Dividende bis ans Lebensende: Warum Verkaufen keine gute Option ist!

Ein nebliger Friedhof mit einem Grabstein, auf dem ein Aktienkurs abgebildet ist
Bild: Aktienwelt360, KI-generiert via Flux

Für mich als Anleger fühlt sich der Gedanke, Aktien zu verkaufen, an wie das Öffnen einer Chipstüte beim Fernsehabend: kurzfristig befriedigend, langfristig aber bereut.

Wer jedoch Dividendenstrategien verfolgt, weiß, dass die wahre Freude nicht im schnellen Verkauf, sondern im hartnäckigen Aktiensparen über Jahrzehnte liegt. Ein gut aufgebautes Dividendenportfolio kann ein treuer Begleiter durchs Leben sein – zuverlässiger als jeder Neujahrsvorsatz und manchmal auch Lebenspartner. Wie im richtigen Leben kommt es auf die Qualität an.

Der stille Charme stetiger Ausschüttungen

Dividenden sind mehr als nur nette Zusatzeinnahmen. Sie sind ein Zeichen für ein funktionierendes Geschäftsmodell mit gutem Management.

Unternehmen wie die Allianz (WKN: 840400) oder Nestlé (WKN: A0Q4DC) zahlen seit Jahrzehnten Dividenden und haben diese sogar ähnlich lange erhöht. Das ist möglich, weil sie auch in Krisenzeiten stabile Erträge erwirtschaften können.

Unternehmen wie Coca-Cola (WKN: 850663) oder Procter & Gamble (WKN: 852062) legen noch einen drauf. Sie sind klassische Beispiele für langfristige Dividendenwachstumswerte. Sie zahlen nicht nur Dividenden, sondern erhöhen diese seit mehr als einem halben Jahrhundert kontinuierlich. 

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Wer solche Aktien verkauft, trennt sich am Ende nicht nur von einem Wertpapier, sondern auch von einem laufenden Einkommensstrom, der Jahr für Jahr wachsen kann. Genau darauf kommt es bei einer klugen Dividendenstrategie an.

Verkaufen bedeutet Substanzverzehr

Ein Teil der FIRE-Bewegung propagiert den Verkauf von Aktien, um früher in Rente zu gehen oder sich mehr leisten zu können. Gemäß der 4-%-Regel werden jährlich 4/100 des Portfolios entnommen. Bei einem jährlichen Total Return von 7 % könnte das Vermögen theoretisch ewig reichen.

Der regelmäßige Verkauf von Aktien zur Finanzierung des Lebensunterhalts bedeutet jedoch einen schleichenden Substanzabbau – vor allem bei temporär rückläufigen Kursen. Während Dividenden von Qualitätsaktien unabhängig von Marktschwankungen fließen, muss beim Regelverkauf in schwachen Börsenphasen zu ungünstigen Zeitpunkten verkauft werden.

Viele Anleger glauben immer noch, den perfekten Verkaufszeitpunkt treffen zu können. In der Praxis gelingt das jedoch selten.

Dividendenstrategien umgehen dieses Problem, indem sie den Fokus von Kursgewinnen auf laufende Erträge verlagern. Das reduziert Stress, erhöht die Planungssicherheit, schafft finanzielle Ruhe und am Ende gibt es noch ein nettes Sümmchen zu vererben.

Der Zinseszinseffekt arbeitet auch bei Dividenden

Eine Schippe kann man dabei noch drauflegen, denn der Zinseszinseffekt greift auch bei Dividenden. Wiederangelegte Dividenden entfalten über Jahre eine enorme Wirkung.

Wer diese Erträge reinvestiert, aktiviert einen Booster, ohne zusätzliches Kapital einzusetzen. Ein Verkauf unterbricht diesen Prozess jedoch abrupt und verschenkt langfristiges Potenzial.

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Frank besitzt Aktien von Allianz, Coca-Cola, Nestlé und Procter & Gamble. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Allianz.



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