierte Auswahl zu haben.

Ich schreibe seit Jahren hin und wieder, dass eine gut gepflegte Watchlist ein Muss für einen jeden Investor ist. Hier sollte man sich kurz vermerken, wie die Investitionsthese aussieht, wann man einsteigen möchte und welche Aktie gegenüber anderer Alternativen zu bevorzugen ist. Im Zweifel hilft auch so etwas wie ein Punktesystem von 1 bis 10, um für sich eine Gewichtung festzulegen.

Mit dieser Watchlist und den zugrundeliegenden Analysten kann man in der Korrektur wiederum sehr einfach Aktien kaufen. Man weiß nun schließlich wann man jeweils investieren will. Und auch, welche Aktien dabei Priorität haben. Das sind zwei entscheidende Merkmale, die einem bereits zum Erfolg führen. Zumal der eigene Fahrplan einem hilft, zur Not auch noch einmal günstiger nachzukaufen, um das Renditepotenzial zu erhöhen.

Aktien kaufen in der Korrektur: Blende ein Jahr für 10 Jahre und mehr aus!

Mein dritter Trick ist: Ein gewisses Ausblenden. Natürlich darf man beim Investieren niemals seine Augen verlieren. Beim Aktien kaufen in der Korrektur sollte man als Investor jedoch zumindest nicht seine kurzfristige Performance messen. Das nächste Jahr? Vollkommen unerheblich. Die nächsten vier Wochen? Noch unwichtiger! Was wirklich zählt sind die kommenden zehn Jahre.

In der Regel wirst du bereits früher wieder in der Pluszone sein. Vor allem, wenn du in mehreren Tranchen in die Korrektur hinein investierst. Aber stelle dich darauf ein, dass es Zeit braucht, bis deine Aktien wieder steigen. Zeit, die du dir und deinem Depot geben musst.

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