Regelmäßig Dividende? Schau dir diese Aktien an für +12% Rendite!

Regelmäßig Dividende kassieren und das auch noch mit einer jährlichen Kursrendite im zweistelligen Bereich? Kein Scherz, so etwas gibt es wirklich. Unter Qualitätsaktien findet man diese Konstellation zumindest häufig.
Beispiele sind Texas Instruments (WKN: 852654) oder BlackRock (WKN: A40PW4). Beide Aktien zeichnen sich nicht nur durch eine außerordentlich lange Historie an Dividendenerhöhungen aus, sondern auch durch eine Kursvervielfachung in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten.
Welche Burggräben haben diese beiden Aktien, die auch in trockenen Börsenjahren zuverlässig Cash abwerfen? Schauen wir genauer hin.
Texas Instruments
Wer an Texas Instruments denkt, denkt vielleicht zuerst an seine Schulzeit. In meiner Generation wurde zumindest in den höheren Klassen in der Regel mit den Rechnern der Texaner gearbeitet.
Natürlich kann Texas Instruments deutlich mehr. Ihre Halbleiter werden in zahlreichen Gebrauchsprodukten verbaut.
Aber leider auch nicht viel mehr. Texas Instruments ist schließlich auch keine Nvidia (WKN: 918422). Im Markt für Hochleistungs-Chips spielt es keine Rolle.
Doch es profitiert auch von nachhaltigen Trends. Beispielsweise von der Digitalisierung.
Immer mehr Produkte werden technologisch modernisiert und zur Vernetzung hochgerüstet (IoT). Und meistens kommt ein einfacher Halbleiter aus dem Hause Texas Instruments zum Einsatz.
Im Bereich analoger Chips ist das Unternehmen ein ungeschlagener Marktführer. Umgekehrt bedeutet dies: Ohne die Texaner läuft nichts oder nur sehr wenig – weder das Auto, noch der Kühlschrank, noch der schicke Saugroboter.
Betrachtet man die fundamentale Entwicklung, so zeigt sich hier ein gutes Bild: langfristig steigende Umsätze und Gewinne, wobei es auch gewisse Zyklen gibt. Auch die Aktie zog an, um 543 % seit 2005.
Bei der Dividende läuft es ebenfalls rund. Im März 2024 wurde sie zuletzt um 5 % erhöht. Es war die 21. Erhöhung in Folge.
Die erwartete Dividendenrendite liegt aktuell bei etwas über drei Prozent. Gar nicht mal schlecht, oder?
BlackRock
Auch beim weltgrößten Asset Manager gibt es einiges zu berichten. Die Rede ist von niemand anderem als BlackRock.
Zuletzt verwaltete das Unternehmen eine gigantische Summe von mehr als 11 Bio. US-Dollar. Allein im ersten Quartal 2025 kamen 84 Mrd. US-Dollar hinzu. Ganz ehrlich: Das ist eine Summe, die die meisten Vermögensverwalter nicht einmal ansatzweise in der Verwaltung erreichen.
BlackRock profitiert nicht nur von intakten Megatrends wie dem Boom passiver Anlageklassen, also ETFs. Das Unternehmen gewinnt ebenfalls von einem immer größer werdenden Finanzmarkt.
Dabei ist das Unternehmen selbst nur ein kleiner Fisch. Der Marktanteil im Asset Management liegt im einstelligen Bereich. Im ETF-Markt sieht es anders aus: Hier liegt der Marktanteil bei über 30 %.
Eine Stärke von BlackRock ist meiner Meinung nach der brillant vernetzte Finanzmanager Larry Fink. Eine frühe Fokussierung auf ETFs zahlt sich aus und auch im Bereich KI und Software ist BlackRock führend.
Mit Aladdin investierte man früh in Software für das Portfolio- und das Risikomanagement. BlackRock ist also kein klassischer Asset Manager, der nur „dummes Geld” verwaltet.
Auch hier geht es seit Jahren bergauf mit den Dividendenzahlungen – seit 15 Jahren um genau zu sein. Die letzte Dividendenerhöhung gab es im Januar 2025, gesenkt wurde sie seit 21 Jahren nicht mehr. Die Performance seit 2005: Satte 1.134 %.
Mit einer aktuellen Dividendenrendite von etwas über 2 % wird sogar noch eine attraktive Dividende geboten. Auch die Zahlen des ersten Quartals zeigen ein stringentes Wachstum. Hier stieg der Umsatz um 12 %, das bereinigte EPS um 15 %. So kann es gerne weitergehen.
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Frank Seehawer besitzt Aktien von BlackRock, Nvidia und Texas Instruments. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Texas Instruments.
