Wie Meta Platforms will, was Alphabet mit Google hat!

Auf einem Samsung-Tablet ist die Internet-Suchmaschine Google geöffnet
Foto: PhotoMIX Company via Pexels

Alphabet (WKN: A14Y6F) und Meta Platforms (WKN: A1JWVX) haben Gemeinsamkeiten, keine Frage. Es sind die beiden führenden Tech-Konzerne in ihren jeweiligen Gebieten. Wobei die Gebiete gar nicht so leicht voneinander abzugrenzen sind.

Denn obwohl Alphabet einen großen Teil seiner Umsätze und Gewinne über Google macht, gehören mit YouTube, Android und Waymo noch andere Geschäftsmodelle dazu. Auch die Cloud hat eine große Bedeutung. Genauso wie Künstliche Intelligenz und Large Language Models (LLM).

Allerdings sehe ich derzeit vor allem eins: Meta Platforms scheint Alphabet indirekt anzugreifen. Wenn eine Vision gelingt, dürfte der von Mark Zuckerberg geführte Social-Media-Konzern viele Marktanteile vom Kerngeschäft des Google-Imperiums abgreifen. Was jetzt folgt ist jede Menge Science-Fiction. Aber wenn diese beiden Konzerne nicht bewiesen haben, dass Sci-Fi möglich ist, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Wie Meta Platforms will, was Alphabet hat

Du weißt vermutlich, dass Meta Platforms derzeit massiv in das Metaverse investiert. Hierbei handelt es sich um Mark Zuckerbergs Vorstellung davon, wie Menschen zukünftig miteinander agieren. Wie sie Dinge wahrnehmen. Die erweiterte Realität spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Genauso wie smarte Tools oder eben Brillen, die den Schritt in diese neue Dimension wagen.

Wenn du mich fragst, ist exakt das der Anknüpfungspunkt, bei dem Meta Platforms Alphabet bei Google das Wasser abgraben könnte. Denn die erweiterte Realität kann sehr viel ersetzen. Mark Zuckerberg selbst sagt, er glaube an die Vision, dass tragbare Geräte oder Brillen irgendwann die Smartphones ersetzen. Was als Angriff auf Apple gemeint gewesen ist, könnte genauso auf Alphabet umgemünzt werden können.

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Denn spinnen wir die Idee einfach mal weiter. Mal angenommen, dass Meta Platforms das Ausrollen der erweiterten Realität durch seine Tools und sein Facebook-Ökosystem gelingt. Was würde passieren? Alle würden plötzlich mit einer Brille durch die Gegend laufen, die ihnen die Welt erklärt. Welche Öffnungszeiten hat mein Lieblingsrestaurant? Sehen wir, während wir daran vorbeifahren. Wie lange hat der Zoo auf? Ebenfalls. Wie ist der direkte Weg zum Bahnhof? Unsere Brille zeigt uns plötzlich den Weg. Wir erhalten auch Nachrichten auf die Augmented-Reality-Brillen, die den Google-Discover-Feed vielleicht überflüssig werden lassen. Zudem können wir per Augenkontakt einen Termin beim Arzt ausmachen. Oder E-Mails lesen. Selbst Nachrichten lesen und versenden. Smartnhones wären überflüssig. Aber eine Google-Suche in diesem Extremfall auch.

Natürlich ist all das Utopie. Du kannst es von mir aus auch Dystopie nennen. Aber wenn Meta Platforms mit dem Metaverse der nächste große Kniff gelingt, könnten viele klassische Google-Anfragen der Vergangenheit angehören. Es wäre für mich ausgemachte Sache, dass Mark Zuckerberg das über seine eigenen Plattformen abbildet und nicht unbedingt einen externen Partner mit einem Marktanteil von 90 % im Suchmaschinenmarkt einbindet.

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Ein langer Weg …!

So spannend die These auch klingt, so wackelig ist sie mindestens auch. Denn Meta Platforms ist auf dem Weg, Alphabets Google-Dominanz auszumerzen, in jeder Hinsicht noch ganz am Anfang. Erst vor Kurzem sind die ersten wirklich alltagstauglichen AR-Brillen mit einer Kooperation mit RayBan auf den Markt gebracht worden. Sie könnten allerdings der Startschuss sein.

Auch wenn wir in die Zahlen schauen, erkennen wir, wie sehr Meta Platforms im Bereich Metaverse noch in den Kinderschuhen steckt. In den ersten drei Quartalen verbrannte der US-Social-Media-Gigant nämlich nicht nur 13,1 Mrd. US-Dollar in diesem Geschäftsbereich. Nein, sondern er erwirtschaftete auch erst rund 1,2 Mrd. US-Dollar an Umsatz. Das ist natürlich noch nichts im Vergleich zu Alphabet, das mit Google zuletzt 59,5 Mrd. US-Dollar an Umsatz in einem Quartal erlöste. Es wird daher voraussichtlich noch Jahre oder Jahrzehnte dauern.

So hypothetisch all das jedoch ist: Allein der Gedanke zeigt, dass Meta Platforms zumindest in der Theorie die Chance hat, die Marktdominanz von Google und Alphabet aufzubrechen. Was dafür wichtig ist: Dass das Metaverse der nächste große Evolutionsschritt in technologischer Hinsicht ist und den Suchmaschinen-Markt durch die erweiterte Realität in Teilen obsolet macht. Ob das der Fall ist? Entscheide selbst.

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Vincent besitzt Aktien von Alphabet und Meta Platforms. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet, Apple und Meta Platforms.



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