Toast-Aktie: Der Payment-Anbieter wächst um 24 % und angelt sich einen mächtigen Partner
Das Payment-Unternehmen Toast (WKN: A3C3Y4) hat sich einer Mission gestellt: Restaurants die nötige digitale Infrastruktur zu liefern, die sie wirklich benötigen. Angefangen von der Zahlungsabwicklung bis hin zu Loyalty-Programmen, Tisch-Reservierungen und mehr: All das ermöglicht Toast mittlerweile für 148.000 Restaurants, primär in den USA. Und die Toast-Aktie? Die hat kürzlich ein neues Allzeithoch aufgestellt.
Unsere Gedanken zu den Toast-Quartalszahlen
Toast konnte die Anzahl der Restaurants um 24 % im Jahresvergleich auf eben jene 148.000 steigern. Das entspricht einem guten Zuwachs. Die Technologie breitet sich konsequent weiter aus.
Auch dank der neuen Restaurants steigerte Toast seinen Umsatz von 1,24 Mrd. US-Dollar auf 1,55 Mrd. US-Dollar. Davon entstammen rund 1,27 Mrd. US-Dollar der Zahlungstechnologie. Weitere 227 Mio. US-Dollar sind klare Abogebühren. Aber auch die Bezahlinfrastruktur enthält wiederkehrende Umsätze durch die Bereitstellung von Technologe. Der wiederkehrende Umsatz konnte daher um 31 % auf 1,9 Mrd. US-Dollar jährlich gesteigert werden. Ein gutes Wachstum, ein deutlich zweistelliges Wachstum. Und das schon heute auf einem profitablen Niveau.
Denn Toast wies im zweiten Quartal ein Nettoergebnis von 80 Mio. US-Dollar aus. Im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 14 Mio. US-Dollar ist ein deutliches Wachstum. Toast scheint den Break-even nachhaltig hinter sich zu haben. Der freie Cashflow ist mit 208 Mio. US-Dollar sogar noch bedeutend höher. Wir sehen daher ein gutes Momentum in einer Zeit, die aus Verbrauchersicht nicht besonders einfach ist.
Toast-Aktie: Partnerschaft und Internationalisierung
Besonders spannend sind jedoch die strategischen (neuen) Möglichkeiten. So verweist das Management von Toast darauf, dass man eine mehrjährige Partnerschaft mit American Express eingegangen sei. Ziel sei es, den (Premium-)Karteninhabern mehr Vorteile zu bieten. Toast profitiert hierbei in vielerlei Hinsicht: Durch mehr Zahlungsvolumen, mehr Attraktivität für Restaurantbesitzer, wenn sie auf die Technologie setzen und durch American Express durch einen starken Partner, der auf die verbundene Technologie und verwendende Restaurants aufmerksam macht.
Zudem expandiert Toast global. Mit Graze Craze habe man einen neuen Partner gefunden, der die regionale Präsenz in Kanada, Großbritannien und Irland stärke. Internationalisierung ist ein wichtiger Aspekt, um langfristig noch stärkeres Wachstum zu erzielen. Außerdem ist mit dem Toast Go 3 ein neues Handheld-Device auf den Markt gekommen, das leichter und noch leistungsstärker für Kellner ist. Das zeigt, dass Toast stets in seine Infrastruktur investiert.
Wir sind zufrieden mit der strategischen Ausrichtung von Toast und sehen mit 1,2 Mrd. US-Dollar an Cash und kurzfristigen Investitionen eine ausreichende Kapitalausstattung, um mögliche Chancen zu ergreifen. Daher halten wir an der Toast-Aktie fest.
Toast-Aktie: Chancen und Risiken
Die größte Chance für die Toast-Aktie ist das eigene Ökosystem: Toast kreiert einen One-Stop-Shop für Restaurant-Betreiber. Angefangen von einfacher, klassischer Bezahlinfrastruktur bis hin zur Tischverwaltung oder auch Goodies wie Treueprämien: All das können Restaurants über die Plattform abwickeln.
Auf der anderen Seit ist das größte Risiko die Konkurrenz: Toast ist im Markt der Bezahlinfrastruktur definitiv nicht alleine. Es gibt bedeutend größere Konkurrenten und der Preis für die Leistung ist mit Sicherheit ein Entscheidungsmerkmal für viele Restaurants. Mit 85.000 angeschlossenen Lokalitäten ist Toast aber gut positioniert. Ein klarer Indikator für ein wertvolles Leistungsspektrum.
Unsere besondere Sorge gilt der Restaurant-Konjunktur: Inflation hat auch an Restaurants und Take-Away nicht halt gemacht. Mehr Verbraucher reagieren preissensibel. Insofern ist auch das Transaktionsvolumen von Toast letztlich abhängig von der Akzeptanz der Restaurants und der Gastronomie im Allgemeinen. Die Toast-Aktie könnte empfindlich darauf reagieren.
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