Diese 3 Fehler ruinieren deine Dividendenrendite – und fast jeder macht sie!
Ein passives Einkommen durch Dividenden klingt verlockend. Wer jedoch glaubt, dafür müsse man nur auf den „Kaufen“-Button klicken und dann die Füße hochlegen, der irrt gewaltig.
Es gibt nämlich einige Fehler, die selbst erfahrene Anleger bei Investitionen in Dividendenaktien regelmäßig machen – und sie kosten bares Geld. Wie man diese Fehler vermeiden kann, möchte ich heute einmal näher ausführen.
Fehler Nr. 1: Blindes Vertrauen in hohe Dividendenrenditen
Stell dir vor, du findest eine Aktie mit 9 % Dividendenrendite. Klingt wie ein Schnäppchen, oder? Doch Vorsicht: Eine ungewöhnlich hohe Rendite ist häufiger als du denkst ein Warnsignal und kein Geschenk.
Denn Unternehmen mit überdurchschnittlicher Dividende kompensieren damit häufig operative Schwächen oder sinkende Kurswerte. In solchen Fällen ist die Dividende selten nachhaltig.
Noch schlimmer: Sie wird gekürzt, sobald dem Management klar wird, dass der Rubel nicht mehr rollt. Die Folge? Kapitalverlust plus enttäuschende Ausschüttung – ein doppelter Schlag ins Gesicht des Investors.
Nr. 2: Vernachlässigung der Ausschüttungsquote
Viele Anleger achten nur auf die Rendite, nicht aber auf deren Grundlage. Die Ausschüttungsquote, also der Anteil des Gewinns, der als Dividende ausgezahlt wird, ist jedoch ein essenzieller Gradmesser.
Liegt sie dauerhaft über 80 %, läuft das Unternehmen Gefahr, sich finanziell auszubluten. Natürlich zählt am Ende der Blick in die Kapitalflussrechnung und die Bilanz hinsichtlich finanzieller Reserven.
Doch Dividenden müssen immer verdient sein, nicht erzwungen. Wer hier nicht genau hinschaut, investiert womöglich in Unternehmen, die ihre Reserven opfern, nur um die Anleger bei Laune zu halten. Das ist ungefähr so klug, wie sein Haus zu renovieren, indem man das Dach verkauft.
Nr. 3: Das Dividendenwachstum wird nicht berücksichtigt
Eine hohe Anfangsrendite ist nur wenig wert, wenn sie stagniert. Sinnvoller ist es meiner Meinung nach, auf Unternehmen mit stetigem Dividendenwachstum zu setzen.
Wer vor 15 Jahren beispielsweise in Aktien wie Microsoft (WKN: 870747) oder Johnson & Johnson (WKN: 853260) investierte, erhielt nicht nur regelmäßige Zahlungen, sondern profitierte auch von jährlichen Erhöhungen – oft im zweistelligen Prozentbereich.
Beachte, dass die Inflation Renditen aufzehrt und nur wachsende Dividenden die Kaufkraft erhalten. Steigende Dividenden sind durch wachsende Umsätze und steigende Gewinne je Aktie möglich. Hierauf muss also der Blick gerichtet werden.
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Frank Seehawer besitzt Aktien von Johnson & Johnson und Microsoft. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Johnson & Johnson und Microsoft.
