Nicht Google, nicht Tesla: Diese Aktie hätte 1.000 Euro in 1,2 Mio. Euro verwandelt!

Eine Person hält ein Schild mit einem Fragezeichen vor sein Gesicht.
Foto: Anemone123 via Pixabay

Profitables Wachstum! Das hat Monster Beverage (WKN: A14U5Z) im letzten Vierteljahrhundert ausgezeichnet und zu einer der besten Aktien in diesem Zeitraum gemacht. Und genau daran knüpft auch das zweite Quartal an. Mit einem Umsatzrekord von 2,1 Mrd. US-Dollar verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von 11,1 %. Doch ein Umsatzwachstum ist auf lange Sicht nutzlos, wenn die Profitabilität nicht stimmt. Das weiß auch das Management von Monster und steuert das Unternehmen entsprechend nachhaltig. So legten der operative Gewinn und der Gewinn je Monster-Aktie sogar überproportional zum Umsatz um 19,8 % auf 631,6 Mio. US-Dollar bzw. um 22,0 % auf 0,50 US-Dollar zu.

Warum die Monster-Aktie wieder einmal super abschneidet

Die größten Beiträge zum profitablen Wachstum kamen aus dem internationalen Geschäft. Hier stieg der Umsatz währungsbereinigt um 16,5 % auf 869,3 Mio. US-Dollar. Mittlerweile erwirtschaftet das Unternehmen knapp 41 % seiner Umsätze außerhalb der USA und konnte diesen Wert innerhalb der letzten 12 Monate von 39 % steigern.

Der Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika war hier ein besonders wichtiger Treiber: Der Umsatz konnte auf währungsbereinigter Basis um 23,7 % zulegen. Laut Nielsen konnte Monster schneller wachsen als die Kategorie.

In den USA und Kanada fiel die Entwicklung weniger dynamisch aus. Hier konnte der Umsatz nur um 8,6 % gesteigert werden.  In diesem Quartal wurde das Wachstum von der „zuckerfreien“ Monster Energy Ultra-Produktfamilie angeführt. Mit Monster Energy Ultra Blue Hawaiian mit exotischen polynesischen Fruchtaromen und Monster Energy Ultra Vibe Squad werden hier noch Innovationen lanciert, die zum Wachstum beitragen werden. Im vierten Quartal wird zudem Ultra Wild Passion eingeführt.

Monster kann es sich leisten, die Preise zu erhöhen

Dazu will das Management auch Preiserhöhungen durchführen. Die Preise für Energy-Drinks sind in den Vereinigten Staaten in den letzten zehn Jahren langsamer gestiegen als die Preise für andere alkoholfreie Getränke. Die Lücke zu Energy-Drinks hat sich also reduziert, weshalb hier die Möglichkeit weiterer Preisanpassungen besteht.

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Die Preismaßnahmen in Verbindung mit der Optimierung der Lieferkette und niedrigeren Inputkosten haben sich bereits positiv auf die Bruttomarge ausgewirkt und die geografische Umsatzzusammensetzung sowie höhere Werbekostenzuschüsse überkompensiert. Die Bruttomarge ist von 53,6 % im Vorjahr auf 55,7 % gestiegen.

Auch für die folgenden Quartale werden Preisverhandlungen durchgeführt, die die Auswirkungen der Zölle auf die Marge zum Teil kompensieren sollen. Im Allgemeinen werden Aromen und Konzentrate derzeit sowohl in den USA als auch in Irland hergestellt. Die Produktion der Fertigprodukte erfolgt jedoch vor Ort in den jeweiligen Märkten. Dadurch gibt es einige Bewegungen, wie den Import einiger Rohstoffe und Aluminium in die Vereinigten Staaten, den Export bestimmter Rohstoffe für lokale Märkte und den Export begrenzter Mengen an Fertigprodukten. Die dadurch entstehenden Zölle werden kurzfristig Druck auf die Marge ausüben, langfristig werden sie jedoch zum Teil an die Kunden weitergegeben.

Weiteres Wachstum: Energy-Drinks werden populärer

In der Kategorie der Energy-Drinks beschleunigt sich das Wachstum, nachdem die Konsumenten in den vergangenen Quartalen mit der Inflation zu kämpfen hatten. Ein weiterer Grund ist, dass Alkohol bei den jüngeren Generationen zunehmend unpopulärer wird.  Dadurch steigt die Haushaltsdurchdringung der Kategorie „Energy-Drinks” weiter an, angetrieben durch die Funktionalität der Produkte und ihre Positionierung im Lifestyle-Bereich.

Auch im Juli konnte Monster den Umsatz währungsbereinigt um 24,9 % steigern. Das Unternehmen wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den kommenden Jahren weiter profitabel wachsen und die gegebenen Chancen mit Hilfe des starken Partners Coca-Cola nutzen können. Da sind wir als langfristige Investoren gerne dabei.

Die aktuelle Bewertung der Monster-Aktie mit einem normalisierten KGV von 32 ist für ein Unternehmen, das profitables Wachstum im Blut hat, fair.

Investoren der Monster-Aktie sollten ein Risiko berücksichtigen: Die Marke und das Image sind ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Daher ist dem Ruf große Bedeutung beizumessen. Sollten die Versuche des Unternehmens im Tee- und Alkoholbereich nicht erfolgreich sein, könnte es zu einem kleinen Imageschaden kommen. Durch die Zusammenarbeit mit Coca-Cola hat Monster eine hervorragende Marge, was natürlich Wettbewerber motiviert, die Partnerschaft unter Druck zu setzen. Der neue US-amerikanische Konkurrent Celsius hat das Unternehmen beim Verkauf über Amazon bereits überholt.

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