Tristel-Aktie: Die neue Finanzvorständin befeuert unsere Investitionsthese

Nahaufnahme eines Arztes mit verschränkten Armen und Stetoskop
Foto: Karolina Grabowska via Pexels

Bei Tristel (WKN: WKN: A0JDM7), dem Hersteller von Produkten zur Infektionsprävention, den wir im Nebenwerte Navigator seit August 2023 zum Kauf empfehlen, steht ein Wechsel im Vorstand ins Haus. Wie geplant hat CFO Liz Dixon Tristel nach 18 Jahren zum 30. Juni 2025 verlassen.

Unsere Gedanken zur Nachfolgerin

Zu ihrer Nachfolgerin wurde Anna Wasyl ernannt, die sich in einem Auswahlprozess durchgesetzt hat. Nach Angaben von Tristel verfügt sie über „eine starke Erfolgsbilanz in multinationalen Unternehmen und technologieorientierten Branchen, darunter Medizinprodukte, Robotik und industrielle Automatisierung. Sie bringt eine seltene Kombination aus operativer, strategischer und finanzieller Expertise mit über 20 Jahren Erfahrung in börsennotierten und venture-finanzierten Unternehmen mit. Im Laufe ihrer Karriere hat Anna funktionsübergreifende, leistungsstarke Teams geleitet, Geschäftsbereiche mit einem Umsatz von bis zu 1 Mrd. US-Dollar betreut und über 200 Mio. US-Dollar Kapital beschafft.“

Frau Wasyl war 18 Jahre bei ABB tätig und arbeitete zuletzt bei CMR Surgical, einem globalen Unternehmen für chirurgische Robotik mit Sitz in Cambridge, wo sie als Chief Commercial Partnerships and Operations Officer tätig war.

Das ist eine beeindruckende Vita. Die Erfahrungen in der Medizinbranche können Tristel zugutekommen. Für ABB war sie auch in den USA tätig und hat dort möglicherweise Kontakte, die Tristel bei der weiteren Expansion in den USA – der Kern unserer Investitionsthese – nützlich sein können.

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Die Tristel-Aktie und das USA-Geschäft: Die Neuigkeiten

Im Mai hatte Tristel bekannt gegeben, dass die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung für den sofortigen Verkauf von Tristel OPH erteilt hat. Dabei handelt es sich um ein hochwirksames Desinfektionsmittel in Schaumform für ophthalmologische Medizinprodukte, darunter wiederverwendbare Tonometer, Pachymeter, Linsen, Netzhautbildgebungs-Sonden sowie A-Scan- und B-Scan-Biometriesonden, die mit der Hornhaut in Kontakt kommen. Angesichts von jährlich rund 16 Mio. Augenoperationen in Nordamerika ist der Vorstand der Ansicht, dass die FDA-Zulassung das Potenzial habe, „die Desinfektionspraxis in der Augenheilkunde in dieser Region grundlegend zu verändern“.

Wie das britische Unternehmen berichtet, habe Tristel OPH eine kurze Einwirkzeit von zwei Minuten, ist mit allen gängigen ophthalmologischen Medizinprodukten kompatibel, lässt sich leicht am Behandlungsort anwenden und ist sofort einsatzbereit und damit anderen herkömmlichen Desinfektionsmethoden überlegen. Das Unternehmen habe bereits eine lokale Fertigung in den USA mit seinem Partner Parker Laboratories aufgebaut, und zahlreiche führende Augenkliniken in den USA hätten sich schon an Tristel gewandt, um in Erwartung der FDA-Zulassung für Tristel OPH zu den ersten Anwendern zu gehören.

Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für Tristel. Jetzt hoffen wir, dass diesen Worten auch Taten folgen und das US-Geschäft endlich richtig ins Laufen kommt.

Zuvor hatte sich das Management unserer Nebenwerte-Empfehlung positiv über den Verkauf von Tristel ULT in Nordamerika geäußert, der „weiter Fahrt aufnimmt, mit einem starken sequenziellen Wachstum von Quartal zu Quartal, das den internen Prognosen entspricht.“ Nach Aussagen von Tristel spiegele das solide Wachstum die „zunehmende Akzeptanz der Technologie des Unternehmens wider, die durch die wachsende Kundenbindung und die zunehmende Nutzung innerhalb bestehender Kundenbeziehungen“ unterstützt werde.

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