Nintendo-Aktie: So steht sie nach dem Switch-2-Launch

Nahaufnahme von Figuren der Nintendo-Charaktere Luigi, Yoshi und Mario
Foto: Pixabay via Pexels

Nintendo (WKN: 864009) ist im neuen Geschäftsjahr 2026 angekommen. Wir setzen auf den japanischen Videospielehersteller aufgrund seiner dynamischen Konsolen und der vielen bekannten Franchises. Mit der Switch 2 startet das neue Jahr mit einem gigantischen Wachstum. Das gefällt uns.

Nintendo-Aktie: Wie läuft das Geschäft?

Blicken wir auf die Zahlen: Nintendo konnte den Umsatz im ersten Quartal um 132 % auf 572,3 Mrd. Yen steigern. Der Gewinn stieg um 18,6 % auf 96 Mrd. Yen. Zur Erinnerung: Die Spiele sind hinterher der größere Gewinntreiber. Mit den Konsolen verdient Nintendo unterm Strich nicht ganz so viel. Aber die Zahlen lassen sich für den Anfang sehen.

Getragen wird das starke Wachstum von Nintendo von überaus guten Verkaufszahlen. In den ersten drei Monaten konnten 5,8 Mio. Einheiten der Switch 2 verkauft werden. Allein in den ersten vier Tagen belief sich der Absatz auf 3,5 Mio. Einheiten. Vorbesteller drücken den Absatz natürlich stark nach oben.

Mit einem Ergebnis je Nintendo-Aktie von 82,48 Yen liegen wir ebenfalls leicht über dem Vorjahreswert von 69,53 Yen. Alles in allem ein gutes Quartal. Aber wir erwarten selbstverständlich noch viel mehr vom gerade erst begonnenen Konsolenzyklus.

Das Management von Nintendo übt sich derweil in schmalen Prognosen: An der ursprünglichen Perspektive von 15 Mio. Einheiten bis Ende des Kalenderjahres wird nicht gerüttelt. Wir glauben jedoch, dass ein gutes Weihnachtsgeschäft durchaus das Potenzial hat, die Prognosen zu schlagen.

Die Switch 2 als Antreiber

Denn wir sehen vor allem gute Gründe, warum viele Nintendo-Enthusiasten die Switch 2 eher schnell kaufen möchten. So liegt der Vorgänger bereits acht Jahre zurück. Außerdem gibt es einige beliebte Spiele wie das neue Mario Kart exklusiv für die Switch 2. Wer daher in den Genuss und Spielspaß eintauchen möchte, wird um den Kauf nicht herumkommen. Für den Spätsommer und den Herbst sind außerdem hochkarätige Spiele geplant. Zum Beispiel ein neuer Kirby-Teil und ein Pokémon-Titel, die erfahrungsgemäß die Verkaufszahlen ebenfalls anspringen lassen.


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Zudem glauben wir, dass Nintendo auf der Switch 2 endlich das volle Potenzial seines Onlineservices Nintendo Switch Online voll ausspielen wird. Ein integrierter Chat ermöglicht Zusammenspielen trotz räumlicher Distanz. Voraussetzung hierfür ist auf Dauer eine Mitgliedschaft, zumindest auf Basisniveau für 19,99 Euro pro Jahr sein. Gleichzeitig sehen wir in einem Abo-Modell die Möglichkeit für hochmargige und wiederkehrende Umsätze.

Kurzum: Wir freuen uns auf einen neuen Konsolenzyklus bei Nintendo, der gerade erst begonnen hat. Wachsende Umsätze und Ergebnisse über dem Switch-1-Niveau sollten auch die Nintendo-Aktie in neue Höhen steigen lassen. Warten wir ab, was die folgenden Quartale bringen!

It’s-a-me, Nintendo!

Das größte Risiko für die Nintendo-Aktie ist ein Flop im Konsolen-Markt. Nintendo ist natürlich nicht konkurrenzlos und strebt stets ein eigenes Ökosystem an. Wettbewerber wie Sony mit der PlayStation oder auch Microsoft mit der Xbox haben den Japanern zwischenzeitlich den Rang abgelaufen. Allerdings hat Nintendo mit der Switch Online gezeigt, wie stark die eigenen Konsolen und Franchises sind. Trotzdem: Weitere Flops sollten vermieden werden. Eine besondere Sorge unsererseits ist der Wandel in der Gaming-Branche und die Tendenz zum Moblie-Gaming. Fraglich ist, ob Nintendo bei solchen Trends (auch beispielsweise AR/VR) die Kompetenz hat, mitzugehen.

Und was ist die größte Chance? Die Nintendo-Aktie besitzt die Chance, als klassischer Videospieleproduzent ein Value-Versprechen abzugeben. Die Dividendenrendite ist teilweise mit Werten von 3 % bis 4 % vergleichsweise solide. Qualität ist bilanziell vorhanden. Sowie auch im Hinblick auf den Marktanteil und mögliche Wettbewerbsvorteile.

Durch die Switch 2 hat das Management von Nintendo wieder einmal gezeigt, dass man noch aktuell ist. Auch wenn zuvor die Wii U keinen besonders großen kommerziellen Erfolg darstellte. Jetzt könnte Nintendo die Transformation hin zu einem Medien- und Unterhaltungskonzern anstreben. Das Interesse an Content ist groß, Franchises wie Super Mario oder The Legend of Zelda ließen sich auch auf der Film- und Freizeitlandschaft gut vermarkten. Das könnte ein starkes Wachstumspotenzial entfalten, das wiederum in der Nintendo-Aktie noch nicht eingepreist ist.

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