Nach dem Software-Crash ist diese Aktie mit KGV 9 mein Top-Favorit 2026!

Der Hype „AI Eats the World“ hat zuletzt immer mehr Branchen in Aufruhr versetzt. Plötzlich wurden selbst etablierte Digitalunternehmen wie GoDaddy (WKN: A14VPH) als potenzielle Opfer disruptiver KI-Lösungen abgestempelt.
Die Börse reagierte prompt: Die Kurse fielen, es wurden Stimmen laut, die vor dem Untergang von Unternehmen warnten, und viele Anleger gerieten in Panik. Doch wer genauer hinsieht, erkennt, dass die Angst vor KI-Disruption die kurzfristige operative Realität überlagert und die fundamentale Stärke von GoDaddy übersieht. Die Aktie ist aktuell zu Ausverkaufspreisen zu haben.
Ein skalierbares Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Erlösen
GoDaddy ist viel mehr als nur ein Domain-Registrar. Das Unternehmen verwaltet über 80 Millionen Domains und betreut Millionen kleiner und mittelständischer Unternehmen weltweit. Die Grundlage des Geschäftsmodells bilden wiederkehrende Einnahmen aus Domain-Registrierungen, Hosting-Paketen, E-Mail-Diensten, Website-Baukästen und E-Commerce-Lösungen. Diese Umsätze sind planbar, margenstark und hoch skalierbar.
Besonders attraktiv ist die integrierte Plattformstrategie. Oft beginnen Kunden mit einer Domain und erweitern schrittweise ihr digitales Ökosystem um Hosting, Sicherheitszertifikate, Online-Shops oder Marketing-Tools.
Diese Cross-Selling-Mechanik erhöht den durchschnittlichen Umsatz pro Kunde kontinuierlich. Gleichzeitig sind die Wechselkosten hoch, da Unternehmen ihre digitale Identität ungern migrieren. Das führt zu stabilen Cashflows und einer soliden operativen Marge.
Warum der Abverkauf der GoDaddy-Aktie übertrieben sein könnte
Der jüngste Kursrückgang war vor allem auf operative Störungen und kurzfristige Unsicherheit zurückzuführen. Zudem enttäuschte der Ausblick angesichts eines sich abflachenden Wachstums fundamental. Ein nachhaltiger Turnaround hin zu stärkerem Wachstum scheint damit nicht möglich.
Doch die Nachfrage nach digitaler Präsenz bleibt fundamental ungebrochen. Gerade kleine Unternehmen sind weiterhin auf einfache und kostengünstige Online-Lösungen angewiesen.
Zudem investiert GoDaddy massiv in Automatisierung und Effizienzsteigerung. In den vergangenen Jahren hat das Management die Kostenbasis optimiert und den Free Cashflow deutlich gesteigert. Über 1,8 Mrd. US-Dollar könnten es für das laufende Geschäftsjahr 2026 sein.
Sollte sich das operative Umfeld normalisieren, könnte der Markt seine pessimistische Bewertung schnell korrigieren. Die aktuelle Bewertung spiegelt aus meiner Sicht eher Panik als die Realität wider.
Zukunftsperspektiven mit Airo und dem Agenten-Internet
Ein besonders spannender Wachstumstreiber ist die KI-Initiative „Airo“. Diese intelligente Assistenz analysiert die Geschäftsaktivitäten kleiner Unternehmen und gibt automatisierte Handlungsempfehlungen zur Umsatzsteigerung. Damit entwickelt sich GoDaddy vom reinen Infrastruktur-Anbieter zum digitalen Geschäftspartner.
Noch einen Schritt weiter geht das Konzept des Agenten-Internets. Autonome Software-Agenten sollen demnach Marketing, Kundenkommunikation und Shop-Optimierung nahezu selbstständig übernehmen. Man geht also nicht unvorbereitet ins KI-Wettrennen.
Für das Jahr 2026 sehe ich daher ein Unternehmen, das vom Crash gereinigt, operativ fokussiert und technologisch positioniert ist. Genau diese Kombination macht GoDaddy für mich zu einem Top-Favoriten.
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Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!
Frank besitzt Aktien von GoDaddy. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.
