Meta greift Apple & Co. an: Die Evolution geht weiter!

Eine Frau nutzt Virtual-Reality-Controller und eine VR-Brille
Foto: Tima Miroshnichenko via Pexels

Was verbindet Meta (WKN: A1JWVX) und Apple (WKN: 865985)? In erster Linie wohl, dass wir beide US-Konzerne als Tech-Schwergewichte bezeichnen können. Da hört es für die meisten aber auf. Denn das Geschäftsmodell von Apple ist in erster Linie von Hardware wie iPhones, Macbooks und Co. geprägt. Daneben gibt es natürlich eine Service-Sparte, die ich nicht vorenthalten will.

Aber Meta will mehr. Das Management tüftelt seit geraumer Zeit an seiner Vision, Virtuelle Realität in den Alltag der Menschen zu bringen. Sei es, durch das Metaverse. Aber auch durch praktische Gimmicks wie smarte Brillen. Wir sehen, dass die Überschneidungen größer werden. Denn durch die Brillen agiert Meta im Hardware-Segment, das von Apple, Samsung und Huawei stark dominiert wird.

Jetzt zündet Meta Platforms die Wachstumsrakete. Man kann womöglich sogar von einer Evolution sprechen. Der Evolution, mit welchen Medien wir unsere digitalen Inhalte konsumieren. Spannend! Sehen wir uns das ein wenig näher an.

Meta kooperiert mit Ray Ban und greift das iPhone von Apple an!

Wie Meta nun bekannt gegeben hat, erweitert man sein eigenes Ökosystem um ein neues, spannendes Produkt. In Kooperation mit Ray Ban entwickelte man eine Brille, die zugleich als smartes Tool funktioniert. Denn in die Gläser ist ein Display eingebaut, der zukünftig Nachrichten oder erweiterte Informationen bereitstellen kann.

Die Brillen verkauft Meta für 799 US-Dollar das Stück. Das ist in etwa die Preise-Range, in der früher Smartphones begannen. Und exakt das ist das Ziel von CEO Mark Zuckerberg. Denn bereits früher sprach er von seiner These, dass sogenannte smart glasses (smarte Brillen) die klassischen Smartphones ersetzen würden. Ihre Bedienung sei intuitiv. Man setze sie einfach auf und könne konsequent in der digitalen Welt leben. Nachrichten lesen, beantworten und so in seinem Alltag digital interagieren. Es benötige zukünftig kein weiteres Produkt mehr, das man müßig in der Hand halten müsse. Insofern seien die smart glasses seiner Ansicht nach und auch die anderer Tech-Leader die nächste Evolution im smarten Lebenswandel.


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Die Statistik und Prognosen könnten im durchaus recht geben: Denn laut ersten Einschätzungen soll der Markt der smart glasses von knapp unter einer Milliarde US-Dollar in 2024 auf über 15 Mrd. US-Dollar im Jahre 2032 anwachsen. Auch das dürfte erst ein Vorgeschmack der Möglichkeiten sein. Wobei es mit einem globalen Smartphone-Markt von ca. 600 Mrd. US-Dollar noch einen bedeutenden Peer gibt. Der Markt könnte, so andere Einschätzungen, bis zum Jahre 2033 auch noch auf mehr als 940 Mrd. US-Dollar anwachsen.

Die Haptik entscheidet? Oder die Gewohnheit

Wenn ich all das einmal herunterbreche, komme ich persönlich zu dem folgenden Fazit: Es wird eine Entscheidung geben zwischen der Haptik und der Gewohnheit. Die smart glasses scheinen innovativ und intuitiv. Und eben wie die nächste evolutionäre Stufe der digitalen Weggefährten. Dennoch müssen sie sich auch durchsetzen, was die Konsumgewohnheiten angeht. Wir alle haben seit etwa zweieinhalb Jahrzehnten konsequent ein Handy und neuerdings ein Smartphone in der Hosentasche. Der Schritt weg von diesen Geräten hin zu Brillen erscheint mir als groß. Zumal Nicht-Brillenträger sich für die Umstellung eine Brille angewöhnen müssen.

Ob das daher reicht? Ein großes Fragezeichen. In jedem Fall besitzt Meta mit seiner Ray-Ban-Kooperation ein erstes Modell, das massetauglich erscheint. Im Endeffekt wird der Kunde entscheiden. Apple und jeder andere Smartphone-Hersteller sollte sich zumindest mit der Möglichkeit auseinandersetzen, dass Smartphones irgendwann der alten Garde angehören.

Denn die bisherigen Überlegungen gehen noch weiter. Nach den smart glasses könnten sogenannte Brain-Interfaces folgen, die direkt die Gedanken aufgreifen. Die technologische Evolution ist außerdem nicht zu leugnen, wenn wir von der bisherigen Entwicklung der Mobiltelefone in Autos bis hin zu Handys und Smartphones denken. Für Apple und jetzt auch Meta ist der Markt daher überaus relevant.

Was bedeutet all das jetzt für Meta und Apple?!

Um die Kirche dennoch im Dorf zu lassen: Selbst wenn Meta den gesamten Markt der smart glasses bis zum Jahres 2033 auf sich vereint, dürften die Umsätze eher einen marginalen Anteil haben. Zumindest, wenn wir die bisherigen Prognosen betrachten. Im Gegenzug sehen wir bei Apple einen etablierten Smartphone-Hersteller, der gerade jetzt mit seinen neuen Geräten wieder einmal Pricing-Power beweist. Aber das ebenfalls wichtige Fazit ist: Die Smartphones erleben eine Evolution. Und Meta eröffnet jetzt den Tango mit einem massetauglichen Modell einer smarten Brille.

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Vincent besitzt Aktien von Meta Platforms. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple und Meta Platforms.



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