Dauerbrenner: Die Waste Management-Aktie liefert operativ und beim Kurs!

Ein Arbeiter wühlt sich durch einen großen Stapel Plastikmüll
Bild: geralt via Pixabay

Pünktlich wie die Müllabfuhr: Mit der Waste Management-Aktie (WKN: 893579) setzen wir auf exakt diesen Markt. Mit einer exponierten Wettbewerbsposition als Monopolist in vielen Städten und Gemeinden in den USA sichert sich Waste Management stabile Umsätze und sogar ein beständiges, leichtes Gewinnwachstum. Das hat sich wieder einmal bestätigt.

Der Blick auf die Zahlen

Sehen wir uns das mal in den Zahlen für das zweite Quartal etwas näher an: Waste Management konnte den Umsatz von 5,4 Mrd. US-Dollar auf 6,4 Mrd. US-Dollar steigern. Das entspricht einem guten Zuwachs von 18 % im Jahresvergleich. Dabei wird Waste Management auch immer etwas profitabler. Das Nettoergebnis wuchs nominell von 680 Mio. US-Dollar auf 726 Mio. US-Dollar. Je Aktie entspricht das einem Ergebnis von 1,80 US-Dollar.

Der Blick ins Detail zeigt, dass Waste Management überaus erfolgreich an seinem Wachstumskurs arbeitet. Die neue Geschäftseinheit WM Health Solutions schafft einen Umsatz von 646 Mio. US-Dollar. Hier konzentriert sich Waste Management auf medizinische Abfallprodukte. Besonders stark: Es ist das erste zweite Quartal, das diese Geschäftseinheit vorweisen kann. Wir können daher von einem bahnbrechenden und wertsteigernden Erfolg sprechen. Zumal WM Health Solutions mit einem operativen Ergebnis von 110 Mio. US-Dollar zum Erfolg beiträgt. Das Segment besitzt eine operative Marge von 12,7 %. Wir glauben, dass der Wert noch ausbaufähig ist und in Zukunft noch stärker zum Gewinnwachstum beitragen wird.

Waste Management ist außerdem eine Cash-Maschine. Im ersten Halbjahr lag der operative Cashflow bei 2,75 Mrd. US-Dollar. Der Cash-Anteil ist im Vergleich zum Nettoergebnis (1,3 Mrd. US-Dollar) bedeutend höher. Denn Waste Management besitzt ein Anlagen-intensives Geschäft, das hohe (nicht-zahlungswirksame) Abschreibungen (1,36 Mrd. US-Dollar) pro Halbjahr bedarf. Sie mindern aber nicht direkt den operativen Erfolg. Eine Mülldeponie oder ein Fahrzeug können schließlich in der Regel länger benutzt werden, als es die gängigen Abschreibe-Tabellen nahelegen.

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Weitere News bei der „Müll-Aktie“

Im anschließenden Earnings-Call gab das Management von Waste Management ebenfalls spannende Einblicke. Man nutze regionale Zukäufe, um die eigene Wettbewerbsposition leicht auszubauen. In diesem Jahr sollen es insgesamt 500 Mio. US-Dollar sein, die für Zukäufe ausgegeben werden. So wie beispielsweise den Betrieb in Washington D.C.

Aber auch in anderen Bereichen sieht Waste Management Wachstum. Beim Recycling setzt Waste Management beispielsweise auf effizientere Verfahren. Dadurch konnte, trotz sinkender Rohstoffpreise, hier die EBIT-Marge von 15 % auf 17 % gesteigert werden.

Gleichzeitig ist Waste Management auch bei der Beseitigung von Katastrophen aktiv. Bei den Waldbränden in Kalifornien konnte Waste Management beispielsweise einen Großauftrag an Land ziehen. Es ist ein Ritterschlag für Waste Management, dass der Verwerter auch hier der erste Ansprechpartner ist. Zusammen mit einem starken Standing in der klassischen Entsorgung, Zukäufen und neuen Märkten wie Healthcare-Abfälle kann das Unternehmen seinen Wachstumskurs aufrecht halten. Wir bleiben bei der Waste Management-Aktie investiert!

Chancen und Risiken der Aktie

Waste Management ist der führende Anbieter der Abfallentsorgung und Wiederverwertung in den USA. Als privates Unternehmen hat Waste Management dadurch eine besondere Marktmacht: Verträge mit Behörden sind exklusiv. Auch die Infrastruktur bestehend aus Deponien ist einzigartig und viele Städte in den USA möchten nicht für den Wettbewerb eine zweite Deponie in ihrem Einflussgebiet haben. Das ist sehr nach an einem Monopol dran. Sichere Umsätze, Ergebnisse und Dividenden sind daher die Folge. Langfristige Verträge sichern das auf Dauer und Waste Management kann mit einer leichten Pricing-Power stets moderates Wachstum erzielen.

Das größte Risiko besteht darin, dass Waste Management Innovationen verpasst. Das Unternehmen muss sicherstellen, dass man insbesondere beim Recycling und der Wiederaufbereitung auf einem Top-Level bleibt. Nur das stellt sicher, dass öffentliche Verträge auch konsequent erneuert werden. Zudem ist die Bewertung der Waste Management-Aktie ein Risiko für uns als Investoren, nachdem die Aktie in den letzten fünf Jahren wie an der Schnur gezogen um 120 % gestiegen ist. Eine besondere Sorge gilt möglichen Streiks, die ein schlechtes Licht auf Waste Management werfen könnten.

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