Warum der Markt bei der Toast-Aktie danebenliegen könnte

Bei Toast (WKN: A3C3Y4) handelt es sich um einen Anbieter von Technologie und Bezahlinfrastruktur für Restaurants. Mittlerweile sind abertausende einzelne Restaurants und Gastroketten angeschlossen. In den USA bildet sich inzwischen so etwas wie ein Wettbewerbsvorteil heraus. Allein, wenn wir die Menge an Restaurants betrachten, sehen wir hinter der Toast-Aktie einen klaren Marktführer.
Die Toast-Aktie in der Fundamentalanalyse
Trotzdem erfreut sich der Aktienmarkt regelmäßig nicht an den Quartalszahlen. So auch bei dem neuesten Update zum ersten Jahresviertel im frisch angelaufenen Geschäftsjahr 2026. So konnte Toast beispielsweise den jährlich wiederkehrenden Umsatz (annual recurring revenue, ARR) um 22 % auf 2,2 Mrd. US-Dollar steigern. Der Umsatz selbst kletterte von 1,33 Mrd. US-Dollar auf 1,63 Mrd. US-Dollar. Wir sehen eigentlich ein gutes Wachstum. Vor allem auf der Ergebnisseite überzeugte Toast vollkommen: Das Nettoergebnis wuchs von 56 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal auf 126 Mio. US-Dollar.
Getrieben wurde das bereits durch ein Bruttoergebnis, das von 346 Mio. US-Dollar auf 447 Mio. US-Dollar gewachsen ist. Stabile Kosten, insbesondere bei der allgemeinen Verwaltung (von 79 Mio. US-Dollar auf 84 Mio. US-Dollar) zeigen, dass das Management skaliert. Zwar hat Toast ein wenig das Marketing intensiviert: Hier stieg der Kostenanteil von 133 Mio. US-Dollar auf 156 Mio. US-Dollar. Mit mehr Umsatz kann sich Toast aber auch konsequent mehr Reichweite erlauben. Alles in allem: Ein tolles Quartal, das auch dank finanzieller Reserven ein positives Nettoergebnis eingefahren hat. Toast erzielte rund 13 Mio. US-Dollar an Zinserträgen.
Warum steigt die Toast-Aktie trotzdem nicht?
Toast bedient mittlerweile rund 171.000 Restaurants, primär in den USA. Auch deren Wert stieg um 22 % im Jahresvergleich. Dabei wickelte Toast ein Zahlungsvolumen von 51,3 Mrd. US-Dollar ab. Den Investoren scheint hier bereits nicht zu schmecken, dass das Wachstum hier mit 22 % lediglich auf ein Mengenwachstum und nicht auf ein Wachstum innerhalb der Bestandsrestaurants zurückzuführen ist. Ein wenig kleinlich. Denn auch viele Restaurants haben bekanntlich Schwierigkeiten, ihre Umsätze derzeit zu steigern.
So blicken wir bei Toast auf ein Quartal, das unserer Ansicht nach besser aufgenommen werden könnte. Zumal das Unternehmen für 378 Mio. US-Dollar 14 Mio. eigene Toast-Aktien gekauft und eingezogen hat. Positiv: Bei einer günstigeren Bewertung kann das Management mit dem noch ausstehenden Rückkaufvolumen mehr Anteile kaufen und einziehen. Dadurch hat sich aber die Aktienanzahl auf 587 Mio. reduziert. Wir glauben, dass diese Kapitalmaßnahme sehr viel Mehrwert für die Investoren schafft.
Toast kann es sich leisten: Der Cash-Anteil in der Bilanz ist mit 1,1 Mrd. US-Dollar weiterhin hoch. Finanzielle Schulden liegen praktisch nicht vor. Die 1,1 Mrd. US-Dollar auf der Passivsite sind vor allem Rechnungsabgrenzungsposten für Umsatz, den man noch vereinnahmt, sowie Zahlungen, die man noch an Restaurants weiterleitet. Toast besitzt also Nettoliquidität.
So könnte es nun weitergehen
Das Management hat trotz der Aktienkurskapriolen eine klare Strategie, um die Erfolgsgeschichte anzukurbeln: Immer mehr Restaurants, um die Marktstellung zu behaupten. Sowie konsequent neue Services. Jetzt gilt es beispielsweise, mit Künstlicher Intelligenz smarte Tools zu entwickeln, die die Planung, den Materialeinsatz und das Buchungsverhalten prognostizierbarer machen. Wir glauben: Toast kennt seinen Markt und weiß, was Restaurants benötigen. Gerade jetzt ist zu der günstigeren Bewertung ein guter Zeitpunkt, um sich die Toast-Aktie noch einmal anzusehen.
Nur 1.000 Euro im Monat? So sicherst du dir mehr, als die gesetzliche Rente je bieten kann!
Nur 1.000 Euro im Monat trotz jahrzehntelanger Arbeit – das ist alles, was die gesetzliche Rente vielen von uns bieten kann. Die Rentenlücke ist real – und größer, als viele denken. Doch: Es gibt clevere Wege, um vorzubeugen und sie zu schließen.
Unser exklusiver Sonderbericht enthält 10 konkrete Investment-Strategien für Jung und Alt, um mit Aktien, ETFs und Co. gezielt und erfolgreich vorzusorgen – und zeigt dir, warum gerade kleine Beträge über Zeit einen gewaltigen Unterschied machen können.
Lies den Bericht und gehe den ersten Schritt in Richtung finanziell sorgenfreier Ruhestand!
Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Toast.