Diese Aktie könnte dein Geld bis 2030 verdoppeln

Die Brille von Fielmann liegt auf einer Mauer im Weinberg.
Foto: Julia Roegner

Fielmann (WKN: 577220) wandelt sich vom hanseatischen Brillenladen zum globalen Technologie-Champion und beweist mit der US-Expansion, dass Skaleneffekte eine starke Renditequelle sind. Wir erkennen hier den Beginn einer neuen Ära, in der die operative Härte der Hamburger endlich die Früchte trägt, die wir während der investitionsintensiven Vorjahre schmerzlich vermisst haben. Das Rekordjahr 2025 markiert einen Wendepunkt, an dem unsere Investmentthese für die Fielmann-Aktie – Marktführerschaft in Europa gepaart mit einer skalierbaren Plattform in den USA – voll aufgeht.

Fielmann-Aktie: Rekordzahlen als Fundament der neuen Stärke

Wir schauen auf ein Jahr der Superlative, in dem Fielmann den Konzernumsatz um 7,4 % auf 2,44 Mrd. Euro gesteigert hat. Das ist das Ergebnis einer aggressiven Konsolidierungsstrategie, auch wenn das organische Wachstum – also das Wachstum aus bestehenden Filialen ohne Zukäufe – mit 4 % ebenfalls gesund blieb. Eine kleine Sensation spielt sich beim Gewinn ab: Das bereinigte EBITDA stieg um satte 18 % auf 581 Mio. Euro. Das EBITDA zeigt uns, wie viel Cash das Unternehmen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im operativen Alltag generiert. Dass die entsprechende Marge von 21,7 auf 23,8 % geklettert ist, beweist uns, dass Fielmann mit jedem Euro mehr Umsatz überproportional profitabler wird.

Unter dem Strich steht ein Nettoergebnis von 205 Mio. Euro, was einem Sprung von 33 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das ist der höchste Gewinn in der Geschichte dieses Familienunternehmens. Wir sehen hier einen starken operativen Hebel. Dieser Fachbegriff beschreibt den Effekt, dass die Fixkosten bei steigendem Umsatz langsamer wachsen und somit der Gewinn nach oben schießt. Für Aktionäre ist das eine gute Nachricht, da dieser Hebel direkt in die Dividende fließt, die um 21,7 % auf 1,40 Euro pro Fielmann-Aktie erhöht werden soll.

Die US-Wette wird zur Cash-Maschine

Lange Zeit wurde gemunkelt, Fielmann könnte sich in Amerika verheben. Doch die Zahlen der US-Plattform liefern nun den Beweis für den Erfolg: Der Umsatz explodierte dort um 46 % auf 312 Mio. Dollar, maßgeblich getrieben durch die Integration von Shopko Optical. Was uns besonders optimistisch stimmt, ist die Dynamik der Margensteigerung: Die bereinigte EBITDA-Marge in den USA hat sich im Gesamtjahr von 9,9 auf 16,2 % nahezu verdoppelt.


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Das Management hat im Analysten-Call ein entscheidendes Detail verraten, das oft untergeht: den systematischen Ausbau der Arztkapazitäten. In den USA funktioniert das Geschäftsmodell anders als in Deutschland: Wer die Kapazität für Augenuntersuchungen kontrolliert, gewinnt den Kunden für den Brillenkauf. Durch mehr angestellte Augenärzte und optimierte Sehtest-Kapazitäten hat Fielmann eine vertikale Integration geschaffen, die im US-Markt ihresgleichen sucht. Unsere eigene Berechnung auf Basis der 9-Monats- und Gesamtjahreszahlen impliziert, dass die bereinigte EBITDA-Marge in den USA im vierten Quartal sogar bei rund 23 % gelegen haben dürfte. Das zeigt uns, dass die Plattform steht und nun über das Volumen skaliert.

Europa bleibt der verlässliche Wachstumsmotor

Trotz der Euphorie über den Atlantik bleibt Europa die Goldgrube. Mit einer EBITDA-Marge von knapp 25 % liefert der Heimatmarkt die nötige Munition für die globale Expansion. Besonders Spanien mit einem Plus von 10 % sowie Polen und Tschechien mit jeweils zweistelligen Zuwächsen haben ihre jeweiligen Märkte deutlich outperformt.

Wir beobachten hier den klassischen Fielmann-Weg: Das Unternehmen übernimmt lokale Marktführer – wie zuletzt Anfang 2026 in Luxemburg – und stülpt ihnen sein hocheffizientes System über. Durch die schiere Größe bei der Beschaffung von Gläsern und Gestellen drückt Fielmann die Einkaufspreise auf ein Niveau, bei dem der kleine Optiker um die Ecke einfach nicht mehr mithalten kann.

Unser Fazit zur Fielmann-Aktie

Wir bewerten die aktuelle Entwicklung als hochgradig attraktiv. Unsere Einschätzung bleibt klar: Fielmann ist kein Einzelhändler mehr, sondern eine datengetriebene Gesundheitsplattform. Die Vision 2035 sieht vor, den Konzernumsatz bis 2030 auf etwa 4 Mrd. Euro zu steigern und den Bereich Hörakustik mehr als zu verdoppeln. Wir halten an unserer Empfehlung für die Fielmann-Aktie fest.

Natürlich gibt es Risiken: Der Fachkräftemangel bei Augenärzten in den USA könnte die Lohnkosten treiben. Doch die Mentalität des Managements, die hanseatische Disziplin mit amerikanischem Expansionsdrang paart, überzeugt uns. Wir sehen eine Zukunftsfantasie, in der Fielmann durch Plattformen und Dienstleistungen die Effizienz weiter steigert. Die Brille sitzt perfekt – für uns bleibt die Fielmann-Aktie ein Basisinvestment für jeden Privatanleger, der auf Qualität und nachhaltiges Gewinnwachstum setzt.

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