+320 % in 12 Jahren: Diese Versicherungsaktie bringt Stabilität in dein Depot
Die Markel Group (WKN: 885036) wird oft als „Mini-Berkshire“ bezeichnet – und das zu Recht: Wie die Holding von Warren Buffett hat sie die Schaffung von Aktionärswerten in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit gestellt. Durch die Beiträge der profitablen Versicherungen hebelt sie die eigenen Investments. Das wirkt sich auch sehr positiv auf die Entwicklung des Kurses der Markel-Aktie aus – wie an der Schnur gezogen geht es aufwärts.
Markel-Aktie: Die Treiber des Erfolgs sind auch 2026 aktiv
Für die Markel Group war das Geschäftsjahr 2025 von strategischer Schärfung und einer deutlichen Steigerung der operativen Ertragskraft geprägt. Im Zentrum der finanziellen Entwicklung stand das adjustierte operative Ergebnis, das Marktschwankungen im Aktienportfolio ausklammert und somit die fundamentale Leistungsfähigkeit des Unternehmens widerspiegelt. Dieses stieg im Jahr 2025 um 10 % auf über 2,3 Mrd. US-Dollar.
Besonders beeindruckend war die Entwicklung im vierten Quartal, in dem das adjustierte Ergebnis um 19 % auf 625,9 Mio. US-Dollar zulegte. Diese positive Dynamik wurde maßgeblich durch das Kernsegment Markel Insurance getrieben. Das adjustierte operative Ergebnis des Versicherungssegments stieg um 16 % auf 1,38 Mrd. US-Dollar. Auf Quartalsbasis verzeichnete die Versicherung im vierten Quartal sogar einen Sprung um 31 % auf 398,7 Mio. US-Dollar.
Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote) verbesserte sich im Gesamtjahr auf 94,6 % (Vorjahr: 95,5 %) und im Schlussquartal auf ausgezeichnete 93 %. Markel reduzierte bewusst das Volumen in der US-Berufshaftpflicht für Führungskräfte (D&O). Zudem wurde die Rückversicherungssparte (Global Reinsurance) im August 2025 in den Run-off geschickt, da sie die Combined Ratio im Gesamtjahr um zwei Prozentpunkte belastet hatte. Das vierte Quartal wurde durch Schäden in der Kredit- und Kautionsversicherung (Credit and Surety) in Höhe von 63,3 Mio. US-Dollar belastet. Hinzu kamen Waldbrände in Südkalifornien mit 61,9 Mio. US-Dollar.
Und weiter?
Insgesamt verlief das vierte Quartal sehr positiv, auch wenn es nicht frei von Schäden war. Starkes Wachstum in den Bereichen Privatkunden, internationale Berufshaftpflicht sowie See- und Energieversicherungen kurbelte das Geschäft an. Höhere Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren steigerten zudem das Netto-Anlageergebnis um 9 %.
Auch die anderen Tochterunternehmen von Markel konnten mit einigen Wachstumstreibern aufwarten. So glänzte das Segment Financial mit einem organischen Umsatzwachstum von 17 %. Ein Sonderertrag von 41,4 Mio. US-Dollar aus dem Verkauf von Geschäftsbereichen der Minderheitsbeteiligung Velocity stützte das Ergebnis zusätzlich. Eine hohe Nachfrage nach Leasing von Windkraftanlagen und Leistungen im Baugewerbe trieb den Umsatz im Industriesegment um 2,5 % organisch nach oben. Dennoch führte eine Nachfrageschwäche in der Transportindustrie sowie gestiegene Material- und Arbeitskosten zu einem Rückgang des Ergebnisses im Industriesegment um 6 %.
Unser Ausblick für die Markel-Aktie
Markel verfolgt konsequent das Ziel, den inneren Wert pro Markel-Aktie langfristig zu steigern. Dies gelang in den letzten fünf Jahren mit einer jährlichen Rate (CAGR) von 15 %. Ein zentrales langfristiges Thema ist die Vereinfachung des Konzerns. Mit dem Rückkauf eigener Aktien im Wert von 429,5 Millionen USD im Jahr 2025 unterstreicht das Management zudem sein Vertrauen in die langfristige Wertschöpfung des „Markel-Stils“. Mit einer Eigenkapitalrendite von 14 % im Jahr 2025 und einem klaren Fokus auf Underwriting-Disziplin sieht sich die Gruppe gut positioniert, um auch über Generationen hinweg Kapital gewinnbringend zu verzinsen.
Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,4 liegt die aktuelle Bewertung genau im Mittelwert der letzten 20 bzw. 10 Jahre. Somit kann die Bewertung als fair erachtet werden. Wir gehen davon aus, dass das Management in Zukunft eine Wachstumsrate von leicht über 10 % erreichen wird.
Was sind die größten Chancen für die Markel-Aktie? Die stetig steigenden Versicherungsprämien mit guter Rentabilität können mit höheren Renditen angelegt werden. Die Renditen im Anleihenportfolio steigen kontinuierlich und auch im Aktienportfolio sind gute Renditen zu erwarten. Als großes Risiko sehen wir Fehler bei der Kalkulation von Naturkatastrophen wie Waldbränden und Orkanen.
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