Diese unterschätzte KI-Hardware-Aktie gibt es zum 17er KGV!

Der Kopf eines Menschen wir in der Silhouette dargestellt. Im Kopf wird das Gehirn skizziert. Im Hintergrund sind die Formen einer Grafikkarte zusehen.
Foto: Gerd Altmann via Pixabay

Man könnte meinen, der Aktienmarkt habe längst jede Schraube und jeden Bit rund um das Thema Künstliche Intelligenz zigfach gedreht. Nvidia (WKN: 918422) wird gehandelt, als würde es die Welt alleine mit GPUs retten. Die KI-Hardware-Aktie ist dabei von besonderem Interesse. Selbst Unternehmen mit nur vagen Bezügen zur KI erleben Kursfeuerwerke

Doch ausgerechnet ein Konzern, der seit Jahren das Fundament mobiler Rechenleistung liefert, wird von vielen Investoren erstaunlich stiefmütterlich behandelt: Qualcomm (WKN: 883121). Dabei könnte bei der Aktie, die nur mit einem erwarteten 17er-KGV gehandelt wird, deutlich mehr Fantasie stehen.

Mehr als nur Handychips

In der öffentlichen Wahrnehmung gilt Qualcomm zwar als reiner Smartphone-Zulieferer. Tatsächlich stammen große Teile des Umsatzes auch aus Modem- und Prozessorlösungen für mobile Endgeräte. Doch diese Sichtweise ist zu kurz gegriffen. 

Mit seinen Snapdragon-Prozessoren hat Qualcomm eine Plattform geschaffen, die längst weit über das klassische Handy hinausgeht. Ob Augmented-Reality-Brillen, vernetzte Autos oder Edge-Computing-Geräte: überall dort, wo energieeffiziente Rechenleistung gebraucht wird, spielt Qualcomm eine zentrale Rolle. 

Gerade im KI-Zeitalter, in dem Modelle immer öfter nicht nur in der Cloud, sondern direkt am Endgerät laufen sollen, gewinnt diese Kompetenz an Gewicht.


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Qualcomm und die unterschätzte KI-Power

Während sich der Markt auf die großen Cloud- und GPU-Anbieter konzentriert, baut Qualcomm im Stillen die Infrastruktur für das „On-Device AI“-Zeitalter. Die hauseigenen NPU-Architekturen sind speziell darauf ausgelegt, KI-Modelle lokal und energiesparend auszuführen. 

Das ist nicht nur ein technologischer Vorteil, sondern auch ein strategischer: Datenschutz, Latenzzeiten und Energieverbrauch lassen sich durch lokale KI-Berechnungen so deutlich optimieren. Wer also glaubt, KI sei gleichbedeutend mit gigantischen Rechenzentren, unterschätzt die stille Revolution am Endgerät.

Bewertung mit Sicherheitsmarge

Trotz dieser strategischen Positionierung wird Qualcomm an der Börse aber aktuell nur mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 17 gehandelt. Für ein Unternehmen mit führender Technologie, starker Bilanz und soliden Cashflows wirkt das für mich fast schon antiquiert. 

Besonders fällt der Unterschied zu Nvidia und Co. aus. Ihre Multiples liegen teils im dreistelligen Bereich. Gut, das Wachstum bringt Qualcomm derzeit noch nicht auf die Straße, doch die seltene Kombination aus Innovationsführerschaft und moderater Bewertung ist meines Erachtens attraktiv. Dies könnte für ein gutes Chancen-Risiko Verhältnis stehen.

Fazit zur unterschätzten KI-Hardware-Aktie Qualcomm

Qualcomm ist mehr als ein Handychip-Hersteller. Es ist ein Schlüssellieferant für das nächste Kapitel der KI-Entwicklung: die Verlagerung der Intelligenz vom Rechenzentrum direkt ins Endgerät. 

Dass diese Aktie ausgerechnet jetzt zum 17er KGV zu haben ist, wirkt fast so, als hätten die Märkte für einen Moment vergessen, wie fundamental wichtig die Hardware-Basis für künstliche Intelligenz ist. Für langfristig orientierte Anleger könnte genau darin die Chance liegen.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Nvidia, Qualcomm. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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