Diese Aktie könnte bis 2030 alles verändern – und kaum jemand spricht darüber!

Eine große Schneeflocke vor einer verschneiten Winterlandschaft
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Eine Aktie, die alles verändert, klingt revolutionär, disruptiv. Solche Aktien sind uns in den letzten Jahren häufiger begegnet. 

Ob Amazon (WKN: 906866) oder Netflix (WKN: 552484), OpenAI oder Tesla (WKN: A1CX3T) – sie alle eint, dass sie Dinge völlig neu denken und auch umsetzen. Und sie werden nicht müde, innovativ zu bleiben. Der Ausbau des Ökosystems gehört ebenso dazu wie die Internationalisierung des Geschäftsmodells.

Doch welche Aktie könnte bis 2030 das persönliche Depot in die richtige Richtung bewegen? Es sollte eine Game-Changer-Aktie mit großem Wachstumspotenzial sein, was sich erst kürzlich wieder bestätigt hat.

Und da fällt mir spontan die Snowflake-Aktie (WKN: A2QB38) ein. In der Vergangenheit konnte man viel über diese Aktie lesen, die sogar von einem erfolgreichen Value-Investor wie Warren Buffett zu hoher Kapitalisierung gekauft wurde. Seitdem ist es allerdings ruhig geworden um den Cloud- und Big-Data-Profiteur. Schauen wir uns an, warum diese Aktie dennoch ein Comeback feiern könnte.

Die Snowflake-Aktie

Im Kern geht es um eine Cloud-Plattform, die es ermöglicht, riesige Datenmengen effizient zu speichern, zu analysieren und auszutauschen. Kunden sind vorwiegend Großunternehmen. Aber auch für kleinere Unternehmen können die Softwareprodukte relevant sein.

Vor allem der Megatrend Big Data dürfte in den kommenden Jahren weiter an Fahrt gewinnen und für starken Rückenwind sorgen. Während heute noch alle über Rüstung, Cloud, KI, Streaming oder autonomes Fahren sprechen, wird Big Data meiner Meinung nach das Buzzword der nächsten Jahre sein. Und in diesem Markt ist Snowflake mit einer Marktkapitalisierung von fast 50 Mrd. US-Dollar und einem Jahresumsatz von zuletzt 3,6 Mrd. US-Dollar ein dicker Fisch.

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Das Wachstum und die operative Stärke sprechen für sich 

Nicht zuletzt bestätigt auch das Wachstum, dass man auf dem richtigen Weg ist. So wurde im vierten Quartal 2024 fast eine Milliarde Produktumsatz generiert. Das entspricht einem Wachstum von 28 % gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Geschäftsjahr 2026 soll es mit 24 weiter auf hohem Niveau fortgeschrieben werden.

Besonders beeindruckend ist die hohe Net-Retention-Rate von 126 %. Die Kunden kaufen also immer mehr Produkte von Snowflake, was u.a. auch auf die innovative Erweiterung der Produktpalette zurückzuführen ist.

Das SaaS-Softwareunternehmen besticht aber auch durch eine hohe Gross Margin von zuletzt 71 %. Zudem wird trotz bilanziellen Verlusten ein unglaublich starker Free Cashflow generiert – allein im vierten Quartal 2025 waren es auf bereinigter Basis 415 Mio. US-Dollar.

Final Take: Was macht Snowflake so interessant?

Aber was macht Snowflake so interessant? Nun, um diese Frage zu beantworten, muss man ins Detail gehen. Snowflake verfolgt mit seinem Geschäftsmodell einen visionären Ansatz: die sogenannte Data Cloud. 

Ziel ist es, Daten nicht mehr isoliert in Silos zu verwalten, sondern als gemeinsame, vernetzte Ressource über Unternehmensgrenzen hinweg zu nutzen. So können Unternehmen ihre Daten in der Snowflake-Umgebung nicht nur speichern, sondern auch in Echtzeit mit Partnern, Kunden oder Dienstleistern teilen – sicher und skalierbar, versteht sich.

Dieser Datenaustausch in Echtzeit ist für viele Branchen von entscheidender Bedeutung, sei es im Gesundheitswesen für die Forschung, im Einzelhandel für die Lieferkette oder im Finanzsektor für die Risikobewertung. Und da wir alle wissen, dass Daten das neue Gold sind, werden sie in Zukunft ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Gleichzeitig dürfte aber meiner Meinung nach die Abhängigkeit vom Softwareprodukt für eine starke Kundenbindung sorgen. Konkurrenz durch Big Tech? Möglich, aber aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich, da diese mit Snowflake gut verdienen. Im Gegensatz zu traditionellen Datenbanken ist Snowflake von Grund auf für die Cloud konzipiert. Es läuft auf den großen Plattformen wie Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Amazon. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Netflix, Snowflake und Tesla.



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