Angst vor Korrektur? Bedenke: 100 Jahre alte Dividenden haben viele Kriege gesehen!

Handschriftliche Notizen auf einem alt aussehenden Stück Papier
Foto: Pixabay via Pexels

Hast du Angst vor der aktuellen Korrektur durch den Krieg im Iran? Nun, ja. Es ist ein heikles Kapitel in der Börsengeschichte, das viele Bereiche tangiert. Der Ölpreis steigt, was die Kosten für viele Unternehmen erhöht. Außerdem besteht das Risiko eines eskalierenden Konflikts. Wie sich die Krise lösen lässt. erscheint derzeit noch nicht absehbar.

Eines kann ich dir zwar mit auf deinen Weg geben: Korrekturen sind immer möglich und keine Seltenheit. Alle ca. 1,8 Jahre gibt es einen Abverkauf von ca. 10 %. Er dauert gerade bei politischen Krisen eher wenige Wochen bis Monate, bis der Abverkauf wieder egalisiert ist. Auch das Tief ist in der Regel nach ca. 40 Tagen erreicht.

Wenn dich das noch immer nicht beruhigt, lass uns eine andere Perspektive wählen. Nämlich die, dass Aktien mit einer Dividende von 100 Jahren bereits viele Kriege und Korrekturen gesehen haben. Schauen wir einmal, was das bedeutet.

Korrektur & Krieg: Eine 100 Jahre alte Dividende hat viel erlebt!

Gemeint sind natürlich Dividenden von Konzernen wie Coca-Cola oder auch General Mills, die seit 100 Jahren zumindest eine Dividende zahlen. In diesen beiden konkreten Fällen erhöht der Getränkekonzern sogar seit 60 Jahren die Ausschüttungssumme je Aktie. Der Lebensmittelkonzern zahlt zumindest seit 40 Jahren eine mindestens stabile Ausschüttung aus.


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In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sie also viele Kriege, Krisen und Konflikte gesehen: Den Irak-Krieg zu Beginn des Jahrtausends. Sogar den Kalten Krieg, den Vietnam-Krieg, den laufenden Konflikt in der Ukraine und noch einige mehr. Was ist in der Zwischenzeit passiert? Sie zahlten trotzdem weiterhin ihre Dividende. Ja, sie erhöhten sie sogar in vielen Jahren weiterhin.

Auch wenn es eine Korrektur gegeben hat: Sie hat die Konzerne nicht besonders tangiert. Defensive Geschäftsmodelle aus den Bereichen Lebensmittel und Getränke führten zu stabilen Umsätzen und Gewinnen. Das zeigt, dass sich diese defensive Klasse gerade in solchen Marktlagen ausgezahlt hat. Häufig zeigt eine tiefere Analyse, dass es einen qualitativen Grund gibt, warum solche Konzerne 100 Jahre Dividenden auszahlen konnten. Den auszumachen und in der Nachrichtenlage zu beleuchten zeigt häufig: Es bleibt hier alles beim Alten.

Viele solcher Aktien sind jetzt sogar günstig!

Im Moment haben wir sogar eine besondere Ausgangslage: Denn viele solcher Dividendenaktien sind jetzt sogar preiswert. Das mag weniger für Coca-Cola mit ca. 2,7 % Dividendenrendite gelten, wohl aber für General Mills, dessen Ausschüttungsrendite über 5 % liegt. Auch andere Lebensmittelkonzerne besitzen jetzt niedrige KGVs und hohe Ausschüttungsrenditen, weil die hohen Zinsen eine sichere Rendite bei keinem unternehmerischen Risiko versprechen. Daneben gibt es Abnehmprodukte und preissensible Verbraucher, die gerne zu weniger oder günstigeren Alternativen zugreifen.

Gerade starke Marken werden aber nicht verschwinden. Die Managements werden die 100 Jahre alten Dividendenhistorien ungern enden lassen. Deshalb glaube ich: Jetzt ist beim Iran-Krieg ein guter Zeitpunkt, um Aktien mit derart historischen Dividenden in den Fokus zu rücken.

Nicht zittern – handeln! Der Bärenmarkt-Überlebensguide für Börsenkrisen

Der Aktienmarkt ist derzeit wieder höheren Risiken ausgesetzt. Droht vielleicht sogar ein Bärenmarkt? Vielleicht – aber steck jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand!

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Jetzt lesen und vorbereitet sein, wenn andere in Panik verfallen!

Vincent besitzt Aktien von Coca-Cola und General Mills. Aktienwelt360 empfiehlt keine der erwähnten Aktien.



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