Pubmatic-Aktie: Der Markt verliert das Vertrauen

Figuren von Bulle und Bär als Symbol für steigende und fallende Aktien an der Börse
Foto: Christoph Gössel

Bei Pubmatic (WKN: A2QJL6) setzen wir auf einen kleineren digitalen Werbespezialisten im Markt programmatischer Werbung. Unsere These ist denkbar einfach: Kleiner Akteur, großer Markt und ein mittelgroßer Marktanteil wären ausreichend für eine gigantische Rendite. Die Kehrseite einer solchen Chance lautet stets, dass die kleinen Akteure das Risiko haben, von den großen Fischen ins Abseits befördert zu werden. In den letzten Quartalen wirkte es ein wenig so, als treffe das bei Pubmatic zu. Nicht zuletzt als Reaktion darauf wurde auch die Pubmatic-Aktie zu einem immer kleineren Fisch in einem eigentlich wachsenden Teich.

Pubmatic schrumpft deutlich bei Umsatz und Gewinn

Das gilt auch für das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2025. Pubmatic präsentierte für diesen Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 80,0 Mio. US-Dollar. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres 2024 ging der Umsatz aber von 85,5 Mio. US-Dollar doch vergleichsweise deutlich zurück. Zwar schaffte es Pubmatic, mit einem Nettoergebnis von 6,7 Mio. US-Dollar in den schwarzen Zahlen zu bleiben. Der Gewinn halbierte sich aber ebenfalls, wenn wir den Vorjahreswert von 13,9 Mio. US-Dollar betrachten.

Die Zahlen werden in ihrer Gesamtheit nicht großartig besser, wenn wir uns das Jahr 2025 als Ganzes ansehen. Ein Umsatz von 282,9 Mio. US-Dollar liegt unterhalb der Vorjahresmesslatte von 291,9 Mio. US-Dollar. Auch das Nettoergebnis mit einem Verlust von 14,5 Mio. US-Dollar blieb unter dem Vorjahresgewinn von 12,5 Mio. US-Dollar zurück. Alles in allem: Ein durchwachsenes Geschäftsjahr für Anleger, die auf die Pubmatic-Aktie setzen.


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Der freie Cashflow von 46,2 Mio. US-Dollar, der sogar 32 % im Gesamtjahr 2025 stieg, rettet ein wenig eine ansonsten eher miese Leistung. Aber wir erwarten eigentlich mehr von der Pubmatic-Aktie.

So soll es wieder aufwärts gehen

Zwar arbeitet das Management mit am Turnaround. So haben Aktienrückkäufe rund 4,1 Mio. ausstehende Pubmatic-Aktien zurückgekauft. Das entsprach gemessen am Grundkapital einem Anteil von 8,1 %. Um jedoch ein wenig zynisch zu sein: Es verteilt sich im Moment vor allem der Nettoverlust auf weniger ausstehende Pubmatic-Aktien. Aber günstig zu kaufen, ist ein möglicher Schritt, um den Aufschwung überproportional stark zu gestalten.

Für Pubmatic gilt es aber jetzt, neue Wachstumsfelder zu erkunden. Das Segment Connected TV war das in den letzten Quartalen und auch im vierten Quartal stieg der Umsatz hier um 50 % im Jahresvergleich. Wobei ein wenig der Vergleichswert oder der Umsatzanteil fehlt. Daneben möchte das Management auch verstärkt auf Agentic Advertising setzen. Ja, richtig: Also auf vollautomatisierte KI-Agenten, die Werbung gezielt, automatisch und bestmöglich platzieren. Im vierten Quartal konnte Pubmatic bereits 250 Kunden von diesem Angebot überzeugen.

Es braucht aber mehr, um zum Wachstum zurückzufinden. Zumal der durchschnittliche Kunde trotzdem rund 4 % weniger ausgegeben hat, als noch im Vorjahreszeitraum. Wir benötigen daher auch ein internes Wachstum bei jedem einzelnen Kunden, um einen Turnaround nachhaltig zu zementieren.

Fragezeichen bei der Pubmatic-Aktie

Trotz der Aktienrückkäufe stieg der Cashanteil auf 145 Mio. US-Dollar nach 100 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Damit bleibt genügend Spielraum, um mit weiteren Rückkäufen den Kurs zu stützen. Aber die Erwartungen sind hoch: Pubmatic muss endlich liefern. Qualitativ. Quantitativ. Und vor allem: Hinsichtlich eines Marktanteils, der allmählich mal ins Gewicht fällt. Es geht schließlich um den Multi-Milliarden-Dollar-Markt programmatischer Werbung.

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