Uber-Aktie: 33 % Gewinnwachtum und 2 starke Antreiber
Die Mobilitätsplattform Uber Technologies (WKN: A2PHHG) hat im letzten Quartal die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz lag bei 12,65 Mrd. US-Dollar und damit leicht über dem erwarteten Konsens. Der Gewinn je Uber-Aktie betrug 0,63 US-Dollar.
Wachstum auf (fast) allen Ebenen
Besonders auffällig: Sowohl der freie Cashflow als auch der Nettogewinn legten mit +47,1 % auf 2,5 Mrd. US-Dollar respektive +33,5 % auf 1,4 Mrd. US-Dollar kräftig zu. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 20 Mrd. US-Dollar an. Für ein Unternehmen, das noch deutlich mehr wachsen möchte, ist das ein klares Zeichen für finanzielles Selbstvertrauen.
Das Wachstum zog sich durch alle wichtigen Geschäftsbereiche. Im Segment Mobilität, zu dem die klassischen Fahrdienste gehören, stieg der Umsatz um 19 %, während das Buchungsvolumen um 16 % zunahm. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) in diesem Bereich kletterte auf 1,9 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 22 %. Interessant ist, dass inzwischen rund 20 % aller Fahrten aus Vororten und weniger dicht besiedelten Gegenden stammen. Das deutet auf eine breiter werdende Marktakzeptanz hin.
Auch das Liefergeschäft, zu dem Uber Eats und andere Lieferdienste für Lebensmittel und Waren gehören, wuchs weiter rasant. Der Umsatz stieg hier um 25 %, das Buchungsvolumen um 20 %. Das bereinigte EBITDA sprang sogar um 48 % auf 873 Mio. US-Dollar. Haupttreiber waren bessere Margen durch Werbeeinnahmen und Effizienzsteigerungen.
Die Plattform verzeichnete zudem mehr aktive Nutzer: Die monatlich aktiven Kunden über alle Dienste hinweg stiegen um 15 % auf 180 Mio. Die Zahl der Fahrten erreichte 3,3 Mrd., was einem Zuwachs von 18 % entspricht.
Schwierig bleibt hingegen das Frachtgeschäft. Die Umsätze gingen im Jahresvergleich leicht um 1 % zurück, und das Segment schreibt weiter Verluste, wenn auch in etwas geringerem Ausmaß. Hier sieht das Management anhaltenden Wettbewerbsdruck und Abhängigkeiten von Partnern als Hauptrisiken.
Uber-Aktie: Das ist der Ausblick
Für das dritte Quartal 2025 peilt Uber ein Buchungsvolumen zwischen 48,25 und 49,75 Mrd. US-Dollar an, was einem Wachstum von 17 bis 21 % entsprechen würde. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 2,19 und 2,29 Mrd. US-Dollar liegen.
Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr 2025 einige spannende Partnerschaften vorgestellt, die gut zum langfristigen Plan passen. Besonders interessant: Die Zusammenarbeit mit Volkswagen. Gemeinsam will man das autonome Fahren mit dem ID. Buzz vorantreiben. Noch in diesem Jahr sollen erste Tests starten, ab Anfang 2026 könnten die selbstfahrenden Fahrzeuge dann in Los Angeles für Kunden buchbar sein. Zum Start sitzt zwar sicherheitshalber noch ein echter Fahrer mit im Wagen, aber Ziel ist ganz klar der vollautonome Betrieb. Genau darauf baut Uber schon länger: Über Jahre hinweg will man nicht nur beim klassischen Fahrdienst wachsen, sondern auch beim Thema Robotaxis ganz vorne mitspielen.
Uber verbindet aktuell zwei Welten: ein robustes, profitables Kerngeschäft und den Mut, in Zukunftstechnologien wie Robotaxis zu investieren. Wer langfristig denkt, dürfte diese Kombination spannend finden. Für uns ist klar: Die Uber-Aktie hat noch einige spannende Etappen vor sich.
Chancen und Risiken der Uber-Aktie
Die Uber-Plattform bietet ausgezeichnete Mehrwerte in Sachen Mobilität. Wenn es Uber weiterhin schafft, das eigene Kerngeschäft so zu expandieren und gleichzeitig neue Chancen zu finden und zu nutzen, dürfte langfristig noch viel Luft nach oben vorhanden sein. Vor allem, wenn Uber beispielsweise mit Waymo und anderen Herstellern autonomer Autos Kooperationen abschließt und diese Dienstleistungen dann über die Uber-Plattform abgewickelt werden.
Das größte Risiko bei Uber liegt vermutlich im regulatorischen Aspekt bei der Beziehung des Unternehmens zu seinen Fahrern. Diese sind nicht angestellt – das könnte immer wieder in gewissen Märkten Probleme verursachen. Deutschland ist hier ein Paradebeispiel.
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