Auf diese Dividenden in 2026 freue ich mich jetzt schon

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen. In den letzten Tagen habe ich noch einmal ein paar Dividenden bekommen, zum Beispiel von Alphabet oder vom Betreiber von Convenience Stores Alimentation Couche-Tard. Damit klingt ein erfolgreiches Jahr aus, das mir eine Reihe von Dividendensteigerungen beschert hat.
Noch mehr freue ich mich auf das kommende Jahr. Für 2026 erwarte ich, dass viele „meiner“ Unternehmen ihre Ausschüttungen weiter erhöhen werden. Drei dieser Unternehmen möchte ich dir heute vorstellen. Zwei davon kennst du bestimmt, aber da ich ja hier bei der Aktienwelt360 den Service für Nebenwerte betreue, habe ich auch ein kleines Unternehmen herausgesucht, von dem du vermutlich noch nie etwas gehört hast.
Die klassische Dividendenaktie: Coca-Cola
Für viele Anleger ist Coca-Cola (WKN: 850663) die klassische Dividendenaktie schlechthin. Schließlich gilt das Produkt als vergleichsweise konjunkturresistent, was es dem Unternehmen ermöglicht hat, seine Dividende jährlich anzuheben – und das seit mehr als 60 Jahren.
Seit vielen Jahren höre ich nun schon, dass es mit Coca-Cola zu Ende gehe. Die Verbraucher würden gesundheitsbewusster, Abnehmspritzen würden das Geschäftsmodell zerstören und überhaupt seien die Konsumenten jetzt preisbewusster und mieden teure Limonaden.
Nach meinen anekdotischen Erfahrungen ist das nicht der Fall. Wenn ich in der Vorweihnachtszeit mal einkaufen war, habe ich in jedem dritten Einkaufswagen Produkte aus Atlanta gesehen. Von Verbraucherstreiks kann also keine Rede sein. In den ersten neun Monaten 2025 nahm das Unternehmen dann auch 36,1 Mrd. US-Dollar ein – das sind 1,7 % mehr als im Vorjahr. Als Gewinn blieben pro Aktie 2,51 US-Dollar übrig, 29 % mehr als vor einem Jahr. Die Bewertung der Aktie liegt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 23 derzeit am unteren Ende der langjährigen Spanne.
Besonders positiv finde ich, dass Coca-Cola dabei ist, sein Geschäftsmodell umzustellen. Das operative Geschäft wird zunehmend an externe Abfüller ausgelagert. Damit muss Coca-Cola selbst nicht mehr so viel in Anlagen investieren und kann höhere Margen erzielen. Und das sollte zu einer Dividende führen, die höher ist als die 2,04 US-Dollar pro Aktie, die ich in diesem Jahr bekommen habe.
Ein Dividenden-Titel aus Deutschland: Talanx
Die meiste Dividende überhaupt bekomme ich vom hannoverschen Versicherungskonzern Talanx (WKN: TLX100). Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf Rekordkurs, und zwar sowohl beim Ergebnis als auch bei der Dividende.
Die jüngsten Neun-Monats-Ergebnisse bestätigen diesen Trend, denn der Konzerngewinn konnte um sehr schöne 23 % verbessert werden: Von Januar bis September blieben 1,96 Mrd. Euro übrig, getrieben durch stabile Prämieneinnahmen von 36 Mrd. Euro und geringere Schäden im dritten Quartal. Für das Gesamtjahr erwartet Talanx einen Gewinn von mehr als 2,4 Mrd. Euro. 2026 sollen es sogar 2,7 Mrd. Euro werden. Damit hätte man das Gewinnziel, das ursprünglich für 2027 ausgegeben wurde, schon ein Jahr früher erreicht.
Das sollte sich auch bei der Dividende bemerkbar machen. Die Steigerung der Ausschüttung ist ausdrücklich Teil der Dividendenpolitik von Talanx. In diesem Jahr habe ich pro Aktie 2,70 Euro bei einem Gewinn von 7,65 Euro erhalten. Für 2025 erwarte ich einen Gewinn je Aktie von 10 Euro sowie eine Steigerung der Dividende auf wenigstens 3 Euro.
Die Bewertung der Aktie liegt mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 11,4 im langjährigen Durchschnitt und ist damit keinesfalls zu teuer – für mich sind das die Zutaten zu einem klassischen langfristigen Investment.
Ein Nebenwert für Liebhaber von Dividenden: Tristel
Meine dritte Aktie, die ich dir heute vorstellen möchte, ist Tristel (WKN: A0JDM7). Das britische Unternehmen verkauft selbst entwickelte Desinfektionsmittel auf der Basis von Chlordioxid, die in Krankenhäusern unter der Marke „Tristel“ zur Dekontaminierung von Medizinprodukten und unter der Marke „Cache“ zur Desinfektion von Oberflächen in der Umgebung eingesetzt werden.
Im letzten Geschäftsjahr 24/25, das am 30. Juni endete, nahm Tristel insgesamt rund 46,5 Mio. Pfund ein, das waren 11 % mehr als im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg „nur“ um 1,8 % von 13,68 auf 13,92 Pence, da Anlaufkosten für die Expansion in die USA das Ergebnis belasteten.
Im laufenden Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von mindestens 10 % gegenüber dem Vorjahr. Dazu trägt auch das USA-Geschäft bei, das endlich ins Rollen kommt und die Einnahmen – wenn auch auf sehr niedrigem Niveau – verfünffachen konnte.
Die Dividende je Aktie wurde um 5 % von 13,52 auf 14,20 Pence erhöht. Da das Geschäft auch im neuen Jahr gut läuft, rechne ich auch hier mit einer weiteren Anhebung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 30 ist die Aktie im langfristigen Vergleich günstig bewertet und bietet neben der Dividendenrendite von 3,5 % noch Kurschancen. Das gilt insbesondere dann, wenn das Geschäft im größten Gesundheitsmarkt der Welt, den USA, noch mehr Fahrt aufnimmt.
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Offenlegung: Peter besitzt Aktien von Alimentation Couche-Tard, Alphabet (C-Shares), Coca-Cola, Talanx und Tristel. Von Peter betreute Depots besitzen Aktien von Alphabet (C-Shares) und Coca-Cola. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Alphabet und Tristel.

