Ich mache dich heute zu einem besseren Investor: 3 frische Perspektiven, 3 Aktien!

Ein Geschäftsmann sitzt am Laptop und arbeitet, hinter ihm bunte Börsencharts
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Du möchtest heute noch ein besserer Investor werden und etwas über Aktien lernen? Lass es uns tun! Ich habe heute drei frische Perspektiven für dich, die dich zum Nachdenken bringen sollen.

Bereit? Dann geht es direkt los. Ohne einen langen Einstieg. Direkt tief in die Materie!

Ein besserer Investor hat Cash auf der Hand

Lass uns bei den Basics anfangen: Was macht einen guten Investor aus? Für mich ist es, dass er Möglichkeiten besitzt. Möglichkeiten zum Handeln. Zum Investieren. Dabei müssen wir direkt eine wichtige Prämisse klären: Auch unsere Unternehmen agieren letztlich so, als wären sie Investoren. Sie müssen unser Kapital einsetzen. Aber ein wichtiges Kriterium ist zugleich, dass sie handlungsfähig sind.

Das führt mich direkt zu einem erster ersten sehr wichtigen Erkenntnis: Gute Unternehmen, gute Investoren, sind flexibel. Sie halten stets etwas Cash auf der Hand. Das können wir direkt bei unserer Analyse verwenden. Denn auf der Suche nach den besten Unternehmen stolpern wir irgendwann über die Bilanz. Ist sie gut? Ist sie ausgeglichen? Entscheidend für mich wird immer mehr, dass eine gewisse Position an Nettoliquidität vorhanden ist. Das bedeutet, dass ein Unternehmen mehr freie Mittel zur Verfügung haben sollte, als Verbindlichkeiten. Denn in diesen Fällen sind sie bereit, Chancen zu ergreifen.

Es steht in einem krassen Gegensatz zu hochverschuldeten Unternehmen. Denn was passiert hier in den Köpfen des Managements? Jeder Dollar wird umgedreht. Gerade in Zeiten höherer Zinsen dreht sich alles darum, zu sparen. Die Verbindlichkeiten abzubauen. Das mag den inneren Wert erhöhen. Aber es führt nicht zwangsläufig dazu, dass Chancen ergriffen werden, wenn sie sich ergeben.

Betrachten wir das an einem Beispiel: Berkshire Hathaway, das Konglomerat von Warren Buffett, hält derzeit 347 Mrd. US-Dollar in Cash. Warren Buffett wird seit Jahren dafür angegriffen. Aber, der springende Punkt ist: Er ist flexibel. Bricht die Aktie ein, kann er auf Aktienrückkäufe setzen. Steigen die Zinsen, muss er nicht Verbindlichkeiten teuer refinanzieren und einen Sparkurs eingehen. Und kommt es zum Crash, kann er günstige Aktien von Unternehmen kaufen. Die langfristig besten Unternehmen sind für mich daher auch die, die flexibel bleiben. Merke daher: Ein besserer Investor hat stets Cash in der Hand. Und dadurch Möglichkeiten.

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Verstehe, wie Wertschöpfung an der Börse funktioniert

Kommen wir zu einem zweiten wichtigen Punkt: Dem Verstehen, wie Werte an der Börse entstehen. Viele glauben, dass eine günstige Bewertung attraktiv sein kann. Ein KGV von 8. Super-Value. Das steht schließlich für 12,5 % Gewinnrendite ein. Selbst wenn die Zahlen konstant bleiben. Aber die Wahrheit ist: Du erhältst jedes Jahr vielleicht 12,5 % Gewinnrendite. Der Aktienkurs steigt häufig aber nur marginal. Wir bekommen diese Rendite außerdem nur linear. Unter der Prämisse, dass die Stagnation nicht irgendwann einem Schrumpfkurs weicht. Von der entwertenden Inflation mal ganz abgesehen.

Wie entstehen also wirklich Werte? Meine Antwort: Indem ein Unternehmen gut darin ist, zu investieren. Das heißt, dass die Renditen auf das eingesetzte Kapital idealerweise sehr hoch sein sollten. Auch dabei gilt, dass wir die Unternehmen als Investoren ansehen sollten. Wenn sie es schaffen, das gesamte Kapital zu 20 % pro Jahr zu verzinsen, erhöht sich der bilanzielle Wert um 20 % pro Jahr. Zumindest, wenn es nicht per Dividende ausgeschüttet wird. Wenn ein Unternehmen diesem Kurs konsequent folgt, profitieren wir als Investoren vom Zinseszinseffekt. Das ist echtes exponentielles Wachstum. Und exakt das führt dazu, dass wir die besten Renditen erzielen.

Wo sehen wir so ein Beispiel? Nehmen wir die zuletzt in Ungnade gefallende Aktie von Novo Nordisk. Der dänische Pharmakonzern besitzt eine Gesamtkapitalrendite von über 25 %. Das ist ein enormer Wertsteigerer. Wenn wir lediglich die Verzinsung des Eigenkapitals betrachten wollen, so liegt der Wert sogar bei über 70 %. Es zeigt, dass Novo Nordisk zwar mit vielen Fremdmitteln finanziert ist. Die Kapitalrenditen sind jedoch stark. Wenn Novo Nordisk langfristig so stark im wachsenden Markt des Diabetes und der Adipositias-Therapie investiert, wird der bilanzielle Wert stark steigen. Der Aktienkurs dürfte bei einer Beibehaltung irgendwann wieder folgen.

Ein besserer Investor: Das Wachstum bewerten!

Aber kehren wir nun noch zurück zum Wachstum und dem Preis. Denn Warren Buffett rät dir als Investor, dass du stets Qualität zu einem guten Preis erwerben solltest. Selbst das beste Unternehmen ist eine schlechte Investition, wenn du zu viel dafür bezahlst. Aber was ist genau ein guter Preis? Perfekte Frage!

Sie lässt sich nicht so einfach beantworten. Vor allem nicht, wenn wir einfach das KGV betrachten. Eine Aktie kann jedoch ein gutes Investment bei einem KGV von 30 sein, wenn der Gewinn je Aktie um mehr als 20 % pro Jahr wächst. Das würde langfristig die Bewertung deutlich preiswerter gestalten. Mittlerweile glaube ich, dass Aktien mit einem KGV von 8 und einem Gewinnwachstum von 0 % pro Jahr kaum eine Wertsteigerung erzielen. Denken wir an die US-Telekom-Konzerne AT&T und Verizon, die ohne echtes Wachstum seit Jahren eher stagnieren.

Aber eine Aktie wie Mensch und Maschine passt beispielsweise in die Beschreibung. Das KGV mag um 30 liegen. Allerdings visiert das Management eine Gewinnverdopplung in vier bis fünf Jahren an. Bedeutet: Ein Gewinnwachstum von ca. 20 % pro Jahr. Fair, denn es relativiert die Bewertung deutlich. Meine grobe Orientierung ist, dass das KGV maximal zwei Mal so hoch wie das Gewinnwachstum sein sollte. Zumindest ist das eine grobe Orientierung für dich, wenn du als jetzt besserer Investor nach vielversprechenden Aktien filtern willst.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway, Mensch und Maschine und Novo Nordisk. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway, Mensch und Maschine und Novo Nordisk.



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