Lohnt sich das Tagesgeld wirklich? Diese Aktien-Alternative zahlt dir 5,5 % Dividende

Ein Prozent-Zeichen aus Wolken am blauen Himmel
Bild: Aktienwelt360, KI-generiert via Dall-E

Manch einer schaut derzeit mit funkelnden Augen auf sein Tagesgeldkonto – endlich gibt es wieder Zinsen! Ganze 2 bis 3 % lassen sich derzeit ergattern, sofern man die Bedingungen erfüllt und das Geld nicht gleich wieder abhebt.

Doch wer genauer hinsieht, merkt schnell: Die Freude ist oft von kurzer Dauer. Nach ein paar Monaten läuft die Zinsaktion aus, die Inflation knabbert an der Rendite und das Konto bleibt, was es immer war: langweilig.

Für alle, die mehr als Zinskaffee mit Aufwärmgarantie wollen, lohnt sich ein Blick auf die Aktie des kanadischen Energieriesen Enbridge (WKN: 885427). Sie lockt derzeit mit einer Dividendenrendite von rund 5,5 % und einem guten Momentum. Auch die Dividendenhistorie ist mit 70 Jahren konstanter Zahlung und 30 Jahren Dividendenerhöhungen überzeugend. Diese Konstanz hat Gründe.

Das Geschäftsmodell von Enbridge: Energie als Dauerlauf

Das Geschäftsmodell gleicht einem Mautsystem für Energie: Enbridge verdient Geld, egal ob der Ölpreis steigt oder fällt – solange die Pipelines gefüllt sind. Angesichts der chronischen Energieknappheit, die sich durch die zahlreichen neuen Rechenzentren und die Repatriierung der Industrie noch einmal erhöht, bin ich davon mehr denn je überzeugt.

Wachstum und Stabilität sorgen für Fantasie. Die planbaren Einnahmen sind dabei ein entscheidender Grund, warum viele Anleger die Aktie als eine Art „sichere Bank“ im Energiesektor betrachten. Das Management verfolgt eine konservative Finanzpolitik, kombiniert mit langfristigen Transportverträgen, die stabile Cashflows garantieren. Selbst in wirtschaftlich turbulenten Zeiten blieb Enbridge verlässlich – ein Qualitätsmerkmal, das gerade in unsicheren Märkten attraktiv wirkt.

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Und es wird auf Größe gesetzt. Enbridge betreibt heute schon eines der größten Energieinfrastruktur-Netzwerke Nordamerikas. Es transportiert rund 30 % des in Nordamerika geförderten Rohöls und etwa 20 % des in den USA verbrauchten Erdgases. Ich würde hier sogar schon von einer kritischen Infrastruktur sprechen.

Doch auch für Klimaaktivisten haben die Kanadier etwas im Petto. Enbridge erweitert immer mehr sein Engagement in erneuerbaren Energien, beispielsweise in On- und Offshore-Windparks. Es gibt auch Solarparks und Geothermie. Außerdem kommen zunehmend moderne Technologien wie CCS, RNG oder Abwärmerückgewinnung zur Anwendung.

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Wachstum und Risiken im Gleichgewicht

Trotz der soliden Basis ruht sich Enbridge nicht aus. Das Unternehmen investiert Milliarden in den Ausbau seines Gasnetzes und in Projekte im Bereich erneuerbarer Energien, um vom globalen Trend zur Dekarbonisierung zu profitieren. Die größten Chancen liegen dabei in Nordamerika und Europa, wo die Energieinfrastruktur modernisiert und diversifiziert wird.

Allerdings bestehen auch Risiken: Eine hohe Verschuldung, regulatorische Eingriffe und politische Widerstände gegen neue Pipelines könnten künftige Gewinne bremsen. Ich sehe die Aktie aber weiter als ein solides Fundament im langfristigen Depot – für Anleger, die eine höhere Rendite erzielen möchten, ohne dabei zwangsweise schlaflose Nächte riskieren zu müssen.

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Frank besitzt Aktien von Enbridge. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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