Mein Plan für 5.000 Euro Dividende: Realistisch, einfach, umsetzbar

Eine Person hält aufgefächerte 500-Euro-Scheine
Foto: cottonbro studio via Pexels

Mit einem klaren Plan können disziplinierte Anleger realistisch und langfristig eine Dividende von 5.000 Euro pro Jahr erzielen. Benötigt werden dabei vor allem Zeit, Kapital und ein nüchterner Blick auf Renditen

Dividenden sind eine Grundzutat. Jedoch kein Geschenk, sondern die Ausschüttung real erwirtschafteter Unternehmensgewinne – quasi eine Risikokompensation.

Und ja, 5.000 Euro Dividende pro Jahr sind zwar anspruchsvoll zu erreichen, aber keineswegs utopisch. Der Schlüssel ist, die mathematischen Grundlagen zu akzeptieren und auf dieser Basis einen praktikablen Investitionsplan zu erstellen.

Aus Zieldividende wird Depotgröße

Doch wie groß muss ein Depot sein, um eine Dividende von 5.000 Euro pro Jahr zu erzielen? Rechnen wir einmal nach.

Für breit gestreute Qualitätsportfolios gilt eine nachhaltige Dividendenrendite von 2 bis 4 % als realistisch. Höhere Renditen sind oft mit einem erhöhten Risiko verbunden, aber das versteht sich von selbst.

Ich halte die Rechnung bewusst einfach. Bei einer Zielrendite von 4 % benötige ich 125.000 Euro investiertes Kapital. Liegt die Rendite nur bei 2 %, steigt der Kapitalbedarf auf rund 250.000 Euro. Bei 5 % genügen rechnerisch 100.000 Euro, allerdings geht dies mit höheren Schwankungen oder größeren Einzeltitelrisiken einher.

Für mich ist daher ein Korridor von etwa 150.000 Euro eine realistische Zielgröße, um eine Dividende von 5.000 Euro solide abzubilden. Vor allem sollte man aber den Blick auf die zukünftigen Dividenden richten, denn gute Unternehmen erhöhen in der Regel schneller ihre Dividenden. Ihre Aktienkurse dürften folgen, sofern sich das Wachstumspotenzial nicht verschlechtert hat.

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Meine Strategie für 5.000 Euro Dividende

Um einen Plan umzusetzen, würde ich eine Pyramide aufbauen. Diese würde auf der Basis aus äußerst risikoarmen und breit diversifizierten Unternehmen bestehen. Ich denke dabei an Unternehmen mit tiefen Burggräben, die relativ konjunkturunabhängig sind. Dividenden Aristokraten wie Coca-Cola (WKN: 850663) und Procter & Gamble (WKN: 852062) sind Klassiker.

Auf der mittleren Ebene, die gerne mal 30 % oder mehr ausmachen kann, finden sich dann wachstumsstärkere Dividendentitel. Sie sind aber immer noch defensiv, sorgen aber für ein höheres Renditepotenzial.

An der Spitze befinden sich schließlich eher spekulative Titel, die die ganz großen Renditesprünge erlauben – mögliche Tenbagger.

Wenn man nun mit einer monatlichen Sparrate von 300 Euro beginnt, die Pyramide aufzubauen, und mit einem jährlichen Ertrag von 8 % kalkuliert, könnte das Depot nach 20 Jahren bereits über 176.000 Euro an Wert haben. Die Chancen, dann die 5.000 Euro Dividende überschritten zu haben, sind äußerst gut.

Risiken, die man nicht ausblenden darf

Dividenden sind keine Garantie. Kursschwankungen können erheblich sein, insbesondere in Krisenzeiten. Unternehmen können Ausschüttungen kürzen oder ganz streichen.

Eine zu starke Gewichtung einzelner Branchen führt daher eher zu Klumpenrisiken, die man tunlichst vermeiden sollte. Zudem mindern Inflation und Steuern die reale Rendite. Wer ausschließlich auf hohe Anfangsrenditen achtet, läuft Gefahr, strukturelle Probleme zu übersehen.

Für mich bedeutet das: breite Streuung, regelmäßige Überprüfung des Portfolios und ein langer Atem. Mein Plan ist kein Versprechen auf schnelle Erträge, sondern ein pragmatischer Weg zu einem zusätzlichen Einkommen von 5.000 Euro pro Jahr. Er basiert auf Geduld, systematischem Investieren und der Bereitschaft, Schwankungen auszuhalten.

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Frank besitzt Aktien von Coca-Cola und Procter & Gamble. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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