Warum es sich lohnen könnte, jetzt 1.000 Euro in die Upstart-Aktie zu investieren
Upstart (WKN: A2QJL7) ist ein auf künstlicher Intelligenz basierendes Finanztechnologie-Unternehmen, das Banken und Kreditgebern hilft, Kreditprozesse effizienter zu gestalten. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die Upstart-Aktie trotz kurzfristiger Volatilität attraktiv, da das Unternehmen profitabel wächst und vor einem breiten Marktdurchbruch steht.
Wir denken: Obwohl die Upstart-Aktie seit Jahresbeginn unter Druck steht und die Quartalszahlen zum vierten Quartal 2025 diesen Trend verstärken, liegt dies primär an Marktunsicherheiten statt an der operativen Qualität.
Warum die Upstart-Aktie zuletzt fiel
Upstart agiert KI-nativ und profitiert vom technologischen Wandel, während der Markt auf zwei strategische Neuerungen mit Verkäufen reagierte: Ab 2026 wird Upstart keine vierteljährlichen Finanzprognosen mehr abgeben, sondern stattdessen monatliche Updates zum Transaktionsvolumen auf der Webseite veröffentlichen.
Zudem findet ein geplanter Führungswechsel statt: Mitgründer Dave Girouard wechselt zum 1. Mai 2026 in die Rolle des Executive Chairman, während Mitgründer und CTO Paul Gu den CEO-Posten übernimmt. Da Girouard dem Unternehmen eng verbunden bleibt, ist dieser Schritt als konsequente Evolution der Führung zu bewerten, auch wenn er kurzfristig als Unsicherheitsfaktor wahrgenommen wird.
Die Ergebnisse des vierten Quartals 2025 waren sehr solide
- Transaktionsvolumen: 455.788 ausgegebene Kredite (+86 % im Jahresvergleich)
- Umsatz: 296 Mio. US-Dollar (+35 % im Jahresvergleich)
- Operatives Ergebnis (GAAP): 18,9 Mio. US-Dollar (Vorjahr: -4,8 Mio. US-Dollar)
- Nettoergebnis (GAAP): 18,6 Mio. US-Dollar (Vorjahr: -2,8 Mio. US-Dollar)
- Verwässerter Gewinn je Upstart-Aktie (GAAP): 0,17 US-Dollar
Besonders hervorzuheben ist, dass die auf der eigenen Bilanz gehaltenen Kredite um 20 % reduziert wurden. Das verbleibende Kapital wird überwiegend gezielt für die Forschung und Entwicklung neuer Kreditprodukte eingesetzt.
Im Gesamtjahr 2025 kehrte Upstart mit einem Umsatz von 1,04 Mrd. US-Dollar und einem Nettogewinn von 53,6 Mio. US-Dollar nachhaltig in die Profitabilität zurück. Laut Dave Girouard ist das Unternehmen damit bestens für einen Durchbruch im Jahr 2026 positioniert.
Die Prognose für 2026 sieht einen Umsatz von rund 1,4 Mrd. US-Dollar vor. Für den Zeitraum 2025 bis 2028 wird zudem eine durchschnittliche jährliche Umsatzwachstumsrate (CAGR) von 35 % angestrebt. Damit bleibt die Upstart-Aktie ein spannendes Investment für Anleger, die langfristig auf die KI-gestützte Transformation des Finanzsektors setzen wollen.
Upstart-Aktie: Der langfristige Blick
Es gibt zwei wesentliche Risiken für das Geschäftsmodell von Upstart. Zum einen besteht das Risiko, dass Upstart mit seinem Ansatz die herkömmlichen Bewertungsmethoden nicht verdrängt und aufgrund mangelnder Akzeptanz nicht mehr viele Marktanteile erobert. Das könnte vor allem der Fall sein, wenn Upstart nicht auch in einem steigenden Zinsumfeld einen Mehrwert bietet. Das zweite große Risiko besteht darin, dass Kredite nicht vermittelt, sondern temporär selbst vergeben und auf die eigene Bilanz geschrieben werden. Dadurch würde sich Upstart auch das Risiko auf die eigene Bilanz schreiben und das Geschäftsmodell wäre nicht mehr so attraktiv, schlank und risikofrei wie eigentlich angepriesen.
Upstart Holdings hat grundsätzlich das Potenzial, die Kreditbranche zu revolutionieren. Weltweit werden Kredite überwiegend noch nach veralteten Modellen vergeben. Der Ansatz von Upstart macht Kreditvergaben sowohl für Konsumenten als auch für Banken einfacher, sicherer und fairer. Es handelt sich hierbei um einen enormen Markt, bei dem Upstart zum einen den Pionierstatus hat und zum anderen über ein riesiges Wachstumspotenzial weltweit verfügt.
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